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Werken und Gestalten

Zaubermaus & Zauberlöwe

Welches ist dein Lieblingstier? Warum magst du gerade dieses Tier? Hast du Dinge oder auch Kleidung, auf denen dieses Tier zu sehen ist? Die Zeit vor fast dreitausend Jahren nennt man Antike. Damals gab es in Griechenland viele Dinge, die mit Tieren verziert wurden. Aber warum? Schau dir einmal die kleine süße Maus auf dem Goldring an. Der Ring sollte wie ein Zauber wirken. Die Menschen glaubten: Wer diesen Ring trägt, ist sicher vor Mäusen. Weil Mäuse die ganze Ernte auffressen konnten, fürchtete man sie als Schädlinge. Wusstest du, dass Mäuse die härtesten Zähne von allen Tieren haben? © antiker griechischer Goldring mit Maus, Staatliche Antikensammlungen, 2022 Die Menschen damals haben also Gegenstände mit Tieren verziert, um sich vor ihnen zu schützen. Sie wollten diese Tiere „wegzaubern“. Es gab aber noch andere Zauber-Tiere im Leben der Menschen. Viele Brunnen hatten zum Beispiel einen Löwenkopf aus Ton oder Stein. Das Wasser floss aus dem Löwenmaul heraus. Das sah nicht nur toll aus, sondern hatte auch eine „Zauber-Aufgabe“: Der mächtige Löwe sollte das Wasser sauber halten. © antiker Löwenbrunnenkopf aus Ton, Staatliche Antikensammlungen, 2022 Bakterien und Viren können krank machen, aber das wussten die Menschen damals noch nicht. Sie hatten aber erkannt, dass ihr Wasser so sauber wie möglich sein sollte, damit sie gesund bleiben. Willst du deinen eigenen Zauberring gestalten? Lade dir hier die Vorlage herunter. Drucke diese Vorlage aus und zeichne dein eigenes Zaubertier. Oder ist es ein Mix aus verschiedenen Tieren? Du kannst auch Tierbilder aus Zeitschriften ausschneiden und mit selbst gemalten Tieren wild mischen. Was ist das Besondere an deinen Tieren? Welche Stärken haben sie? Gibt es Tiere, die dich vor etwas beschützen sollen? Wenn du dir den Mausring oder den Löwenbrunnenkopf ansehen möchtest, kannst du das HIER tun. NACHHALTIGKEIT Die zwei Gegenstände zeigen, wie die Menschen in der Antike Essensvorräte und Wasser vor Schädlingen und Verschmutzung schützen wollten. Information zum MuseumMöchtest du mehr über die Antike erfahren, dann schau doch bei den Staatlichen Antikensammlungen auf dem Königsplatz vorbei. Abbildungsnachweis Titelbild: © antiker griechischer Goldring mit Maus, Staatliche Antikensammlungen, 2022

Auf geht’s zum Picknick!
Titelbild: Leo Putz, Picknick (Ausschnitt)

Unter dem dichten Blätterdach einer Kastanie gibt es herrlich tiefen Schatten! Nur an wenigen Stellen finden Sonnenstrahlen einen Weg hindurch, was im Gemälde „Picknick“ von Leo Putz für belebende Lichtpunkte sorgt. Leo Putz, Picknick, 1904, Öl auf Leinwand, 187,5 x 195,5 cm, Bayerische Staatsgemäldesammlungen, Sammlungsbestand Neue Pinakothek München (nicht ausgestellt), CC BY-SA 4.0 Das Gemälde wirkt wie ein Schnappschuss. Die Drei nehmen offensichtlich vom Betrachter keine Notiz, nehmen keinerlei Blickkontakt auf. Die Dame im weißen Kleid streckt sich nach links, um sich etwas aus dem Teller zu nehmen. Die beiden im Hintergrund prosten sich gerade zu und schauen sich in die Augen. Auf dem weißen Tuch bilden Bowlengefäß, gemusterte Teller und Obst ein buntes Stillleben. Zwei Damen und ein Herr haben es sich direkt auf der Wiese gemütlich gemacht. Oder waren es vier Personen, die sich zum Picknick getroffen haben, – die vierte vielleicht der Maler, von dem das Gemälde stammt? Es ist übrigens fast zwei Meter hoch und nahezu quadratisch. Die Menschen sind lebensgroß dargestellt, so dass wir uns gut vorstellen können, auch mit dabei zu sein. Licht und Farbe Klick auf die Farbpunkte unten rechts und zieh sie über das Gemälde! Wo überall findest du die einzelnen Farbtöne, an wie vielen Stellen auf der Bildfläche sind sie jeweils verteilt? Wenn du den Punkt wieder loslässt, geht er automatisch auf seinen Ausgangspunkt zurück. Im Schatten des Baumes erscheinen die Stoffe, die Kleider der Damen und das Tuch am Boden weitaus dunkler, als sie in Wirklichkeit sind. Weil wir das aus unserem Alltag kennen, stellen wir uns die Dame im Vordergrund in einem weißen oder vielleicht cremefarbenen Kleid vor, daneben ein weißes Tuch, das zweite Kleid in Rosa oder Altrosa. Achte einmal auf die Lichtpunkte, die Leo Putz auf der Bildfläche verteilt hat. Sie erhellen die Szene. Im Inneren sind sie jeweils hell und durch einen etwas dunkleren Ton umrahmt, meist länglich oval. Ganz ähnlich sind die Blumen auf der weiten Wiese wiedergegeben. Ihre Formgebung, aber auch die dekorative Linienführung entlang der Rüschen sind ganz typisch für die Entstehungszeit, erinnern uns an Jugendstil. Drei Ausschnitte aus: Leo Putz, Picknick, 1904, Öl auf Leinwand, 187,5 x 195,5 cm, Bayerische Staatsgemäldesammlungen, Sammlungsbestand Neue Pinakothek München (nicht ausgestellt), CC BY-SA 4.0 Komponiere dein Picknick! © Museumspädagogisches Zentrum Lade ein paar Freunde oder deine Familie zum Picknick ein! Packt Picknick-Decken, unzerbrechliche Teller und Becher ein, nehmt zum Beispiel belegte Brote, Muffins, Gemüsesticks, Obst der Saison und kühle Getränke in der Radltasche, dem Rucksack oder einem Korb mit. Und vergesst eure Malsachen nicht! Vielleicht habt ihr ja auch Lust, eure Kleidung farblich auf die Farbe von Decken und dem passenden Obst abzustimmen. Sucht euch ein schattiges Plätzchen und haltet die Lichtsituation mit Farbstiften, Wachsmalkreiden oder auch Tubenfarben fest – zum Auswaschen des Pinsels eignet sich ein altes Marmeladenglas mit Schraubverschluss. Such zunächst einen interessanten Ausschnitt aus. Nutze dazu beispielsweise ein rechteckiges Fenster, das du in ein Blatt Papier geschnitten hast oder deine Schablone vom MPZ-Album. Alternativ geht der Blick durch einen aus den Händen geformten Rahmen – ein Auge ist dabei geschlossen. Oder mach einfach Fotos von den Lichtpunkten, die dein Picknick beleben. Wenn du magst, teile dein Picknick-Stillleben auf Facebook oder Instagram und verwende den Hashtag #MPZpicknick. Übrigens … Das Bildthema hat eine lange Tradition: „Le déjeuner sur l’herbe“ (wörtlich übersetzt: Das Mittagessen auf dem Gras), im Deutschen meist als „Frühstück im Grünen“ oder „Frühstück im Freien“ bezeichnet, kommt in der Malerei quer durch die Jahrhunderte vor. Besonders berühmt sind zwei Werke aus dem Musée d’Orsay in Paris von Edouard Manet und Claude Monet, entstanden um 1863 bzw. 1865/66. Vergleiche sie mit dem Gemälde von Leo Putz! Die Links dazu findest du, wenn du auf die Künstlernamen klickst. Worin unterscheiden sie sich, was ist ähnlich? Und falls du wissen willst, was Picasso daraus gemacht hat, in der Online-Sammlung der Staatsgalerie Stuttgart findest du „Das Frühstück im Freien“. NACHHALTIGKEIT 17ziele.de Gesundheit und Wohlergehen: Gesundes Essen in guter Luft, dazu ein Spaziergang oder eine Radltour zum Schattenplätzchen für das Picknick tun uns gut und fördern unsere Gesundheit. 17ziele.de Nachhaltiger Konsum: Für ein Picknick brauchst du keine perfekte Ausrüstung! Mit etwas Improvisation lässt es sich vermeiden, Dinge zu erwerben, die nur ein paar Mal genutzt würden. Passender Beitrag auf XponatFarbkartenExpertentipp Passende MPZ-Online-VeranstaltungMusPad: Wiesen, Wasser, Berge. Landschaft gemalt (alle Schularten, ab Jgst. 3) Informationen zum MuseumDie Neue Pinakothek mit ihrer Sammlung zur Kunst des 19. und frühen 20. Jahrhunderts ist aufgrund einer Generalsanierung derzeit geschlossen. Du kannst jedoch die Kunstwerke in der Online-Sammlung der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen sehen. Hier findest du auch noch mehr Gemälde von Leo Putz, die üblicherweise nicht ausgestellt sind. Abbildungsnachweis Titelbild: Leo Putz, Picknick, 1904, Öl auf Leinwand, 187,5 x 195,5 cm, Bayerische Staatsgemäldesammlungen, Sammlungsbestand Neue Pinakothek München (nicht ausgestellt), CC BY-SA 4.0, Bearbeitung: Museumspädagogisches Zentrum

