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Vorschulkinder

Lieblingstiere?
antike, kupferfarbene Mäusefigur
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Was ist dein Lieblingstier? Ein Hund, eine Maus oder ein wilder Löwe? Tiere gibt es schon sehr lange auf der Welt. Sie haben uns Menschen immer begleitet. Zwölf verschiedenen Tieren begegnest du in diesem Memo-Spiel . Kleinen und großen, wilden und zahmen. Alle haben etwas gemeinsam: Du findest sie zurzeit in München in einem Museum am Königsplatz. Die Darstellungen sind zum Teil über 2500 Jahre alt. Du wirst sie aber erkennen. Das ist ein Memo-Spiel. Du darfst immer zwei Karten aufdecken. Wenn du ein gleiches Paar gefunden hast, erfährst du etwas über das Tier. Lies den Text ganz in Ruhe. Die Zeitmessung stoppt, solange der Text sichtbar ist. Vier kleine Mäuse haben sich versteckt in der Ausstellung „Hund Katze Maus – Tiere in Alltag und Mythos“. Du kannst sie in den Staatlichen Antikensammlungen am Königsplatz besuchen. Die Mäuschen sehen genauso aus wie die Maus im Memo-Spiel. Sie warten darauf, von dir entdeckt zu werden. Genauso wie die Ziegen, die Hunde oder der Frosch. Sogar ein Elefant ist dabei. Schau doch mal vorbei! Du wirst noch vielen anderen Tieren begegnen. MPZ-Entdeckerblätter helfen dir, sie zu entdecken.In einer Kinderecke wartet eine große blaue Maus auf dich. Sie sagt: „Macht mit!“ Lass dich überraschen! Du kannst dort viel selbst gestalten. Didaktische Anregungen und Hintergrundinformationen auf www.xponat.netMethode: Steckbrief, Methode: Innerer Monolog, Methode: Wörter finden Passende MPZ-FührungenGeburtstag feiern mit deinen Freundinnen und Freunden kannst du übrigens auch in den Staatlichen Antikensammlungen. Mehr über das MuseumHier findest du noch mehr Informationen über die Ausstellung. Und hier zu den Staatlichen Antikensammlungen, dem Museum selbst. Abbildungsnachweis Titelbild: Staatliche Antikensammlungen und Glyptothek, Renate Kühling. Bearb. Dr. des. Ulrich Hofstätter

Nachhaltigkeit und Design?