Iss was!? – Auf geht´s zum Dessert!
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Zum Abschluss noch etwas Süßes? Doch was hat dieser Miniaturgarten aus edlem Nymphenburger Porzellan damit zu tun? Es handelt sich um einen sogenannten Dessertaufsatz, also einen Tischschmuck, den man erst aufstellte, wenn das Dessert serviert wurde. Dessertaufsatz. © Bayerisches Nationalmuseum Die Nachspeise bildete in der Regel den Höhepunkt eines barocken Festmahls. Für das Dessert bevorzugte man Tafelaufsätze mit Figurenschmuck oder kleinen Landschaften. Bevor solche Gebilde aus Porzellan hergestellt werden konnten – das europäische Porzellan wurde erst zu Beginn des 18. Jahrhunderts „entdeckt“ – hatte oft der Hofkonditor die Aufgabe, den Tafelaufsatz aus eingefärbtem Zuckerwerk, Butter oder Marzipan anzufertigen. Geschickte Zuckerbäcker waren daher bei Hofe sehr gefragt. © Bayerisches Nationalmuseum Auf unserem Tafelaufsatz siehst du eine vornehm gekleidete, höfische Gesellschaft, die durch einen französischen Garten lustwandelt. Stell dir einen langen Tisch vor, in dessen Mitte das Gärtchen stand. An den Seiten der Tafel befanden sich die Gedecke für die Gäste und dazwischen Platten voll von köstlichen Kuchen, Konfekt, kandierten – d.h. in Zucker eingelegten – Früchten und vielem anderen. Hast du Appetit auf etwas Süßes bekommen? Dann teste doch unser Rezept für einen köstlichen Schokoladenkuchen! Du hast Appetit bekommen? Den Rest der Ferienaktion findest du unter Iss was!? - essen, speisen, tafeln .... Informationen zum MuseumIm Bayerischen Nationalmuseum kannst du dir diese prunkvollen Schätze im Original ansehen, außerdem Musikinstrumente, Bauernmöbel, gewaltige Wandteppiche und noch viel mehr! Eine Besonderheit: In diesem Haus passen die Räume hervorragend zu den Kunstwerke, die darin ausgestellt sind. So macht man eine Zeitreise, durchschreitet niedrige mittelalterliche Gewölbe, riesige Kirchensäle oder versteckte Wendeltreppen. Abbildungsnachweis Titelbild: Dessertaufsatz (Ausschnitt). © Bayerisches Nationalmuseum

Hängende Dächer und sanfte Hügel
Olympiastadt Strumpfmodell-1500
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Weltberühmt ist die Dachlandschaft, die die ehemaligen olympischen Bauten auf dem Münchner Olympiagelände überzieht. Sie zählt zu den großartigsten Meisterleistungen der Architektur des 20. Jahrhunderts, ist Tourismusmagnet und Wahrzeichen der Stadt. Der Olympiapark während der Olympischen Spiele München 1972, © saai I Archiv für Architektur und Ingenieurbau, KIT Karlsruhe, Werkarchiv Behnisch & Partner Foto: Behnisch & Partner, Christian Kandzia. Zu sehen in der Sonderausstellung „Olympiastadt München. Rückblick und Ausblick“. Das transparente Dach überspannt und verbindet voll Leichtigkeit die olympischen Bauten, die in eine leicht hügelige Landschaft eingebettet sind, Tribünen und Zwischenflächen. Die Architektur und der Landschaftspark spiegeln damit eine Idee wider: Denn die Olympischen Spiele 1972 in München sollten heitere, unbeschwerte Spiele werden, Deutschland als fortschrittliches und demokratisches Land zeigen – nach dem Zweiten Weltkrieg war das besonders wichtig. Überschattet wurde das positiv gedachte Gesamtkonzept jedoch durch ein Attentat. Modell und Idee Bevor ein solcher Bau realisiert wird, kommt erst einmal die Idee. Mit einfachsten Materialien setzte der Architekt Günter Behnisch (1922 – 2010) sie in einem Modell um: mehrere Lagen Karton, Nylonstrümpfe, Stecknadeln und Stäbe dienten dazu, diese darzustellen. „Strumpfmodell“ wird es daher auch genannt. Wenn du das berühmte Strumpfmodell im Original sehen willst, dann besuche die Ausstellung „Olympiastadt München. Rückblick und Ausblick“, die vom 07.07.2022 bis zum 08.01.2023 im Architekturmuseum der TUM in den Räumen der Pinakothek der Moderne gezeigt wird! Behnisch & Partner, Ideen- und Bauwettbewerb für die Bauten und Anlagen der XX. Olympischen Spiele München 1972, Modell M 1:1000, 1967, © Architekturmuseum der TUM. Zu sehen in der Sonderausstellung „Olympiastadt München. Rückblick und Ausblick“. Mit diesem Modell gewann Günter Behnisch den Wettbewerb „Bauten und Anlagen der XX. Olympischen Spiele“. Die Inspiration zu solch einer Dachlandschaft fand Behnisch im „Deutschen Pavillon“ auf der Weltausstellung 1967 in Montreal. Diesen hatten die Architekten Frei Otto (1925 - 2015) und Rolf Gutbrod (1910 – 1999) sowie der Bauingenieur Fritz Leonhardt (1909 – 1999) entwickelt. Entsprechend lag es nahe, dass Frei Otto als Ingenieur zu Rate gezogen wurde. Denn konnte man davon ausgehen, dass die kühne Dachkonstruktion nach dem Entwurf von Günter Behnisch tatsächlich gebaut werden kann, realisierbar sein würde? Sie war es! Als absoluter Spezialist für Hängedachkonstruktionen unterstützte Frei Otto die Planungen. Sorgsam konstruiert Dächer haben ein Eigengewicht und müssen Lasten tragen können – z.B. Schnee und Windlasten. Die Kräfte, die hier entstehen, werden in den Boden umgeleitet. Meist liegen Dächer auf Wänden oder Stützen auf. Hier jedoch wirken die gekrümmten Dachflächen fast schon schwebend. Sie sind aufgehängt an insgesamt 12 großen und 36 kleinen sogenannten „Pylonen“. Mächtige Stahlseile spannen die Netzkonstruktion, die mit transparenten Acrylglasscheiben geschlossen ist. Das Foto vom Aufbau macht es deutlich! Vorbereiten des Seilnetzes auf dem Boden, Foto: Karsten de Riese, © Bayerische Staatsbibliothek München, Bildarchiv, Karsten de Riese. Zu sehen in der Sonderausstellung „Olympiastadt München. Rückblick und Ausblick“. Modell und Realität Vergleiche das Modell mit dem gebauten Dach! Wo liegen die Unterschiede zwischen dem ersten Entwurf und der Ausführung? Von links nach rechts: Der Olympiapark während der Olympischen Spiele München 1972, © saai I Archiv für Architektur und Ingenieurbau, KIT Karlsruhe, Werkarchiv Behnisch & Partner Foto: Behnisch & Partner, Christian Kandzia; Behnisch & Partner, Ideen- und Bauwettbewerb für die Bauten und Anlagen der XX. Olympischen Spiele München 1972, Modell M 1:1000, 1967, © Architekturmuseum der TUM | Blick auf die Überdachung der Tribüne des Olympiastadions von Süden, Foto: MPZ 2022 Eine Olympiastadt braucht noch mehr Doch mit neuen Sportstätten allein können noch keine Olympischen Spiele ausgerichtet werden. Tausende Sportler*innen müssen untergebracht werden, ebenso zahllose Reporter*innen. Mehrere Millionen Zuschauer wollen pünktlich die Sportstätten erreichen können. Sportbegeisterte kommen aus der ganzen Welt nach München oder sehen die Bilder aus München an Fernsehern in aller Welt. Wird eine Stadt Olympiastadt, so sind also viele weitere Bauten und Verkehrswege notwendig. Im Idealfall werden diese „Infrastrukturmaßnahmen“ so geplant, dass sie nachhaltig erhalten bleiben. Für München trifft das zu. Auch nach 50 Jahren. 1972 fanden in München die Sommerspiele der XX. Olympiade statt. Den Zuschlag dafür bekam München 1966. Es blieben also gerade einmal sechs Jahre Zeit, um die Stadt fit zu machen für dieses 17 Tage dauernde Großereignis. Landschaft gestaltet Das Olympiagelände besticht nicht nur durch das berühmte Dach! Die künstlich angelegte leicht hügelige Landschaft, in der die Sportbauten eingelassen sind, spielt eine ebenso wichtige Rolle für das Erscheinungsbild. Auch hierfür brauchte es einen Plan! Der unten abgebildete Entwurf wie auch das „Strumpfmodell“ zeigen aber nur das Zentrum des gesamten Baugeländes. Behnisch & Partner, Olympische Anlagen München 1969, © Architekturmuseum der TUM, Sign. Beh-1-26 Wie würde Dein Plan aussehen? Wie würdest du die Landschaft gestalten, die Sportstätten, Wege, Wiesen, Bäume und Wasserflächen, die Wohnhäuser für Sportler*innen, Trainer*innen und Reporter*innen im vorhandenen Grundstück unterbringen? Probiere es aus! Lade dir den Plan für dein MPZ-Album herunter und greif zu farbigen Stiften. Schematische Zeichnung des Grundstücks nach Behnisch & Partner, Wettbewerbsentwurf Olympiapark, 1969. Zeichnung: MPZ Das Grundstück für das gesamte zu bebauende Gelände hat eine unregelmäßige Form. Durschnitten wurde es durch einen Kanal aus dem 18. Jahrhundert, der das Wasser aus dem Schlosspark Nymphenburg in die Isar bringt. Südlich davon – im Plan also unterhalb des blau eingezeichneten Kanals – lag bereits der Schuttberg, der heutige Olympiaberg. Hier war nach dem Zweiten Weltkrieg, als die Stadt in Trümmern lag, der Schutt der zerstörten Häuser aufgehäuft worden. (Extra hierfür hatte man Gleise gelegt die danach wieder verschwanden.) Der Berg sollte begrünt werden und für die Freizeit der Münchner*innen nutzbar sein. Der Fernsehturm war auch bereits in Bau. An drei Stellen sollten für Massenverkehrsmittel Stationen angelegt werden, um das Publikum zu den olympischen Spielstätten zu bringen: im Süden (also im Plan unten) die Trambahn, im Westen die S-Bahn und im Osten die U-Bahn-Linie 3. Eine Straße, die den Mittleren Ring schließen würde, war auch noch einzuplanen. Behnisch & Partner nutzten den Kanal – im Plan die blaue Linie – für die Landschaftsgestaltung, indem sie die gerade Begrenzung entfernten und einen künstlich angelegten See aufstauten. Diese geschwungene Linie begrenzt die Wiesen mit künstlich angelegten Stufen als Freilichttribüne. Für die Landschaftsarchitektur war übrigens Günther Grzimek (1915 – 1996) verantwortlich. Jetzt bist du dran Probiere selbst einmal aus, wie sich mit unterschiedlichen Materialien Formen finden und Modelle entwickeln lassen! Welche Ideen hast du für eine tolle Dachkonstruktion über gewellter Landschaft? Material für dein Architekturmodell. Foto: MPZ Du brauchst: Kartonagen aus der Papiertonnefarbige Ausschnitte aus alten Zeitschriften, Prospekten, Verpackungenin zwei Richtungen dehnbaren Stoff (kaputte Nylonstrümpfe, ein altes T-Shirt oder das Netz, in dem z.B. Knoblauch verkauft wird)Holzstäbe (z.B. Schaschlikstäbe, Stricknadeln oder Essstäbchen)ggf. Draht oder Pinnnadelnevtl. Seidenpapier und Kleistereine große Haushaltsschereeine Zange, falls du mit Draht arbeitestund was du sonst so findest, was eigentlich zur Wertstoffinsel oder in die Papiertonne gebracht werden müsste! So geht’s: Nutze mehrere Lagen Kartonagen als Bauland und forme erst einmal die Landschaft.Gestalte eine luftige Dachlandschaft über deiner Landschaft!Lege ggf. fest, wo Wege, Sitzgelegenheiten, Bäume, Sportstätten … sein sollen.Gibt es auch einen See oder einen Fluss? Nutze hierfür blaues Papier. Oder experimentiere mit Freunden und probiert aus, welche Dachformen sich mit dehnbaren Stoffen formen lassen! Sechs Hände wären hierzu besser als vier. Flanked by Funk - GEMAfreie Musik von https://audiohub.de Übrigens Vielfach ausgezeichnet steht heute das Gelände mit dem Olympiastation, der Olympiahalle, der Olympiaschwimmhalle und dem Fernsehturm als Ensemble unter Denkmalschutz. Seit 2017 läuft die Bewerbung zur Aufnahme in die UNESCO-Weltkulturerbe-Liste. Mach dich also auf und schau dir vor Ort auf dem Olympiagelände die Dachlandschaft, die die Gebäude, Tribünen und Zwischenbereiche überspannt, die großen Pylone und Betonfundamente, die die mächtigen Stahlseile aufnehmen, sowie die geformte Landschaft etwas genauer an! Wage auch einen Blick in die Olympiaschwimmhalle, die ganz ohne Stütze im Inneren auskommt und so von allen Plätzen einen perfekten Blick aufs Becken bietet. Nimm ein Skizzenbuch oder eine Kamera mit und halte interessante Details fest! Wenn du magst, teile deine Entdeckungen auf INSTAGRAM oder FACEBOOK und verwende den Hashtag #MPZOlympiastadt. Oder hast du Lust, ein neues Logo für das Olympiagelände zu entwerfen? Durchsuche dazu deine Zeichnungen und Fotos nach auffälligen Formen, die typisch für den Olympiapark und seine Dachlandschaft sind. Füge sie zu einer einzigen geschlossenen Linie zusammen und gestalte die Fläche darin farbig! NACHHALTIGKEIT 17ziele.de Das Olympiadach sollte nicht nur ein paar Wochen bestehen, sondern auch langfristig Schneemassen, Wind und Wetter aushalten. So können wir auch nach 50 Jahren noch Leichtathletik-Meisterschaften im Olympiastadion erleben, die Olympia-Schwimmhalle nutzen oder einfach die Parklandschaft genießen. Die 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen mit Erklärungen in leichter Sprache findest du HIER. Didaktische Anregungen und Hintergrundinformationen auf www.xponat.netKontextualisierung, Konstruktion, Expertentipp Passende MPZ-FührungVon hängenden Dächern, sanften Hügeln und einem modernen Outfit. Architektur und Städtebau zu den Olympischen Spielen 1972 (GS ab Jgst. 3, Horte, MS, RS, GYM, BS) Fortbildung für Lehrkräfte aller Schularten: Olympische Sommerspiele 1972. Architektur und Städtebau für München Lebensraum Stadt – nachhaltig geplant (GS ab Jgst. 3, Horte, MS, RS, GYM, BS) Passende MPZ-Online-VeranstaltungOnline-Fortbildung: Olympische Sommerspiele 1972. Architektur und Städtebau für München (Fortbildung für Lehrkräfte aller Schularten) Informationen zu den MuseenDas Architekturmuseum der TUM betreut eines der größten Architekturarchiven in Deutschland. Vom 07.07.2022 bis zum 08.01.2023 zeigt es unter anderem Sammlungsbestände zum Thema „Olympiastadt München. Rückblick und Ausblick“, ergänzt durch Leihgaben aus anderen Archiven. Einblicke in die Arbeit im Architekturarchiv bekommst du HIER. Abbildungsnachweis Titelbild und Hauptbild: Behnisch & Partner, Ideen- und Bauwettbewerb für die Bauten und Anlagen der XX. Olympischen Spiele München 1972, Modell M 1:1000, 1967, © Architekturmuseum der TUM

Im Reich der Drachen
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Im Barock brach eine regelrechte Chinamode aus. Die adelige Gesellschaft in Europa begeisterte sich für das ferne Land, das nur ein paar wenige Missionare und Kaufleute mit eigenen Augen gesehen hatten. Auch die Wittelsbacher schmückten ihre Schlösser mit Luxusprodukten aus China: mit Porzellan, Lackmalereien, Seidenstoffen und Papiertapeten. Ihre Sammlerstücke kannst du noch heute in Schloss Nymphenburg entdecken. Um die große Nachfrage nach Chinesischem zu befriedigen, ahmten Maler aus Mitteleuropa chinesische Kunst nach. Diese sogenannten "Chinoiserien" waren Produkte ihrer Fantasie und zeigten, wie sie sich China erträumten. So ist zum Beispiel auf einer Porzellan-Kaffeekanne im Bayerischen Nationalmuseum ein kleiner Junge in einem chinesischen Fantasiekostüm zu sehen. Er reitet auf einem Steckenpferd in Form eines Drachens. Und daneben kannst du aus dem Bayerische Nationalmuseum altes chinesisches Porzellan mit europäischen Nachahmungen vergleichen. Von links nach rechts: Porzellan-Kaffeekanne (Ausschnitt). © Bayerisches Nationalmuseum; Porzellanplatte mit chinesischer Landschaft in „Famille vert“-Farben, China um 1700, Fayenceplatte mit „Famille verte“- Dekor nach chinesischem Vorbild, Ansbach um 1728/30. © Bayerisches Nationalmuseum In unserer heutigen, vernetzten Welt können wir uns kaum mehr vorstellen, welchen Reiz unbekannte Länder früher ausübten. In Räumen wie dem chinesischen Lackkabinett in Schloss Nymphenburg oder in einigen Zimmern der Badenburg mit ihren chinesischen Tapeten konnten die Bewohner Fantasiereisen nach China unternehmen. Gestalte im folgenden Kompositionsspiel deine eigene Variante einer chinesischen Tapete. Ziehe die exotischen Vögel und Schmetterlinge vom Rand in das Bildfeld. Vielleicht verteilst du sie gleichmäßig in den freien Flächen oder du vereinst sie zu kleine Gruppen. Beim "Überprüfen" gibt es kein richtig oder falsch, sondern nur die Möglichkeit, noch einmal von vorne zu beginnen. So sieht die originale Tapete im Vorzimmer der Badenburg im Nymphenburger Schlosspark aus. Chinesische Tapete im Vorzimmer, Badenburg, Park von Schloss Nymphenburg. © Bayerische Schlösserverwaltung Den Drachen des Titelbildes findest du auch in der Badenburg. Er ziert einen Spiegelrahmen über einem Kamin des ehemaligen Schlafzimmers. In der Pagodenburg im Nymphenburger Park ist das ganze Obergeschoss im chinesischen Stil ausgestattet. Auch auf einem Rundgang durch die Münchner Residenz kannst du Objekte aus dem alten China und Chinoiserien entdecken. Sogar gebaut wurde in München im chinesischen Stil, zum Beispiel der "Chinesische Turm" (1789 -1790) im Englischen Garten. Wenn du mehr über Drachen oder Porzellan wissen willst, schau dir auf MPZ-digital die Beiträge "Tierisch ... Drachen suchen" und "Iss was!? - Was kommt in die Kanne?" an! Passende MPZ-FührungenIm Nymphenburger Schlosspark: Wo die kleinen Prinzen wohnten und die Fürstin speiste (FöS, GS, Inklusionsklassen)Barock à la Nymphenburg – Geschichte einer Epoche (MS, RS, BS, GYM) Informationen zu den MuseenWenn du mehr erfahren möchtest, besuche digital oder analog die verschiedenen Museen: Schloss Nymphenburg mit Badenburg und Pagodenburg, Münchner Residenz und Bayerisches Nationalmuseum. Abbildungsnachweis Titelbild: Chinesische Tapete in der Badenburg. © Bayerische Schlösserverwaltung, Foto: Museumspädagogisches Zentrum, Alfred Czech