Hat Nachhaltigkeit mit Design zu tun? Ist der Bereich Design denn wichtig, wenn wir die Klimakrise vor Augen haben und jetzt und in Zukunft verantwortungsvoll leben und handeln wollen? Was ist überhaupt mit Design gemeint? Um diese Frage zu klären, schauen wir uns einmal dieses Foto an. Die Neue Sammlung – The Design Museum, Eingangswand, Design Vision. Foto: Rainer Viertlböck Hier siehst du die Eingangswand der Neuen Sammlung – The Design Museum in der Pinakothek der Moderne. Sie zeigt dir, was ein Designmuseum sammelt und ausstellt: Möbel, Fahrzeuge, Sportgeräte, Elektrogeräte. Noch viel mehr kannst du entdecken, wenn du das Museum einmal selbst besuchst, zum Beispiel Geschirr, Schmuck und bald auch wieder Computer und Handys. Sehr viele Dinge, die uns im Alltag ständig begegnen, gehören also zum Bereich Design. Wo bist du gerade? Schau dich einmal bewusst um: Gibt es in deinem Blickfeld irgendetwas, das nicht produziert und gekauft wurde? Bei mir auf dem Schreibtisch liegt zum Beispiel ein Stein, den ich an der Isar gefunden habe. Alles andere – meine Tasse, der Stuhl, auf dem ich sitze, mein Schreibtisch, das Smartphone, der Blumentopf am Fenster usw. – wurde von irgendwem entworfen und produziert, kam dann in den Handel und landete schließlich in meinem Büro. Und vielleicht gelangt eines dieser Objekte sogar irgendwann einmal in ein Designmuseum? Wie hängen nun aber Design und Nachhaltigkeit zusammen? Das schauen wir uns jetzt anhand einiger Beispiele genauer an. Aber so viel schon vorweg: Designerinnen und Designer treffen bereits beim Entwurf eines Produktes wichtige Entscheidungen für oder gegen Nachhaltigkeit! Blick in die Ausstellung „Thonet & Design“. Foto: Die Neue Sammlung – The Design Museum (A. Laurenzo)Michael Thonet, Stuhl Nr. 14, c. 1856. Foto: Die Neue Sammlung – The Design Museum (A. Laurenzo)Gebrüder Thonet, Stuhl Nr. 13, c. 1860. Foto: Die Neue Sammlung – The Design Museum (A. Laurenzo) Diese Stühle kannst du in der Ausstellung „Thonet & Design“ sehen. Der Schreiner Michael Thonet hat sie zwischen 1830 und 1860 entworfen und gebaut und dabei die Technik, Holz zu biegen, weiterentwickelt. Michael Thonet ist für dieses sogenannte Bugholzverfahren berühmt geworden. Vor allem der Stuhl Nr. 14, den du in der Mitte abgebildet siehst, ist auf der ganzen Welt bekannt. Unter der Nummer 214 wird dieser Stuhl, leicht verändert, heute immer noch von der Firma Thonet produziert. Stühle aus gebogenem Buchenholz sind sehr gute Beispiele für nachhaltiges Design. Viele, die einen solchen Stuhl kaufen, schätzen an ihm … – ja was eigentlich? Was fällt dir ein, gerade auch, wenn dir Umweltfreundlichkeit und Nachhaltigkeit wichtig sind? Trage deine Stichwörter hier in unserer Wortwolke ein: https://www.menti.com/jfuiw2hoab. Aspekte, die oft genannt werden, erscheinen dabei immer größer. Du kannst auch mit deiner Handykamera diesen Code scannen! Michael Thonet hat herausgefunden, dass sich Buchenholz unter Dampf biegen lässt, und so eine neue Herstellungstechnik für Stühle und andere Möbel entwickelt. Wie du auf diesem Foto siehst, trocknen die Holzleisten in Formschienen und behalten dauerhaft ihre gebogene Form. Bugholzverfahren, Biegeform Armlehne. Foto: Die Neue Sammlung – The Design Museum (A. Laurenzo).Ein-Kubikmeter-Kiste mit Einzelteilen von 36 Stühlen des Modells Nr. 14. Foto: Die Neue Sammlung – The Design Museum (A. Laurenzo). Eine tolle Erfindung! Denn mit dieser neuen Technik entsteht ein Stuhl, der sehr wenig Material braucht, der leicht, aber stabil, haltbar und damit langlebig ist. Die einzelnen Teile - beim Stuhl Nr. 14 sind es fünf - werden verschraubt. Das geht schnell und einfach. Auch für den Transport ist das praktisch, da die Stühle platzsparend in Einzelteilen verschickt werden. So können 36 Stühle in einer 1m³ großen Kiste untergebracht werden, was Verpackungsmaterial und Transportenergie einspart. Außerdem gründete Michael Thonet seine erste Firma in der Nähe großer Buchenwälder, um die Transportwege für das Material kurz zu halten. Regionale Herkunft ist uns heute vielleicht vor allem bei Produkten aus der Landwirtschaft wichtig. Aber auch die Industrie kann, zum Beispiel bei der Möbelherstellung, auf regionale Produktion achten und damit einen Beitrag zur Nachhaltigkeit leisten. Damit ein Stuhl nachhaltig ist, muss er auch lange verwendet werden. Das heißt, er sollte nicht nur haltbar und praktisch sein, sondern uns natürlich auch lange gefallen. Designer und Designerinnen entwerfen ganz unterschiedliche Stühle. So steht uns eine große Auswahl zur Verfügung, wenn wir einen Stuhl kaufen wollen. In der Ausstellung Thonet & Design findest du zum Beispiel diese drei Stühle: Eddie (Edelhard) Harlis, Stuhl ST 664, 1954. Gebrüder Thonet, Foto: Die Neue Sammlung – The Design Museum (A. Laurenzo).Stefan Diez, Stuhl 404, 2007. Thonet GmbH. Foto: Die Neue Sammlung – The Design Museum (A. Laurenzo).Verner Panton, Freischwinger Nr. 275, 1956. Gebrüder Thonet AG 1965. Foto: Die Neue Sammlung – The Design Museum (A. Laurenzo). Die drei Designer verwenden hier sogenanntes Formsperrholz, das mit einer besonderen Technik hergestellt wird: Mehrere dünne Holzlagen, Holzfurniere, werden rechtwinklig übereinandergelegt und in einer Formpresse mit viel Druck und Hitze verleimt. Nach dem Trocknen behält das Formsperrholz seine Form dauerhaft und ist auch sehr belastbar. Das zeigt der rot lackierte Stuhl von Verner Panton, der komplett aus Formsperrholz hergestellt ist. Wenn du dich darauf setzt, federt der Stuhl ein wenig nach, da die Sitzfläche nicht von Hinterbeinen gestützt wird. Solche sogenannten Freischwinger werden meistens aus belastbarem Stahlrohr gebaut. Verner Panton hat jedoch erkannt, dass das auch mit dem nachhaltigen Werkstoff Formsperrholz funktioniert. Mit Formsperrholz lassen sich bequeme Holzstühle herstellen, da sich ihre Form an unseren Körper anpassen lässt. Das siehst du auch gut bei der Sitzfläche und Rückenlehne des schwarz lackierten Stuhls von Stefan Diez oder bei der hellgelb lackierten Sitzschale von Eddie Harlis. Design hat also sehr viel mit Nachhaltigkeit zu tun. Nachhaltige Materialien, neue Erfindungen und wenig Energieverbrauch bei Produktion und Transport schützen unser Klima. Und wir als Konsumenten können uns hier ebenfalls einbringen: Wir alle können entscheiden, was und wie viel wir kaufen, verbrauchen oder wegwerfen, und ob wir manches teilen oder selber machen, anstatt es zu kaufen. Das Spannende dabei ist, dass unser Kaufverhalten langfristig auch die Produktion beeinflussen kann! MPZ-Album Werde selbst zur Designerin oder zum Designer und erfinde verschiedene Formvarianten für die Rückenlehne eines Stuhls (ein Beispiel von Thonet siehst du oben in der Abbildung von Stuhl Nr. 13). Dazu druckst du dir die Vorlage (Pdf zum Download) aus und schneidest sie in der Mitte durch. Entweder denkst du dir alleine sechs Formideen aus oder du fragst jemanden, ob er oder sie mitmacht. Am besten verwendest du einen weichen Bleistift. Oder entwirf mit Papierstreifen ein nachhaltiges Modell für ein Möbelstück, das dann aus Formsperrholz hergestellt werden könnte. Schau dir dazu unseren Film an. © Museumspädagogisches Zentrum Teile deine Ideen mit uns auf Instagram oder Facebook und verwende den Hashtag #MPZnachhaltig. Informationen zum MuseumWenn du dich für Design interessierst, ist Die Neue Sammlung – The Design Museum genau das Richtige für dich! Ein Teil der über 100 000 Dinge, die dieses Museum besitzt, ist in der Pinakothek der Moderne ausgestellt. BMA WorkshopIn einem Workshop im Januar 2021 im Rahmen der BMA wird am Beispiel Design gezeigt, wie die Ziele für Nachhaltige Entwicklung im Museum vermittelt werden können. Didaktische Anregungen und Hintergrundinformationen auf www.xponat.netStuhl, Konstruktion Passende MPZ-FührungenFokus Nachhaltigkeit: Designobjekte in der Diskussion (GS ab Jgst. 3, MS, RS, GYM, BS) Die 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen mit Erklärungen in leichter Sprache findest du HIER. Abbildungsnachweis Titelbild: Blick in die Ausstellung „Thonet & Design“. Foto: Die Neue Sammlung – The Design Museum (A. Laurenzo) (Ausschnitt)Alle Fotos dieses Beitrags: Courtesy Die Neue Sammlung – The Design Museum.