Kostbares aus der Wunderkammer
Öllampe

Ein ausgestopftes Krokodil hängt von der Decke; ein kostbares Kästchen, belegt mit Bernstein, eine indische Schale verziert mit Plättchen aus Perlmutt, eine Uhr in Form eines Papageis stehen in Vitrinen ... in was für einem seltsamen Museum sind wir hier gelandet? Wir befinden uns in der Kunst- und Wunderkammer auf der Burg Trausnitz in Landshut, einem Zweigmuseum des Bayerischen Nationalmuseums. Kunst- und Wunderkammern waren Vorläufer unserer heutigen Museen. Hier sammelten die Fürsten vor etwa vierhundert Jahren erlesene Kunstwerke, Kostbarkeiten aus der Natur, technische Geräte, aber auch exotische Tiere oder Materialien. Ein eifriger Sammler war Erbprinz Wilhelm von Bayern, der auf der Landshuter Burg lebte, bevor er Herzog von Bayern wurde. Erbprinz Wilhelm (V.), Christoph Schwarz?, München um 1578. ©Bayerisches Nationalmuseum München Beginnen wir mit den erlesenen, den wundersamen Kunststücken, auf lateinisch auch Artificialia genannt. Ein derart kostbares Kunstwerk ist das Kabinettkästchen mit seinen vielen Schubladen, ganz mit Bernstein verkleidet. Bernstein ist ein Naturmaterial, dem damals magische Wirkung zugesprochen wurde. Es galt als Wunder der Natur: ein „Stein“, der brennt und dabei auch noch duftet. Heute wissen wir, dass Bernstein versteinertes Harz von Bäumen und viele Millionen Jahre alt ist. Zu den Wundern der Natur, den Naturalia, gehörten Dinge, die Menschen damals als sonderbar ansahen, die sie sich noch nicht erklären konnten. Auch exotische Tiere oder seltene Mineralien, Muscheln und Schnecken zählten zu den Naturalia. Oft wurden diese Naturgegenstände zu Kunstwerken umgearbeitet oder die Künstler ließen sich dadurch zu fantasievollen Ideen anregen. Schau dir mal die kleine Öllampe an. Welche Tiere haben den Künstler wohl inspiriert? Klicke HIER oder nutze den QR-Code und gib dem Vogel einen Namen. Lade anschließend die Website neu. Du kannst auch mit deiner Handykamera diesen Code scannen! Unter den wunderbaren Dingen aus fremden Ländern, den Exotica, befand sich auch ein Material, das in Europa sehr begehrt war und aufgrund seines schimmernden Glanzes die Menschen faszinierte. Das sogenannte Perlmutt wurde aus der Innenseite von Muscheln gewonnen. Man verwendete es für Brettspiele, Tischplatten oder prächtige Schalen. Großes Perlmuttbecken, Indisch, 16. Jahrhundert. ©Bayerisches Nationalmuseum München Scientifica sind Geräte, die die Wunder ordnen. Sie dienten der wissenschaftlichen Erforschung der Welt. Hierzu gehörten beispielsweise Uhren, Geräte zur Beobachtung der Sterne und Planeten, Weltkugeln und Messgeräte. Die Uhr in Form eines Papageis war ein verrücktes mechanisches Wunderwerk. Zu jeder vollen Stunde pfiff der Papagei. Dabei bewegte er den Schnabel und die Flügel, und aus einer Klappe unter seinem Schwanz fielen Kugeln herab. Für Spaß und Überraschung war somit auch gesorgt. Möchtest du selber mit Naturmaterialien kreativ werden und ein Fantasiekunstwerk entwerfen? Unternimm dazu einen Spaziergang in den Wald, an einen Fluss oder See. Dort findest du eine Fülle an Gegenständen: Wurzeln, Zweige, Baumrinde, Steine, Federn … Gerne kannst du auch Fundstücke aus dem Urlaub, z.B. Muschelschalen, zur Ergänzung deiner Kunstwerke verwenden.Lass deiner Fantasie freien Lauf und gestalte aus den Naturmaterialien ein Kunstwerk nach deinen Vorstellungen. Gib deinem Kunstwerk abschließend einen Namen. © Museumspädagogisches Zentrum Informationen zum Museum In der Kunst- und Wunderkammer auf der Burg Trausnitz in Landshut, einem Zweigmuseum des Bayerischen Nationalmuseums, kannst du kostbare und exotische Dinge bewundern, die einst von Fürsten gesammelt wurden. Abbildungsnachweis Titelbild: Öllampe in Form eines grotesken Vogeltiers, Niederländisch Anfang 17. Jahrhundert. © Bayerisches Nationalmuseum München

Glitzer und Glamour in der Residenz
Böhmische Krone

Bei einer Schatzkammer denkst du bestimmt an Edelsteine, Diamanten, Gold und Silber, an kostbaren Schmuck, prächtige Schwerter oder Kronen von Königen und Königinnen – möglicherweise so bezaubernd und wunderschön wie diese Krone hier. Sie gehörte wahrscheinlich Anna von Böhmen, einer englischen Königin, die im 14. Jahrhundert gelebt hat. Die goldene Krone wurde mit Diamanten, Saphiren, Rubinen, Perlen und Smaragden prächtig verziert. Ihre Form ist einer schönen und in Königshäusern besonders beliebten Blume, einer Lilie, nachempfunden. Die Krone wurde im Mittelalter, um 1380, im westlichen Europa hergestellt und kam auf Umwegen im 15. Jahrhundert in die Münchner Residenz. Was meinst du: Gab es solch kostbare Perlen und Juwelen in Europa - oder aus welchen Ländern kamen sie? – Die Edelsteine wurden über die Seidenstraße, eine alte Handelsroute, aus dem sogenannten „Orient“ – dem heutigen China, Indien, Afghanistan und Iran – nach Konstantinopel transportiert. Diese Stadt liegt in der heutigen Türkei und heißt inzwischen Istanbul. Von dort ging die Reise dann per Schiff nach Italien, zumeist nach Venedig, und weiter in andere Städte und Länder. Die Steine legten also einen sehr langen Weg zurück, der damals viel Zeit kostete. Sie galten nicht nur als Luxusgüter, sondern man hatte auch die Vorstellung, dass ihre leuchtende Reinheit die Herrlichkeit Gottes widerspiegelt. Außerdem sprach man ihnen Heilkräfte bei unterschiedlichen Krankheiten zu. Erkennst du die verschiedenen Edelsteine? Aus welchen Ländern kommen sie? Luxuswaren aus fernen Ländern faszinierten die Menschen. Sogenannte Naturalia, exotische Naturprodukte, waren ebenfalls heiß begehrt. Oftmals handelte es sich dabei um tierische Materialien. In der Schatzkammer der Münchner Residenz gibt es z. B. Kästchen, Truhen und Kämme aus Elfenbein sowie Gefäße aus Rhinozeroshorn, Turboschnecken oder Straußeneiern. Ein Trinkgefäß aus versteinertem Palmholz, das aussieht wie ein Schiff, gehört auch zur Sammlung der bayerischen Herrscher.Aus welchem Material wurden diese Kunstschätze geschaffen? Hör genau hin, zu jedem Objektbild gibt es ein passendes Geräusch. Die exotischen Naturalia wurden aufwändig in Gold und Silber gefasst und mit Schnitzereien oder weiteren edlen Materialien verziert. So entstanden kostbare Gefäße und Objekte für die Kunstkammern der Herrscherhäuser. Was meinst du, hatten diese Kunstwerke auch eine Funktion oder waren sie edle Kostbarkeiten für des Königs Kunstkammer? Wie es dazu kam, dass man exotische Naturalia gesammelt und ausgestellt hat, erfährst du in dem MPZ Beitrag Kostbares aus der Wunderkammer.Heutzutage gehen wir anders mit solchen „Naturalia“ aus fernen Ländern um. Der Handel mit gefährdeten Tieren oder seltenen Pflanzen ist in den meisten Ländern grundsätzlich verboten. Tiere zu töten, um zum Beispiel Elfenbein zu erbeuten, wird bestraft und von vielen Menschen abgelehnt. Dennoch sterben bis heute Tiere, weil Wilderer in Besitz ihrer Hörner oder Stoßzähne kommen, um damit Geld verdienen zu wollen.Gestaltungsidee für zu Hause: Muschelketten. Passender Beitrag auf XponatKrone Passende MPZ-FührungAuf Schatzsuche in der Residenz (Inklusionsklassen bis Jgst. 6, MS bis Jgst. 6, RS bis Jgst. 6, FöS, GS, GYM bis Jgst. 6, Horte) Informationen zum MuseumEin Besuch der Schatzkammer der Münchner Residenz ist immer ein lohnender Ausflug. Dort findest du die kostbaren Schätze der bayerischen Herrscherhäuser. Abbildungsnachweis Titelbild: Krone einer englischen Königin (sogenannte Böhmische Krone oder Pfälzische Krone; Gold, Email, Saphire, Rubine, Smaragde, Diamanten, Perlen), Westeuropa, um 1370-1380. © Bayerische Schlösserverwaltung

#MPZnachhaltig

Das MPZ nimmt die Deutschen Aktionstage Nachhaltigkeit zum Anlass, das Thema Nachhaltigkeit in den Fokus zu rücken. Die Plattform MPZ-digital stellt dazu verschiedene Inhalte unter den Rubriken Entdecken und Ausprobieren vor. Lehr- und Erziehungskräfte erhalten hier praktische Impulse zur Umsetzung mit Kindern und Jugendlichen. Auch Familien können Angebote nutzen, um sich gemeinsam spielerisch mit dem Thema Nachhaltigkeit auseinanderzusetzen.Mitmachen kannst du von Zuhause aus, oder wo immer du Internetzugang hast. Teil deine Ergebnisse auf Facebook oder Instagram und verwende den Hashtag #MPZnachhaltig. Die Beiträge stehen hier zur Verfügung mit jeweils leicht verständlichen Informationen zu den 17 Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen: UNSERE "ZWEITE HAUT" UNSER ÖKOLOGISCHER FUSSABDRUCK NACHHALTIGKEIT UND DESIGN? GLAS – NACHHALTIG? UNTERWEGS AUF NACHHALTIGEN SOHLEN MYGREENCITY – WIE GRÜN IST MEINE STADT? Abbildungsnachweis von links nach rechts: 1) Schablone. © Museumspädagogisches Zentrum; Grafik: Fabian Hofmann; Dahinter: Alexandra Bircken, New Model Army (Ausschnitt), 2016, Foto: Haydar Koyupinar, Museum Brandhorst, Bayerische Staatsgemäldesammlungen. © Alexandra Bircken; 2) Schablone und Fotografie Gras. © Museumspädagogisches Zentrum; 3) Schablone. © Museumspädagogisches Zentrum; Blick in die Ausstellung „Thonet & Design“ (Ausschnitt), Foto: Die Neue Sammlung – The Design Museum (A. Laurenzo); 4) Schablone. © Museumspädagogisches Zentrum; Fotografie Saal (Ausschnitt) © Bayerische Schlösserverwaltung; 5) Schablone. © Museumspädagogisches Zentrum; Grafik: Fabian Hofmann; Fotografie dahinter: „Not und Tugend“. Schuhe der Notzeit aus Stroh und Wolle, 1940/45; vegane Sneakers aus Heu bzw. Zunderschwamm (Ausschnitt), THIES 2017. © Münchner Stadtmuseum; 6) Christian Steinicken, Wilhelm von Breitschwert, München aus der Vogelschau, Blick in südöstlicher Richtung (Ausschnitt), um 1880. © Münchner Stadtmuseum Abbildungsnachweis Titelbild: siehe Abbildungsnachweis Bildgalerie Beitrag, Bearbeitung: © Museumspädagogisches Zentrum, München

Obstblüte im Museum
Tiffany Leuchter

Im Frühling beginnen die Pflanzen zu sprießen und die Obstbäume beginnen zu blühen. Hast du dir einen blühenden Apfelbaum schon einmal genauer angeschaut? Bei vielen Apfelsorten sind die Blütenblätter weiß mit einem Hauch Rosa. Die eigentlichen Blätter des Baumes sind noch nicht in voller Größe entwickelt und leuchten in besonders frischem Grün. Genau davon haben sich vor knapp hundert Jahren auch amerikanische Künstler*innen inspirieren lassen. Sie haben eine Tischlampe erfunden, die tatsächlich an einen blühenden Apfelbaum erinnern soll. Genannt haben sie sie „Apple Blossom“ (Apfelblüte). Seit den 1890er Jahren entwickelte sich ein neuer, moderner Kunststil, der gerne Einflüsse aus der Welt der Pflanzen in die Kunst aufnahm. In Deutschland gab man ihm den Namen „Jugendstil“. Das Bayerische Nationalmuseum hat viele wunderschöne Jugendstilobjekte aus der Zeit um 1900. Unter anderem diese extravagante Lampe. Sie wurde in New York hergestellt und war um 1900 sehr beliebt und sehr teuer. Mit Sicherheit hast du erkannt, dass die Lampe einem Baum nachempfunden ist. Der Lampenfuß aus Bronze ist wie ein Baumstamm mit Wurzeln und Rinde gestaltet, der Lampenschirm aus unterschiedlich farbigem Glas erinnert an die Krone eines blühenden Apfelbaums. Die einzelnen kleinen Glasscheiben sind mit Hilfe von Metallstegen miteinander verbunden. - Ein herrlicher Miniatur-Apfelbaum, den man auf ein Beistelltischchen oder eine Kommode stellen kann!Besonders schön ist die Lichtwirkung durch das unterschiedlich farbige Glas. Mit einfachen Mitteln kannst du die Glastechnik z.B. für ein kleines Fensterbild nachahmen. Dazu benötigst du: • einen dünnen Karton oder Tonpapier in DIN A5 (es darf nicht lichtdurchlässig sein)• Transparentpapier• Schere• Kleber• Schmierpapier für deine Skizzen Bastelmaterialien Kleines Fensterbild Materialvorlage und kleines Fensterbild. © Museumspädagogisches Zentrum Und so geht´s:Skizziere auf einem extra Blatt Papier deine Blumen oder Blätter, die du in das „Fenster“ einfügen willst. Nimm dazu Vorbilder aus der Natur oder gestalte Phantasieblumen. Das Skizzenblatt kann später Teil deines MPZ-Album werdenÜberlege dir, wie groß dein Motiv werden soll, damit es gut auf deinen Karton passt.Zeichne auf den Karton oder das Tonpapier eine Fläche auf. Achte dabei darauf, dass ein Rand von ca. 1 – 1,5 cm stehen bleibt: der spätere „Fensterrahmen.“ Anschließend schneidest du die vorgezeichnete Fläche aus, am besten mit einer kleinen spitzen Schere. Dann schneidest du ein weißes Transparentpapier in DIN-A5-Format aus, um es später auf den Fensterrahmen aus Karton/Tonpapier aufkleben zu können.Nun schneidest du aus unterschiedlich farbigem Transparentpapier die Blütenblätter, Stängel und Blätter entsprechend deiner Skizze aus und klebst sie auf das weiße „Fenster“ auf. Um die Wirkung der dunklen Metallstege wie bei der Lampe zu erhalten, kannst du zum Schluss noch mit einem dicken schwarzen Filzstift die einzelnen farbigen Blattschnipsel umranden.Klebe oder hänge dein Kunstwerk an ein Fenster und du wirst einen ähnlichen Effekt erzielen wie bei der „Apple Blossom“-Lampe. Zum Schluss kannst du dein Kunstwerk in dein MPZ-Album einkleben. Informationen zum MuseumDie hier vorgestellte Lampe findest du im Bayerischen Nationalmuseum. Abbildungsnachweis Titelbild: Tischlampe „Apple Blossom“, Ausführung: Tiffany Studios New York, um 1902-1906. © Bayerisches Nationalmuseum München, Bearbeitet: Museumspädagogisches Zentrum