Glas – nachhaltig?

Woraus wird Glas gemacht? Das Glas, das für Flaschen, Gläser und Fensterscheiben, für Spiegel, Glühbirnen und Schmucksteine gebraucht wird.Glas wird aus Sand gemacht. Der Sand muss sehr stark erhitzt werden, bis er flüssig wird. Wenn die Schmelze erstarrt, entsteht ein durchsichtiges, zerbrechliches Material. Grundbestandteile von Glas: Sand, am besten feiner Quarzsand (unten), Kalk für Härte und Beständigkeit (rechts), Soda für eine tiefere Schmelztemperatur (links), ggf. unterschiedlich viel Altglas (oben),© Deutsches Museum, München, Archiv, CD_64415 Die Herstellung von Glas erfordert viel Energie. Früher kam sie aus der Verbrennung von Holz, dafür wurden ganze Wälder gerodet. Heute werden fossile Brennstoffe wie Erdöl, Erdgas und Kohle eingesetzt – Rohstoffe also, die nicht unbegrenzt vorhanden sind und bei ihrer Verbrennung viel CO2 freisetzen. Zudem wird ein sehr feiner weißer Quarzsand verwendet, der auf dem Weltmarkt mittlerweile auch knapp wird. Sog. Onion-Flasche, 17,3 cm hoch, niederländisch, um 1715, © Deutsches Museum, München, Archiv, CD_62946Grünglasproduktion im bayerischen Glashüttenwerk Wiegand-Glas (mit 98 % Einsatz von Recyclingglas), Bildquelle: Raiffeisen Waren-Zentrale Rhein-Main eG Die Herstellung von Glas hat sich von der Antike bis zur heutigen Massenproduktion stark verändert. Früher konnte ein Glasbläser nur wenige Flaschen pro Tag herstellen und Glas war ein wertvolles, seltenes Produkt. Heute werden mit modernen Maschinen Tausende von Flaschen pro Stunde produziert. Glas wurde zu einem Massenartikel, der scheinbar unbegrenzt verfügbar ist. Glas als Statussymbol Fassade von Herz Jesu in München, © Museumspädagogisches Zentrum© Bayerische Schlösserverwaltung, www.schloesser.bayern.deGlasgemälde (Hl. Petrus), aus Kloster Hauterive in der Schweiz (um 1340/1350), © Bayerisches NationalmuseumKronleuchter in den Reichen Zimmern der Residenz München, © Museumspädagogisches Zentrum Schau dich in deiner Umgebung um: In vielen Städten findest du moderne Gebäude mit riesigen Glasfassaden oder Kirchen mit bunten Fenstern. In Museen und in alten Schlössern, zum Beispiel im Bayerischen Nationalmuseum, in der Münchner Residenz oder in Schloss Nymphenburg, entdeckst du wertvolle Gläser, Glasgemälde, Kronleuchter und prachtvolle Spiegel. Wie gefallen dir diese Glas-Kunstwerke? Schon immer ist Glas ein Zeichen von Reichtum gewesen. Viele Menschen bewundern und bestaunen Schöpfungen aus Glas, die glänzen, glitzern, funkeln oder spiegeln. Glasgefäße – in Form gebracht © Museumspädagogisches Zentrum Auch in unserem Alltagsleben finden und gebrauchen wir ständig Glas. Vor allem, um etwas darin aufzubewahren. Im Supermarkt oder im Drogeriemarkt findest du eine unüberschaubare Vielzahl an Flaschen und Gläsern in unterschiedlichsten Formen. Wie ist das bei den Produkten, die in Glas abgefüllt sind: Sind bestimmte Glasformen fest mit Markennamen oder Inhalten verknüpft? Was meinst du: Warum bieten die Firmen so viele verschiedene Flaschen an? Es wäre doch einfacher und billiger, nur wenige Formen zu produzieren! Hast du schon mal ein Produkt gekauft, weil dir die Flasche oder das Glas gut gefallen hat? Wie würdest du eine Flasche gestalten, die sich gut verkauft? Probier es doch einmal aus! © Museumspädagogisches Zentrum Du brauchst: Stifte und Papier Überlege dir zuerst, welchen Inhalt deine Flasche oder dein Glas haben soll, z.B. Wasser, Öl, Essiggurken, Parfüm oder etwas ganz anderes.Wie soll dein Glas aussehen: schön, wertvoll, elegant, gemütlich, praktisch, schlank oder bauchig, bunt oder einfarbig, altmodisch oder modern? Soll das Glas oder die Flasche leicht oder schwer sein, handlich, eckig oder rund?Zeichne nun deine Flasche oder dein Glas. Passen Form und Farbe zum Inhalt? Vielleicht kannst du dir jetzt noch besser vorstellen, dass sich das Aussehen einer Flasche auf unser Kaufverhalten und damit auf den Konsum auswirkt. Und du kannst verstehen, warum die Hersteller so viele verschiedene Formen von Glasbehältern produzieren. Sie entsprechen damit unseren Wünschen und Erwartungen. Dadurch, dass es so viele Flaschenformen gibt, wird jedoch das Pfandsystem ziemlich kompliziert. Nur ein kleiner Teil der im Handel befindlichen Flaschen ist deshalb überhaupt in dieses System eingebunden. Der Rest muss in einem Prozess, der erneut viel Energie verbraucht, recycelt werden. Am besten überhaupt kein Glas?! © Museumspädagogisches Zentrum Du hast die Qual der Wahl! Es gibt so viele verschiedene Formen von Wasserflaschen! Über die Qualität des Wassers sagen sie jedoch gar nichts aus. Weißt du, woher zum Beispiel in München das beste Trinkwasser kommt? – Aus dem Wasserhahn! Es ist hier gar nicht nötig, Flaschen zu schleppen, sie herumstehen zu haben und auch noch extra dafür zu bezahlen. Erkundige dich, wie die Trinkwasserqualität an deinem Wohnort ist. Vermutlich kannst auch du dir Arbeit und Geld sparen und das Wasser aus dem Hahn trinken! Auf diese Weise kannst du auch Energie und CO2 sparen, weil keine Glasflaschen hergestellt und transportiert werden müssen . Aber oft ist es auch hilfreich, Glas zu verwenden. Gegenüber Plastik und manchen Metallen hat es klare Vorteile: Es ist absolut geschmacksneutral und verändert den Geschmack des Inhalts nicht und sondert keine Schadstoffe ab. Braunes Glas schützt den Inhalt zudem vor Licht. Frische Milch oder Medikamente sind dann länger haltbar. Und wie gehen wir mit gebrauchtem Glas um? – Mehrmals verwenden und recyceln! Wirfst du sie in den Glascontainer und lässt sie recyceln? Oder kaufst du, wenn möglich, Pfandflaschen, die gereinigt werden und mehrmals verwendet werden können? © Museumspädagogisches Zentrum Die größte Gefahr für das Klima auf unserer Erde ist der hohe CO2-Ausstoß. Mit der Verwendung von Pfandflaschen von regionalen Anbietern leistest du einen Beitrag zum Klimaschutz. Die Vereinten Nationen haben 17 Nachhaltigkeitsziele (SDGs) vereinbart, um unsere Erde zu schützen. Unter Ziel 13 werden Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels empfohlen. Kennst du diese Zeichen? © Museumspädagogisches Zentrum Sie stehen für: Mehrwegflasche mit Pfand 8 oder 15 Cent,wird mehrmals genutztRecycling Container, wird einmal genutzt und dann eingeschmolzen und wieder zu Glas recyceltAllgemeines Recyclingsymbol, GL steht für Glas, 70 für Weißglas, 71 für Grünglas und 72 für Braunglas© Museumspädagogisches Zentrum BMA WorkshopIn einem Workshop im Dezember im Rahmen der BMA wird an den Werkstoffen Metall und Glas gezeigt, wie die Ziele für Nachhaltige Entwicklung im Museum vermittelt werden können. Didaktische Anregungen und Hintergrundinformationen auf www.xponat.netFlasche, Konstruktion einer Flaschenform Passende MPZ-FührungenGlas – Konsum und Nachhaltigkeit (GS, RS, GYM, jeweils bis Jgst. 7)Mittelschulprogramm: Glas – Konsum und Nachhaltigkeit (MS bis Jgst. 7) Die 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen mit Erklärungen in leichter Sprache findest du HIER. Informationen zum MuseumIn der Glasabteilung des Deutschen Museums kannst du mehr über die Herstellung und Verwendung von Glas erfahren. Abbildungsnachweis Titelbild: © Bayerische Schlösserverwaltung, www.schloesser.bayern.de (Ausschnitt)

Iss was!? – von Markt und Makrele
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Die gemalten Früchte und Gemüsesorten aus der Alten Pinakothek sehen köstlich aus – findest du nicht auch? Vielleicht hast du Lust bekommen, eines der leckeren Rezepte auszuprobieren, zum Beispiel den grünen Power Smoothie? Um die Zutaten einzukaufen, kannst du entweder zu einem Supermarkt um die Ecke oder zu einem Obst- und Gemüsestand in deinem Viertel gehen.Und vergiss den Einkaufszettel nicht! Obst- und Gemüsestand, Spielzeug, um 1925/30, Holz © Münchner Stadtmuseum Viel schöner ist natürlich ein Besuch auf einem Wochen- oder Bauernmarkt. Dort werden vor allem regionale Früchte und Gemüse der jeweiligen Saison verkauft. Der große Vorteil dieser Produkte ist, dass sie keine weiten Transportwege hinter sich haben und deshalb besonders frisch sind. Außerdem werden sie nicht erst in Plastik verschweißt, das wir dann zu Hause gleich wieder in den Müll werfen. In München gibt es in jedem Viertel Wochenmärkte, die jeweils an einem bestimmtenTag in der Woche stattfinden. Und HIER findest du den Markt in deinem Viertel. Der berühmteste und auch der älteste Markt Münchens ist der Viktualienmarkt, der außer sonntags jeden Tag geöffnet hat. Vielleicht warst du schon einmal dort und hast all die Düfte von Kräutern, frischem Obst, Käse, Backwaren und Gewürzen geschnuppert. Hier bekommst du auch frische Eier, Fleisch, Fisch … und auch Blumen dürfen auf einem Markt nicht fehlen! © Museumspädagogisches Zentrum, Foto: Judith Schenk Der Name „Viktualienmarkt“ leitet sich übrigens von dem alten Begriff für Lebensmittel – „Victuailles“ – ab. Früher war es ein Bauernmarkt, heute sozusagen ein riesiges Feinkostgeschäft unter freiem Himmel. Vor etwa 200 Jahren wurde der Viktualienmarkt auf seinen heutigen Platz hinter dem Alten Peter verlegt. Der alte Marktplatz, der sich auf dem heutigen Marienplatz befand, war inzwischen zu klein geworden. Der Marienplatz hieß sehr lange Zeit nur „Markt“ oder „Marktplatz“. Und so sah der Viktualienmarkt vor etwa 200 Jahren aus – die Bauern, Fischer und Kaufleute boten hier als sogenannte „fliegende Händler“ ihre Waren an. Sie hatten keine festen Stände, sondern verkauften nur an manchen Tagen in der Woche Gemüse, Obst, aber auch Eier oder Geflügel, die sie auf einem Karren transportierten. Wenn du den Regler in der Mitte des Bildes greifst und verschiebst, kannst du die Gemälde von 1835 (links) und 1860 (rechts) vergleichen. Bei dem rechten Bild von 1860 kannst du die überdachten Stände der Händler bereits gut erkennen. Es sind natürlich nicht so viele wie heute, da in München damals weniger Menschen lebten, und das Warenangebot war nicht so groß. Heutzutage gibt es auf dem Viktualienmarkt auch einen Biergarten, wo man seinen Hunger stillen kann. Dort kannst du allerlei köstliche Speisen wie einen Leberkäs mit Kartoffelsalat, Münchner Weißwürste mit frischer Breze oder einen Obazden verzehren. Oder schmeckt dir ein Schweinebraten mit Knödel und Kraut am besten? Münchner Spezialitäten findest du übrigens auch im Münchner Stadtmuseum. Hier kannst du sie allerdings nicht verspeisen, sondern dir nur Appetit holen. Schau doch einfach mal selber vorbei – das Museum ist ganz in der Nähe vom Viktualienmarkt. In der dortigen Ausstellung „Typisch München“ gehst du in den 1. Stock. Dort „begegnet“ dir ein Sushi-Laufband. – Aber nicht mit asiatischen Speisen. Hier drehen sich Leberkässemmel, Steckerlfisch, Obazda und viele andere Münchner Köstlichkeiten vor deinen Augen. Du möchtest wissen, welche Gerichte sich noch auf dem Sushi-Laufband befinden? Dann versuch es mit folgendem Spiel. Ziehe dazu die Begriffe auf die passenden Bilder. Solltest du nun endgültig Appetit bekommen haben, dann schau doch einmal bei unserem Biergartenbeitrag vorbei. Dort wartet ein Rezept für einen Obazden auf dich. Du hast Appetit bekommen? Den Rest der Ferienaktion findest du unter Iss was!? - essen, speisen, tafeln .... Die 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen mit Erklärungen in leichter Sprache findest du HIER. Informationen zum MuseumDas Münchner Stadtmuseum bietet eine große Bandbreite an Dauerausstellungen. Dazu gehören die stadthistorische Ausstellung "Typisch München!" und die darin integrierte Ausstellung "Migration bewegt die Stadt. Perspektiven wechseln". Außerdem gibt es noch die Sammlung Puppentheater/Schaustellerei, die Ausstellung "Nationalsozialismus in München sowie die Sammlung Musik. Außerdem kannst du regelmäßig Sonderausstellungen zu verschiedensten Themen besuchen, unter anderem aus der beachtlichen Sammlung Fotografie und der Sammlung Mode. Abbildungsnachweis Titelbild: © Münchner Stadtmuseum