Auf den zweiten Blick
Auszug aus der Zunftordnung der Abensberger Brauer

Alte Möbel zeigen, wie die Welt früher war – und das in all ihren Facetten. Nehmen wir doch zum Beispiel mal ein Möbelstück unter die Lupe, das es bei uns in jedem Haus und sogar fast in jedem Zimmer gibt: einen Schrank. Auf den ersten Blick wirkt er unauffällig und recht bunt – nichts Besonderes. Aber ein zweiter Blick lohnt sich! Entdeckt, was sich hier für Geheimnisse verbergen! Ihr werdet merken: Gerade die scheinbar „einfachen“ Dingen können uns sehr viel Interessantes verraten, wenn wir sie genauer unter die Lupe nehmen. Schaut euch diesen Schrank genau an. So einen Schrank kann man in keinem Möbelhaus kaufen. Er ist schon sehr alt und seine Entstehungsgeschichte unterscheidet sich stark von derjenigen heutiger Möbelstücke. © Stadtmuseum Abensberg Den Anfang macht der Schreiner. Auf Bestellung seiner Kunden besorgt er zunächst das benötigte Holz.Dieses bearbeitet er in der eigenen Werkstatt. Er nutzt dabei Werkzeuge wie Sägen und Hobel. Manche der Geräte gibt es immer noch, andere sind mittlerweile vergessen. Es wurde alles per Hand bedient – und das war ziemlich anstrengend. Habt ihr mal versucht, einen dicken Baumstamm mit einer Blattsäge zu durchtrennen? Jeder Handwerker hatte Vorschriften, an die er sich halten musste. Er gehörte zu einer festen Gruppe von Handwerkern, einer sogenannten Zunft. All diese Zünfte (z.B. die Schreiner, die Schlosser oder die Schmiede) mussten bestimmte Regeln befolgen, die in der Zunftordnung festgelegt waren. Ausschnitt aus der Zunftordnung der Abensberger Brauer, © Stadtmuseum Abensberg Für die Schreiner bedeutete das – neben Preisabsprachen und Qualitätskontrolle – vor allem eines: Um ihre Möbel zusammenzubauen, durften sie keine Nägel benutzen! Sie konnten die Einzelteile lediglich durch Zapfen oder Bolzen miteinander verbinden. Denn als Schreiner war ihnen nur das Arbeiten mit Holz gestattet – nicht mit Eisen. Das war anderen Zünften vorbehalten, zum Beispiel den Schlossern. Sie arbeiteten mit Metall und waren fähig und vor allem berechtigt, dieses Material zu erhitzen und zu beschlagen. Sie fertigten Schlösser und Schlüssel sowie Scharniere und Beschläge – und so wurden zum Beispiel Schrankkorpus und Türen miteinander verbunden. Im Zusammenspiel ergibt sich aus der Arbeit der einzelnen Handwerker ein fertiger Schrank, dem nun nur noch die richtige Bemalung fehlt. Dafür macht der Schrank sich auf zum nächsten Handwerker: dem Maler. Dort bekommt er ordentlich Farbe und kann danach endlich zu seinem Aufstellungsort gebracht werden. So entstanden durch die Zusammenarbeit unterschiedlicher Handwerker einzigartige Möbel. Sie waren aufgrund ihrer aufwendigen Herstellung für die Menschen sehr viel wertvoller, als wir es uns heute vorstellen können und wurden selbstverständlich über Generationen vererbt.Wissen wir alte, aufwendig hergestellte Möbel und schöne Erbstücke überhaupt noch zu schätzen?!Heute fährst du mit deinen Eltern in Einrichtungsläden und kaufst fertige Bausets. Oftmals bestehen diese nicht mal aus richtigem Holz. Habt ihr zuhause ein schönes Möbelstück, das handwerklich toll gearbeitet ist? Oder gibt es in eurer Familie gar ein Erbstück? Neben der Bedeutung, die ein sorgsam gehütetes Familienerbstück besitzen kann, spielt hier auch der nachhaltige, also der durchdachte Umgang mit Rohstoffen eine Rolle. Nachhaltigkeit bedeutet in diesem Fall, dass man für einen Schrank „echtes“, umweltverträglich gewachsenes und geschlagenes Holz von heimischen Bäumen verwendet. Schließlich verarbeitet man es so, dass das daraus entstehende Produkt kein Wegwerfartikel ist, sondern uns wertvoll ist und bleibt. – Einfach so, wie die Menschen das früher ganz selbstverständlich gemacht haben. Geht auf die Suche nach einem tollen Möbelstück mit Geschichte oder baut selbst ein (nachhaltiges) Möbelstück – eurer Phantasie sind keine Grenzen gesetzt! Teilt eure Ideen mit uns auf Instagram oder Facebook und verwendet den Hashtag #MPZnachhaltig.Viel Spaß! © Stadtmuseum Abensberg Mehr zum Thema Upcycling in unserer Reihe „Upcycling! Mode – Kunst – Design – Musik“ Passende Beitrag auf XponatSchrank, Truhe, Werbetext schreiben, Konstruktion, Detailfokus Informationen zum MuseumWer war Graf Babo? Und warum hatte die Stadtmauer 40 Türme? Wen besiegte Napoleon vor den Toren der Stadt, wer ist der Vater der bayerischen Geschichtsschreibung und warum hatte Ötzi einen Abensberger Feuerstein dabei? Entdeckt im Stadtmuseum Abensberg die facettenreiche Vergangenheit der Stadt, von der Steinzeit, den Babonen und Aventinus bis zu den Krippen des Sebastian Osterrieder. Hier kannst du schon einmal eine Rundgang unternehmen. © Stadtmuseum Abensberg Abbildungsnachweis Titelbild: Ausschnitt aus der Zunftordnung der Abensberger Brauer, © Stadtmuseum Abensberg (Ausschnitt)

Abenteuer Schmuck: Die Etrusker

Schau dir das Bild an: Wie gefällt dir diese Landschaft? Hättest du Lust, dort zu leben? © Staatliche Antikensammlungen München Das Bild zeigt eine Hügellandschaft in der Toskana. Vielleicht hast du dort schon einmal Urlaub gemacht. Dann hast du dich auf uraltem Etruskerland befunden. Denn von der römischen Bezeichnung „Tusci“ für das Volk der Etrusker leitet sich die Bezeichnung „Toskana“ ab. Das Gebiet der Etrusker reichte aber weit über die Toskana hinaus. In ihrer Blütezeit im 7. und 6. Jahrhundert vor Christus herrschten sie von der Po-Ebene in Norditalien bis südlich von Neapel. Spuren ihrer Kultur finden wir aber über einen sehr viel längeren Zeitraum hinweg, vom 9. bis zum 1. Jahrhundert vor Christus. A4H9J9 Cerveteri Lazio Italy The Etruscan archaeological site of the Necropolis of Banditaccia DAS VOLK DER ETRUSKER Die Etrusker waren ein geheimnisvolles Volk. Noch heute wissen wir nicht, woher sie kamen. Lebten sie schon immer in Mittelitalien und waren also „Eingeborene“? Oder sind sie aus Kleinasien eingewandert? Heute neigen die Wissenschaftler zu der Annahme, dass die Etrusker hervorgegangen sind aus einer Verbindung von bereits in Mittelitalien ansässigen Völkern und Einwanderern aus dem Osten. Es gibt zahlreiche etruskische Inschriften. Doch die Sprache können wir zwar lesen, aber nicht verstehen. Dadurch bleiben viele Fragen offen. Was wir von den Etruskern wissen, haben wir aus den vielen Grabfunden abgeleitet, die wir kennen. Die Etrusker bauten nämliche riesige Grabhügel für ihre Toten und bestatteten sie mit reichen Beigaben. Die Staatlichen Antikensammlungen in München besitzen eine sehr große Sammlung von etruskischen Funden, die du dir im Museum anschauen kannst. SCHMUCKSTÜCKE Dabei fallen die wunderschönen Schmuckstücke aus Gold auf. Gold gab es in der Toskana kaum. Aber es gab Eisen, das die Etrusker gegen Gold tauschen konnten. Sehr schnell lernten sie, mit dem Werkstoff Gold umzugehen, und wurden vor über 2500 Jahren die größten Meister der Goldschmiedekunst, vor allem dank einer ganz besonderen Technik: Sie schmolzen Gold zu winzig kleinen Kügelchen, dem Granulat, und löteten diese auf geformte Goldbleche. Dabei schafften sie es, dass die Goldkügelchen nicht zerliefen. Zwischen den Granulatkügelchen brachten sie hauchdünne Fäden aus Golddraht an, das Filigran. Die feinsten dieser Drähte sind weniger als einen Millimeter dünn – eine ungeheure Leistung in dieser Zeit ohne Lupen und andere moderne Hilfsmittel! Etruskischer Schmuck In der Vergrößerung kannst du die winzigen Kügelchen (Granulat) und feinen Drähte (Filigran) aus Gold gut erkennen. Manche Schmuckstücke waren auch mit kleinen Tieren verziert. © Staatliche Antikensammlungen München, Foto: Renate Kühling GESTALTE DEIN EIGENES SCHMUCKSTÜCK Hast du Lust, dein eigenes Schmuckstück zu kreieren? Die Anleitung hilft dir dabei. Vorlagen-für-Prägung-AnhängerHerunterladen Wenn du keine Goldfolie zu Hause hast (vielleicht noch vom letzten Weihnachten), kannst du auch die Metalldeckel von Joghurt- oder Quarkbechern benutzen. Und statt Perlen kannst du Alufolie zu Kugeln drehen und mit einer Nadel durchstechen. Achte darauf, dass die Prägung mit den Erhebungen immer die Vorderseite bildet. So kannst du Granulat und Filigran nachbilden. Passendes FreizeitangebotAußerdem kannst du auch deinen Geburtstag mit den Etruskern feiern: Das MPZ bietet einen Geburtstag für Kinder und Jugendliche an: Zeit zum Glücklichsein – zu Gast bei einem etruskischen Gelage. Informationen zum MuseumMöchtest du noch mehr über die Etrusker erfahren? Dann komm doch in die Staatlichen Antikensammlungen in München. Dort kannst du dir neben etruskischen Schmuckstücken noch viele weitere spannende Funde ansehen, die dir etwas über dieses rätselhafte Volk verraten. Damit du den Geheimnissen der Etrusker auf die Spur kommst, haben wir vom MPZ einige Entdecker-Blätter für dich gemacht. Hier kannst du sie herunterladen. Drucke sie aus und mache dich im Museum auf die Suche. Entdecker-BlätterHerunterladen Abbildungsnachweis Titelbild: © Staatliche Antikensammlungen München, Foto: Renate Kühling (Ausschnitt)

Abenteuer Schmuck: Schmuckkunst
Brosche aus Eisen, Lot, Email, Granate, Pyrit und Neodymscheibenmagnet
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Starte mit uns ins Abenteuer Schmuck! Bevor du eigene, kreative Anstecker oder Broschen gestaltest, liefert dir die außergewöhnliche Schmuckkunst aus der Danner-Rotunde, dem Schmuckraum in der Pinakothek der Moderne, jede Menge Anregungen, wie fantasievoll und vielseitig Schmuck sein kann. An diesen fünf Beispielen zu Halsschmuck kannst du erkennen, was mit „Schmuckkunst“ gemeint ist. Schau dir die unterschiedlichen Materialien an: Natürlich – Gold und Silber, das sind typische „edle“ Materialien für Schmuck. – Die verwenden Schmuckkünstler*innen auch gerne, aber darüber hinaus eben auch viel ungewöhnliches, „unedles“ Material. Ai Weiwei nutzt zum Beispiel Porzellan für seinen Anhänger „Sonnenblumenkern“ oder David Watkins rosafarbenes Acrylglas für "Hinged Loop". Schmuckkünstler*innen ist es wichtig, für ihre Idee das passende Material zu finden. Edel oder unedel ist dabei ganz nebensächlich. Manchmal ist es aber auch anders herum: Ein Material spricht sie an, das vielleicht noch nie zu Schmuck verarbeitet wurde, und sie nehmen sich die Freiheit, daraus Schmuck zu machen. Freiheit – das ist überhaupt ein ganz wichtiger Punkt, wenn es um Schmuckkunst geht: Keine Grenzen bei den Materialien, keine Grenzen bei der Form, sondern kreative Freiheit! Manchmal entsteht aus dieser Freiheit heraus sogar Schmuckkunst, die im Alltag gar nicht getragen werden kann. Die Schmuckkünstler*innen überraschen mit ihren Ideen, ihrem Humor und ihren außergewöhnlichen Schmuckformen, manchmal regen sie uns auch zum Nachdenken an oder spielen mit unseren Assoziationen. Schiebe den Regler unter dem Bild von links nach rechts und erfahre mehr zu diesen Schmuckobjekten. Löse jetzt unser schwieriges Memospiel und kombiniere das Schmuckstück mit seiner möglichen Inspirationsquelle! Wenn du ein Paar gefunden hast, erfährst du mehr dazu. Du kannst den Text dann ganz in Ruhe lesen, denn solange er sichtbar ist, stoppt die Zeitmessung. Gestalte deinen eigenen Anstecker © Museumspädagogisches Zentrum Welche Brosche oder welche Inspirationsquelle spricht dich denn am meisten an? Und wohin führt dich deine Kreativität, wenn du nun deine eigenen Anstecker für Tasche, Jacke, Mütze, Hose … gestaltest?  Trage dazu erst einmal einiges (Recycling-) Material und Werkzeug zusammen. Die Fotos geben dir Anregungen, was sich alles eignet. Wenn du das MPZ-Materialpäckchen bestellt hast, verwende auch das Material aus dem Umschlag „Tag 1 Schmuckkunst“. Und hier siehst du Ideen von Andrea, Johanna und Verena. Teile deine Ideen mit uns auf Instagram oder Facebook und verwende dafür den Hashtag #MPZschmuck! Dann können wir nach und nach unsere Fotoreihe mit euren Bildern erweitern!Diese wunderbaren Kreationen wurden bereits von euch geteilt: Studium SchmuckkunstSchmuckkünstler*innen haben nach der Ausbildung in einer Goldschmiede oder an einer Fachschule meist ein Studium an einer Akademie der Bildenden Künste, zum Beispiel in München, absolviert. „Die Akademie versteht sich als Versuchslabor …“ kannst du auf der Webseite lesen. Wenn du dir das Lehrangebot ansiehst, erfährst du, dass Schmuck zum Bereich der „Freien Kunst“ gehört - wie auch Malerei, Bildhauerei, Fotografie, Medienkunst, Grafik, Bühnenbild und -kostüm. Übrigens: Der Schmuckraum in der Pinakothek der Moderne heißt Danner-Rotunde aufgrund der engen Verbindung mit der Danner-Stiftung. Die „Benno und Therese Danner’sche Kunstgewerbestiftung“ gründete Therese Danner 1920 in München mit dem Ziel, das Kunsthandwerk zu fördern. Ein Schwerpunkt war von Anfang an Schmuck und der Aufbau einer internationalen Schmucksammlung. Viele Objekte dieser Sammlung kannst du dir in der Danner-Rotunde ansehen. Nicht nur die einzelnen Stücke, sondern auch deren Zusammenstellung in den Vitrinen werden dich zum Staunen bringen. Passender Beitrag auf XponatKonstruktion Passende MPZ-FührungSchmuckkunst – faszinierend, inspirierend! (GS ab Jgst. 3, MS, RS, GYM) Abbildungsnachweis Titelbild: Bettina Dittlmann. Brosche „Wohin“, 2019. Eisen, Lot, Emaille, Granate, Pyrit, Neodymscheibenmagnet. Danner-Preis 2020. Die Neue Sammlung - The Design Museum. Erwerbung mit Unterstützung der Paul und Katrin Basiner-Stiftung. © Foto: Danner-Stiftung, Eva Jünger

Lieblingstiere?
antike, kupferfarbene Mäusefigur

Was ist dein Lieblingstier? Ein Hund, eine Maus oder ein wilder Löwe? Tiere gibt es schon sehr lange auf der Welt. Sie haben uns Menschen immer begleitet. Zwölf verschiedenen Tieren begegnest du in diesem Memo-Spiel . Kleinen und großen, wilden und zahmen. Alle haben etwas gemeinsam: Du findest sie zurzeit in München in einem Museum am Königsplatz. Die Darstellungen sind zum Teil über 2500 Jahre alt. Du wirst sie aber erkennen. Das ist ein Memo-Spiel. Du darfst immer zwei Karten aufdecken. Wenn du ein gleiches Paar gefunden hast, erfährst du etwas über das Tier. Lies den Text ganz in Ruhe. Die Zeitmessung stoppt, solange der Text sichtbar ist. Vier kleine Mäuse haben sich versteckt in der Ausstellung „Hund Katze Maus – Tiere in Alltag und Mythos“. Du kannst sie in den Staatlichen Antikensammlungen am Königsplatz besuchen. Die Mäuschen sehen genauso aus wie die Maus im Memo-Spiel. Sie warten darauf, von dir entdeckt zu werden. Genauso wie die Ziegen, die Hunde oder der Frosch. Sogar ein Elefant ist dabei. Schau doch mal vorbei! Du wirst noch vielen anderen Tieren begegnen. MPZ-Entdeckerblätter helfen dir, sie zu entdecken.In einer Kinderecke wartet eine große blaue Maus auf dich. Sie sagt: „Macht mit!“ Lass dich überraschen! Du kannst dort viel selbst gestalten. Passende Beiträge auf XponatMethode: Steckbrief, Methode: Innerer Monolog, Methode: Wörter finden Passende MPZ-FührungenGeburtstag feiern mit deinen Freundinnen und Freunden kannst du übrigens auch in den Staatlichen Antikensammlungen. Mehr über das MuseumHier findest du noch mehr Informationen über die Ausstellung. Und hier zu den Staatlichen Antikensammlungen, dem Museum selbst. Abbildungsnachweis Titelbild: Staatliche Antikensammlungen und Glyptothek, Renate Kühling. Bearbeitung Dr. des. Ulrich Hofstätter

Challenge #3 | Camera obscura
Challenge CameraObscura

Schaffst du es, ein Bild (Abbild) von deiner Umgebung mit Hilfe von Klopapierrolle, Nadel, Butterbrotpapier, Alufolie und Gummiband zu machen? Camera Obscura mit Balgenauszug, © Deutsches Museum Diese Camera Obscura wurde um das Jahr 1800 gebaut. Zwischen den zwei Holzrahmen befindet sich ein schwarzer Balgen aus Papier, wodurch der hintere Rahmen in seiner Entfernung zur Frontplatte verschoben werden kann. So kann das Bild scharf gestellt werden. Diese und viele andere spannende Ausstellungsstücke kannst du im Deutschen Museum in München bewundern. CAMERA OBSCURA. Das Prinzip der Camera Obscura (lateinisch für „dunkle Kammer“) war bereits  in der Antike bekannt. In einen fensterlosen Raum fällt Licht durch ein kleines Loch. Dieses Licht erzeugt auf der gegenüberliegenden Wand ein auf dem Kopf stehendes Abbild der Außenwelt. Lange Zeit diente diese „Kamera“ als Zeichenhilfsgerät in der Malerei. Auch auf Jahrmärkten wurden solche Kameras aufgebaut. Besucher konnten auf der dem Loch gegenüberliegenden Seite der Kammer Personen, Bäume oder Häuser sehen, die auf dem Kopf standen. Schwer vorzustellen, dass sich aus der „dunklen Kammer“ unsere heutigen Fotoapparate und Handycameras entwickelten! Eine Lochkamera ist eine Camera Obscura im Kleinformat. Die kannst du dir mit wenigen Hilfsmitteln selbst bauen. Schiebe dazu den Regler unter dem Bild Schritt für Schritt nach rechts. Ein kleiner Teil des Lichts fällt durch das Loch auf das Transparentpapier. Licht breitet sich geradlinig aus. Dadurch wird der untere Punkt eines Gegenstands oben auf dem Transparentpapier und der obere Punkt des Gegenstands unten auf dem Transparentpapier abgebildet. So entsteht auf dem Transparentpapier ein umgekehrtes und seitenvertauschtes Bild. Funktionsweise einer Lochkamera, Zeichner: Anton (rp) 2004 Wusstest du schon: Das Wort "Fotografie" stammt aus dem Griechischen und bedeutet "Schreiben mit Licht". Der große Nachteil  der Camera Obscura war, dass man die Bilder nur dauerhaft festhalten konnte, indem man sie abmalte. Einige wichtige Schritte zur Entstehung der Fotografie mussten noch getan werden. Daran waren viele Chemiker und Physiker beteiligt. Die Fotografie wurde um 1840 erfunden. Damals hat man auf eine Glasplatte lichtempfindliche Silbersalze geschmiert. Wenn Licht auf eine Stelle fiel, dann wurde die Stelle langsam dunkler. Daher brauchte man anfangs noch mehrere Stunden, um ein Foto zu machen. Weil die Aufnahme so lange dauerte, haben die Menschen auf den Fotos auch nicht gelächelt, denn das wäre zu anstrengend gewesen. Jetzt weißt du also, warum Uroma und Uropa auf alten Schwarzweiß-Bildern oft so ernst schauen. Kameras, die so klein waren, dass man sie mitnehmen konnte, gab es erst um 1900. Später wurden dann Filmrollen aus Kunststoff belichtet und davon Papierabzüge gemacht. Digitalkameras werden erst seit ca. 1990 gebaut. Wo sich früher der zu belichtende Film befand, ist heute ein lichtempfindlicher Chip, der Sensor, eingebaut. In der Alten Pinakothek sind einige Ansichten von Venedig zu sehen, die Canaletto (eigentlich Giovanni Antonio Canal) im 18. Jh. mit Hilfe der Camera Obscura malte. Mit ihr war es möglich, Stadtansichten sehr genau und dabei schnell abzubilden, so dass die damaligen Besucher der Stadt ein Gemälde als Andenken mitnehmen konnten. Giovanni Antonio Canal (gen. Canaletto), um 1740, Inventar-Nr.: WAF 137, © bpk | Bayerische Staatsgemäldesammlungen Sein Neffe Bernardo Bellotto, der sich ebenfalls Canaletto nannte, war 1761 in München und fertigte hier drei sogenannte Veduten an, die sich in der Residenz München befinden. Für die Ansicht der Stadt von der Ostseite nutzte er einen dunklen Raum im Turm, deren kleines Wandloch unterm Dach normalerweise nur von Tauben als Einflugloch genutzt wurde – eine perfekte Camera Obscura also. Diesen Turm hat Bellotto sogar, wenn auch verschoben, ins Bild gesetzt. Für die Ansicht von Schloss Nymphenburg hingegen wurde extra ein hölzerner Turm gebaut. links: Bernardo Bellotto, München von der Ostseite, 1761, derzeit ausgestellt in der Residenz München, Bayerische Staatsgemäldesammlungen, CC BY-SA 4.0rechts: Bernardo Bellotto, Schloß Nymphenburg von der Parkseite, 1761, Residenz München. © Bayerische Schlösserverwaltung, www.schloesser.bayern.de, Foto: Peter Fink, München Informationen zum MuseumWenn du mehr erfahren möchtest, besuch doch einmal die Residenz München oder die Alten Pinakothek. Abbildungsnachweis Titelbild: © Museumspädagogisches Zentrum, Grafik: Fabian Hofmann