MPZ-Album
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entdecken, sammeln und gestalten Nach und nach findest du hier Ideen und Anregungen für kleine künstlerische Experimente: Diese Ideen, Zeichnungen, Entwürfe, Gedichte, und vieles mehr kannst du sammeln und immer wieder ansehen. Was dabei entsteht, ist dein ganz persönliches MPZ-Album – jedes dieser Alben sieht also anders aus. Schritt 1 – Buchdeckel und Seiten vorbereiten dickeres Papier oder einen dünnen Karton für den Einband vorne und hintenam besten im DIN A5 Querformat (Das ist so groß wie die kleinen Schulhefte und das nehmen wir quer.)Innen kommen später ganz unterschiedliche Blätter rein, mal farbig, mal weiß, gemustert oder aus Zeitungspapier.Tipp: Fertige dir eine Schablone für den Zuschnitt der verschiedensten Papiere an. Dazu schneidest du in einen dünnen Karton ein Fenster im Format DIN A5. Schritt 2 – Das Museumsbuch binden Damit das Buch ständig wachsen kann, können wir es nicht gleich fertig binden.Material zum Zusammenbinden der Seiten: z.B. eine Schleife mit einer Schnur oder einem Geschenkband, ein Heftstreifen oder ein Ringbuch. Schau einfach mal, was sich zuhause findet. Schritt 3 – Titelblatt und Museumsliste Wenn du magst, kannst du unser Titelblatt verwenden.Zusätzlich haben wir ein Blatt mit der Übersicht von Münchner Museen vorbereitet. Darin kannst Du festhalten, in welche Museen Du gehen möchtest, wenn die Museen wieder geöffnet sind.HIER kannst du Titelblatt und Inhaltsverzeichnis herunterladen. Und jetzt kann es losgehen! Hier findest du die ersten Ideen. Klicke einfach auf die Bilder, die dich interessieren. Abbildungsnachweis Titelbild: © Museumspädagogisches Zentrum

Challenge #3 | Camera obscura
Challenge CameraObscura

Schaffst du es, ein Bild (Abbild) von deiner Umgebung mit Hilfe von Klopapierrolle, Nadel, Butterbrotpapier, Alufolie und Gummiband zu machen? Camera Obscura mit Balgenauszug, © Deutsches Museum Diese Camera Obscura wurde um das Jahr 1800 gebaut. Zwischen den zwei Holzrahmen befindet sich ein schwarzer Balgen aus Papier, wodurch der hintere Rahmen in seiner Entfernung zur Frontplatte verschoben werden kann. So kann das Bild scharf gestellt werden. Diese und viele andere spannende Ausstellungsstücke kannst du im Deutschen Museum in München bewundern. CAMERA OBSCURA. Das Prinzip der Camera Obscura (lateinisch für „dunkle Kammer“) war bereits  in der Antike bekannt. In einen fensterlosen Raum fällt Licht durch ein kleines Loch. Dieses Licht erzeugt auf der gegenüberliegenden Wand ein auf dem Kopf stehendes Abbild der Außenwelt. Lange Zeit diente diese „Kamera“ als Zeichenhilfsgerät in der Malerei. Auch auf Jahrmärkten wurden solche Kameras aufgebaut. Besucher konnten auf der dem Loch gegenüberliegenden Seite der Kammer Personen, Bäume oder Häuser sehen, die auf dem Kopf standen. Schwer vorzustellen, dass sich aus der „dunklen Kammer“ unsere heutigen Fotoapparate und Handycameras entwickelten! Eine Lochkamera ist eine Camera Obscura im Kleinformat. Die kannst du dir mit wenigen Hilfsmitteln selbst bauen. Schiebe dazu den Regler unter dem Bild Schritt für Schritt nach rechts. Ein kleiner Teil des Lichts fällt durch das Loch auf das Transparentpapier. Licht breitet sich geradlinig aus. Dadurch wird der untere Punkt eines Gegenstands oben auf dem Transparentpapier und der obere Punkt des Gegenstands unten auf dem Transparentpapier abgebildet. So entsteht auf dem Transparentpapier ein umgekehrtes und seitenvertauschtes Bild. Funktionsweise einer Lochkamera, Zeichner: Anton (rp) 2004 Wusstest du schon: Das Wort "Fotografie" stammt aus dem Griechischen und bedeutet "Schreiben mit Licht". Der große Nachteil  der Camera Obscura war, dass man die Bilder nur dauerhaft festhalten konnte, indem man sie abmalte. Einige wichtige Schritte zur Entstehung der Fotografie mussten noch getan werden. Daran waren viele Chemiker und Physiker beteiligt. Die Fotografie wurde um 1840 erfunden. Damals hat man auf eine Glasplatte lichtempfindliche Silbersalze geschmiert. Wenn Licht auf eine Stelle fiel, dann wurde die Stelle langsam dunkler. Daher brauchte man anfangs noch mehrere Stunden, um ein Foto zu machen. Weil die Aufnahme so lange dauerte, haben die Menschen auf den Fotos auch nicht gelächelt, denn das wäre zu anstrengend gewesen. Jetzt weißt du also, warum Uroma und Uropa auf alten Schwarzweiß-Bildern oft so ernst schauen. Kameras, die so klein waren, dass man sie mitnehmen konnte, gab es erst um 1900. Später wurden dann Filmrollen aus Kunststoff belichtet und davon Papierabzüge gemacht. Digitalkameras werden erst seit ca. 1990 gebaut. Wo sich früher der zu belichtende Film befand, ist heute ein lichtempfindlicher Chip, der Sensor, eingebaut. In der Alten Pinakothek sind einige Ansichten von Venedig zu sehen, die Canaletto (eigentlich Giovanni Antonio Canal) im 18. Jh. mit Hilfe der Camera Obscura malte. Mit ihr war es möglich, Stadtansichten sehr genau und dabei schnell abzubilden, so dass die damaligen Besucher der Stadt ein Gemälde als Andenken mitnehmen konnten. Giovanni Antonio Canal (gen. Canaletto), um 1740, Inventar-Nr.: WAF 137, © bpk | Bayerische Staatsgemäldesammlungen Sein Neffe Bernardo Bellotto, der sich ebenfalls Canaletto nannte, war 1761 in München und fertigte hier drei sogenannte Veduten an, die sich in der Residenz München befinden. Für die Ansicht der Stadt von der Ostseite nutzte er einen dunklen Raum im Turm, deren kleines Wandloch unterm Dach normalerweise nur von Tauben als Einflugloch genutzt wurde – eine perfekte Camera Obscura also. Diesen Turm hat Bellotto sogar, wenn auch verschoben, ins Bild gesetzt. Für die Ansicht von Schloss Nymphenburg hingegen wurde extra ein hölzener Turm gebaut. links: Bernardo Bellotto, München von der Ostseite, 1761, derzeit ausgestellt in der Residenz München, Bayerische Staatsgemäldesammlungen, CC BY-SA 4.0rechts: Bernardo Bellotto, Schloß Nymphenburg von der Parkseite, 1761, Residenz München, © Bayerische Schlösserverwaltung, www.schloesser.bayern.de, Foto: Peter Fink, München Abbildungsnachweis Titelbild: © Museumspädagogisches Zentrum, Grafik: Fabian Hofmann

Vielfalt entdecken … in der Natur
Gezeichnet: vier Blumentöpfe mit Rosmarin, Petersilie, Basilikum und Koriander