Aus Südamerika nach Bayern
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In der Südamerikaabteilung des Museum Fünf Kontinente sind zahlreiche Gegenstände aus verschiedenen Kulturen des Kontinents ausgestellt. Auf diesen Objekten kann man auch Pflanzen und Tiere erkennen, die ursprünglich nur in Südamerika zuhause waren. Vieles davon ist für uns hier in Europa alltäglich geworden, obwohl es erst seit Kurzem bei uns heimisch ist. Passende MPZ-FührungVielfalt entdecken – Aus der Welt nach Bayern (für FöS, GS, MS bis Jgst. 7) Informationen zum MuseumDas Museum Fünf Kontinente zeigt Gemeinsamkeiten und Unterschiede von Kulturen aus Afrika, Amerika, Asien, Australien, dem Orient, der Südsee und Europa auf. Auf der Museumswebsite findet ihr Informationen zum Museum und seinen Ausstellungen. Abbildungsnachweis Titelbild: © Museum Fünf Kontinente, Foto: Nicolai Kästner

Götter geben Rätsel auf
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Wir kennen viele Darstellungen von griechischen Göttinnen und Göttern. Und einige davon können wir in München direkt vor Ort sehen: In den Staatlichen Antikensammlungen sind die Gottheiten vor allem auf Vasen gemalt, im Museum für Abgüsse Klassischer Bildwerke finden wir Statuen von ihnen. Vielleicht habt ihr ja mal Lust, sie dort zu besuchen. Acht ausgewählte Gottheiten könnt ihr hier kennenlernen. Ihren griechischen und ihren lateinischen Namen sowie ihre Erkennungsmerkmale. Es gibt drei Schwierigkeitslevel: für Anfänger, Fortgeschrittene und Profis. Probiert aus, wie weit ihr kommt! Wichtig: genau hinsehen! Auf den ersten Blick sehen die alle ähnlich aus ... Für Anfänger Das ist ein Memo-Spiel, wie ihr es bestimmt schon gespielt habt. Ihr dürft immer zwei Karten aufdecken. Wenn ihr ein gleiches Paar gefunden habt, erfahrt ihr, wie die Gottheit heißt und wofür sie zuständig ist. Ihr könnt den Text ganz in Ruhe lesen, denn solange er sichtbar ist, stoppt die Zeitmessung. Fangen wir an mit den Statuen. Für Fortgeschrittene Nun wird es komplizierter. Es sind immer noch dieselben acht Gottheiten. Aber die sind ja kaum wiederzuerkennen! Oder vielleicht doch? Tatsächlich hat jede Gottheit mindestens ein Merkmal an sich, das nur sie alleine trägt. Bei den antiken Statuen ist es oft abgebrochen, aber auf den Vasen und an der kleinen Skulptur kann man es gut sehen. Ordne die Symbole links den zugehörigen Darstellungen rechts zu. Das folgende Spiel funktioniert leider erst ab einer Bildschirmbreite von 700 Pixeln (Tablet, PC). Für Profis Respekt, ihr habt es weit geschafft! Nun dürft ihr euch nochmal an einem schwierigeren Memo-Spiel versuchen. Die Göttinnen und Götter bleiben dieselben, aber nun gehören jeweils ein Symbol und eine Darstellung als Memo-Paar zusammen. Einmal gefunden, verraten sie euch, warum sie dieses Merkmal mit sich tragen. Puh, das war schwer! Vielleicht habt ihr es auch ein paarmal gespielt. Dann seid ihr jetzt gut vorbereitet, wenn ihr die Vasen in den Staatlichen Antikensammlungen oder die Statuen im Museum für Abgüsse Klassischer Bildwerke seht. Sicher erkennt ihr die ein oder andere Gottheit! Doch das war ja noch lange nicht alles: Unser Büchlein Antike Götter stellt die wichtigsten Gottheiten der Antike und ihre Geschichten vor. Es ist ein idealer Begleiter für Museumsbesuche oder für Streifzüge in eurer Umgebung. Für 5,- € könnt ihr es in der Ausstellung der Staatlichen Antikensammlungen am Königsplatz kaufen. Passende MPZ-FührungenAntike Götter und ihre Sagen (für GS, GYM, MS, RS, im Museum für Abgüsse Klassischer Bildwerke)Die unsterblichen Götter (für GS ab Jgst. 3, GYM, MS, RS, in den Staatlichen Antikensammlungen) Informationen zu den MuseenWenn du mehr erfahren möchtest, besuch das Museum für Abgüsse Klassischer Bildwerke oder die Staatliche Antikensammlungen. Abbildungsnachweis Titelbild: © Museum für Abgüsse Klassischer Bildwerke, Foto: R. Hessing

Challenge #2 | Wie viel Uhr ist es?
Challenge Sonnenuhr
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AufgabeSchaffst du es, die Uhrzeit mit Hilfe eines ca. 20 cm langen Stöckchens, eines Bleistifts und eines Pappkartons zu bestimmen? Diese kunstvolle Sonnenuhr aus dem Jahr 1764 ist im Deutschen Museum ausgestellt. Sie zeigt nicht nur die Tageszeit in Stunden an, sondern sogar die Uhrzeit auf die Minute genau.  © Deutsches Museum Auflösung Bohre mit deinem Stöckchen ein Loch in den Pappkarton und stecke es hindurch. Lege die Pappe flach in die Sonne, so dass der Stock senkrecht nach oben zeigt. Markiere den Schatten des Stocks immer zur vollen Stunde. Schreibe jeweils die Uhrzeit zu deiner Markierung.  Ihr wollt wissen, wie spät es ist? Dann schaut ihr einfach auf eine Uhr oder ein Handy. Aber wie machte man das früher? Die Sonne war schon vor über 3000 Jahren das erste Hilfsmittel, das die Menschen nutzten, um die Tageszeit zu bestimmen. Wird ein Stock senkrecht in die Erde gesteckt, so wandert sein Schatten mit dem Lauf der Sonne am Himmel. Markierungen mit den Tagesstunden auf dem Boden liefern ein einfaches Ziffernblatt. Eine solche Sonnenuhr ist natürlich sehr ungenau. Eine einfache Sonnenuhr kannst du auch mit Hilfe unserer Anleitung basteln. Du brauchst außer der Vorlage nur noch einen Stift, eine Schere und Kleber. Schiebe den Regler unter dem Bild Schritt für Schritt nach rechts. Teile deine Sonnenuhr auf Facebook oder Instagram und verwende den Hashtag #MPZchallenge. Wir sind gespannt auf deinen Zeitableser! Informationen zum MuseumAuf der Terrasse des Deutschen Museums in München kannst du übrigens 21 verschiedene Sonnenuhren betrachten und vergleichen. Schau doch mal vorbei oder begebe dich auf die Webseite des Deutschen Museums. Abbildungsnachweis Titelbild: © Museumspädagogisches Zentrum, Grafik: Fabian Hofmann