Pizza, Spaghetti mit Pesto, mit Tomaten- oder Bolognese-Soße, Salat, Weißwurst, Bratkartoffeln, Schweinebraten… – Egal, bei welchem Essen dir das Wasser im Mund zusammenläuft, wichtig ist vor allem eines: Gut gewürzt muss es sein! Am besten mit frischen Kräutern! Was wäre zum Beispiel eine Pizza ohne Oregano, ein Pesto ohne Basilikum oder ein Schweinebraten ohne eine Prise Kümmel? Du würdest es bestimmt sofort am Geschmack merken, wenn diese Zutaten fehlen. In Deutschland steht uns heute eine riesige Vielfalt an Kräutern und Gewürzen zur Verfügung, mit denen wir viele leckere, geschmacklich bunte Gerichte zubereiten können. Ursprünglich stammen die meisten dieser Kräuter jedoch nicht aus unserem Land, sondern kamen mit den Römern oder Händlern zum Beispiel aus dem Mittelmeerraum oder dem Nahen Osten in unsere Küchen. Mit jedem gut gewürzten Gericht kommt also auch der Geschmack der „großen weiten Welt“ auf unseren Teller. Interessiert es dich, woher die Kräuter stammen, die dein Essen so lecker machen? Dann finde die Kräuterpaare im folgenden Memo-Spiel und du erfährst woher sie ursprünglich kommen. Du kannst den Text ganz in Ruhe lesen, denn solange er sichtbar ist, stoppt die Zeitmessung. Bekommst du Lust mit diesen Kräutern eine Kräuterbutter herzustellen? Hier findest du ein Rezept dazu. Der Botanische Garten München-Nymphenburg Schmuckhof des Botanischen Gartens München-Nymphenburg mit Botanischem Institut, © Botanischer Garten München-Nymphenburg, Foto: Hr. Hoeck Im Botanischen Garten kannst du dir all diese Kräuter angepflanzt ansehen, vergleichen und auch ein wenig beschnuppern. Doch das ist bei weitem nicht alles! Du findest dort eine riesige Pflanzenvielfalt, wie sie dir sonst nur begegnen würde, wenn du wochenlang durch die ganze Welt reisen würdest. Im Botanischen Garten bist du zum Beispiel mit ein paar Schritten im "Himalaya-Gebirge". Du musst nur das „Alpinum“ besteigen – einen kleinen Hügel, auf dem Pflanzen aus den verschiedensten Hochgebirgsregionen der Erde wachsen. Im Palmenhaus kannst du Urwaldluft schnuppern, im großen Kakteenhaus heiße Wüstenlandschaften bereisen, in den Aquarien die seltsamsten Wasserpflanzen bestaunen. Vielleicht spazierst du auch durch den romantischen Rhododendronhain und die magische Farnschlucht, erforschst den Insektenpavillon und das Wildbienenhotel? Oder du entdeckst Gift- und Heilpflanzen, Gemüse- und Salatsorten sowie Pflanzen, die wir zum Färben verwenden. Ganz nach deinem Geschmack. Dem Naturerlebnis sind keine Grenzen gesetzt! Passende MPZ-FührungenVielfalt entdecken: Gewürze fremder Kulturen in unserer Küche (für BS, FöS, GS, GYM, Horte, MS, RS)Heimische und fremdländische Gewürze (für BS, FöS, GS, GYM, Horte, MS, RS)Gewürze in unserer Küche – heimische und fremdländische (für Kindergartengruppen mit Kindern ab 4 Jahren) Mehr über den Botanischen Garten München-NymphenburgDer Botanische Garten gehört mit 21,20 Hektar Fläche und 19.600 Arten und Unterarten zu den bedeutendsten Botanischen Gärten der Welt. Du kannst dir auf der Internetseite des Botanischen Gartens einmal anschauen, was es sonst noch in diesem Museum zu sehen gibt. Mehr aus unserer Reihe Vielfalt entdecken … Abbildungsnachweis Titelbild: © Museumspädagogisches Zentrum, Zeichnungen: Georg SchatzAbbildungsnachweis Kräuter-Infokasten: Alle: © 2020 Adobe. All rights reserved. Zitronenmelisse: von xearb; Koriander: von Photographee.eu; Liebstöckel: von Marek Gottschalk; Rosmarin: von Marina Lohrbach; Salbei: von robynmac; Kümmel: von dabjola; Basilikum: von GSDesign; Fenchel: von photocrew; Petersilie: von mates; Schnittlauch: von duncanandison; Thymian: von Moving Moment; Majoran: von Scisetti AlfioAbbildungsnachweis Memo-Spiel: © Museumspädagogisches Zentrum, Zeichnungen: Georg Schatz

Upcycling! Blumen … forever young
Blumenskulptur von Cy Twombly und selbstgestaltete Blumen aus Papier, Draht und einem Stock

Inspirationsquelle: Cy Twombly im Museum Brandhorst Im Vordergrund: Cy Twombly, Thermopylae (Meudon), 1992 © Cy Twombly Foundation; Im Hintergrund: Cy Twombly, Lepanto, 2001 © Cy Twombly Foundation; Foto: Susanne Theil Wie wäre es mit einer nicht welkenden Blume zum Geburts-, Valentins- oder Muttertag, passend zur Jubiläumsausstellung "Forever Young - 10 Jahre Museum Brandhorst", die momentan online zum Durchstöbern einlädt und seit dem 12.5.2020 auch für einen klassischen Museumsbesuch wieder geöffnet hat? Inspiriert hat uns der US-amerikanische Künstler Cy Twombly (1928-2011), der es liebte, verschiedene Materialien, alltägliche Gegenstände oder Fundstücke zu einer weißen "Skulptur" zu verbinden. Vielleicht kennt ihr ihn von seinen riesigen Rosenbildern? Cy Twombly, Ohne Titel (Roses), 2008, Foto von Haydar Koyupinar. © Cy Twombly Foundation Gestalte eine nicht welkende Blume zum Muttertag! Das brauchst du: Ast (ohne Blüten!)verschiedene AltpapiereDrahtweiße FarbeFlasche, Vase o.ä. zum TrocknenZeitung zum Unterlegen Und so geht's: Forme aus einem Papier oder mehreren eine Blüte.Befestige sie am Ast mit Draht.Tauche die Blume in weiße Farbe oder male sie an.Tipp: Gestalte mehrere Blumen und stelle sie in eine Vase! Übrigens, auch Großmütter freuen sich über Blumen! Papierblumen © Museumspädagogisches Zentrum, Foto: Rosalie Werkmeister "Weiße Farbe ist mein Marmor." C. Twombly Alternativ Wenn du lieber malst, kannst du wie Cy Twombly einen Pinsel an den Ast binden und mit flüssigen Farben eine oder mehrere Riesenblüten auf einen Karton malen. Und wenn du gerne schreibst oder dichtest, setz´ deine Worte wie der Künstler einfach auf und in die Blüte. Pinsel an Stöcken befestigt, Blütenbild © Museumspädagogisches Zentrum Viel Vergnügen beim Gestalten und Verschenken! Facebook/Instagram: #MPZupcyclingTeile deine Blumen auf Facebook oder Instagram und verwende den Hashtag #MPZupcycling. Wir sind gespannt auf eure Kreationen!Du kannst uns auch gerne ein Foto an die Email digital@mpz-bayern.de schicken. Die 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen mit Erklärungen in leichter Sprache findest du HIER. Mehr über das MuseumIm Museum Brandhorst kannst du deiner Mutter diese Werke von Cy Twombly selbst zeigen und noch weitere gemeinsam mit ihr entdecken. Das Museum besitzt die weltweit größte Sammlung seiner Werke! Du kannst dir auf der Internetseite einmal anschauen, was es dort noch alles zu sehen gibt. Mehr aus unserer Reihe Upcycling! Mode – Kunst – Design – Musik Abbildungsnachweis Titelbild:links: Im Vordergrund: (Ausschnitt) Cy Twombly, Thermopylae (Meudon), 1992 © Cy Twombly Foundation; Im Hintergrund: (Ausschnitt) Cy Twombly, Lepanto, 2001 © Cy Twombly Foundation; Foto: Susanne Theilrechts: Papierblumen. © Museumspädagogisches Zentrum, Foto: Susanne Theil

Glühbirnen-Collage nach Ingo Maurer

Der Lichtgestalter Ingo Maurer entwarf viele ungewöhnliche, oft auch lustige Lampen, die du dir zurzeit in einer Ausstellung in der Neuen Sammlung – The Design Museum in der Pinakothek der Moderne ansehen kannst. Humorvoll und kreativ wie Ingo Maurer war, lieferten ihm häufig Dinge oder Erlebnisse aus seinem Alltag Ideen für neue Leuchten. Er experimentierte außerdem gerne mit verschiedenen Materialien und neuen Techniken. Immer wieder kehrte er aber auch zur alten Glühbirne zurück, die ihn in ihrer perfekten Form ganz besonders faszinierte. Mit zwei weißen Flügelchen ausgestattet, verwandelt sie sich hier in ein verspieltes "Lucellino", ein "Lichtlein", das bei uns gleich Bilder, Gedanken oder vielleicht sogar Geschichten entstehen lässt. Ganz wichtig ist dabei immer der Name, der diese Leuchte auch lautmalerisch „beflügelt“.  Ingo Maurer, Lucellino Wall, 1992. Birds Birds Birds, 1992 Foto: Anna Seibel Lass dich jetzt von Ingo Maurer inspirieren und beginne wie er mit einer Glühbirne, um eine ganz eigene Glühbirnen-Collage zu erfinden!  Zeichne eine 5 bis 6 cm große Glühbirne, schneide sie aus und lege sie zum Beispiel auf eine DIN A5 Seite (passend zum MPZ-Album): senkrecht, waagrecht oder diagonal. Was könnte  entstehen, wenn du diese Glühbirne mit weiteren ausgeschnittenen Elementen kombinierst. Experimentiere mit Materialien, Farben und Strukturen und entwirf ein Design für eine einzigartige Lampe! Klebe alles auf und gib deiner Glühbirnenlampe einen Namen!  Du brauchst: PapierBleistift, BuntstifteSchereKleberEvtl. TackerMaterial für deine Collage, z.B. Zeitschriften oder Zeitungen, Einwickelpapiere von Schokolade u.Ä., Folien, Wollreste… Luce Ballone, Bella Luce und Lucalamaro, © Museumspädagogisches Zentrum, Foto: Andrea Feuchtmayr Passende MPZ-FührungenRu Ku Ku und Ringelpiez – Lampen und Lichtobjekte von Ingo Maurer (für GS, GYM, MS, RS, jeweils bis Jgst. 7)Ein Pionier des Lichtdesigns: Ingo Maurer (für BS, GYM, MS, RS) Informationen zum Museum Leuchten und Lichtobjekte von Ingo Maurer (1932 – 2019) zeigt bis 18. Oktober 2020 die Ausstellung „Ingo Maurer intim. Design or what?“ der Neuen Sammlung – The Design Museum in der Pinakothek der Moderne. Hier gibt es mehr Informationen zur Ausstellung, für derzeitige Museumsbesuche und zum Museum. Abbildungsnachweis Titelbild: © Museumspädagogisches Zentrum, Foto: Andrea Feuchtmayr

Vielfalt entdecken… in der Küche
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Mostsemmeln – Auf den Spuren der Römer in Bayern Die Römer brachten uns bereits vor 2000 Jahren so manche Lebensmittel, die für uns heute selbstverständlich geworden sind. Bei der Walnuss hört man die römische Herkunft sogar noch im Namen: Das "Wal-" steht für die Walchen oder Welschen, wie die Römer früher genannt wurden. Dieses Wort steckt auch heute noch in vielen Ortsnamen. Auch viele Gewürze haben wir den Römern zu verdanken, die diese stets experimentierfreudig verwendet haben. Sehr beliebt waren neben den Gewürzen aus dem Mittelmeerraum, wie etwa Petersilie, Oregano, Basilikum, Rosmarin, Thymian, Schnittlauch, Lorbeer, Salbei oder Kümmel auch Zimt, Ingwer, Pfeffer, Kardamom, Kurkuma, Nelken, Anis, Koriander und Safran aus dem asiatischen Raum. Natürlich darf man als Geschmacksverstärker nie die berühmte römische Fischsauce, das liquamen, vergessen. Die Semmel gehört im Grunde genommen auch zu den Mitbringseln der Römer, da ihr Aussehen den Semmeln der Römerzeit entspricht und der Name Semmel vom lateinischen Wort simila kommt, was eine Bezeichnung für feines Weizenmehl ist.Hier findest du ein Rezept für römische Semmeln in einer dem heutigen Geschmack angepassten Form. Im Video zeigen wir dir genau, wie sie hergestellt werden. Mehr zu Römermuseen in BayernIn Bayern gibt es zahlreiche Museen, in denen du dir Überreste aus der Römerzeit anschauen kannst. Manche von ihnen sind Freilichtmuseen. Das heißt, man kann dort an Originalschauplätzen sehen, wie die Römer gelebt haben. Viel Spaß dabei!Archäologische Staatssammlung München, Staatliche Antikensammlungen München, Glyptothek München, kelten römer museum manching, Römermuseum Kastell Boiotro, RömerMuseum Weißenburg, Archäologischer Park Cambodunum (APC), Limeseum, Museum Quintana, Historisches Museum Regensburg, Römer und Bajuwaren Museum Kipfenberg, Römermuseum und Umgebung in Bad Gögging, Römervilla Möckenlohe, Abodiacum Epfach, Römermuseum Bedaium Mehr aus unserer Reihe Vielfalt entdecken … Abbildungsnachweis Titelbild: Triclinium © Archäologische Staatssammlung, Foto: Manfred Eberlein