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Bilder-Dramen

Der Schweizer Maler Arnold Böcklin (1827 – 1901) hatte eine besondere Gabe, spannende Geschichten in seinen Gemälden zu erzählen. Er erweckte antike Mythen zu neuem Leben – „Pan erschreckt einen Hirten“ – oder verwandelte eine Landschaft in eine Fantasy-Kulisse – „Drachen in einer Felsenschlucht“.

Die Sammlung Schack in München zeigt zwei Gemälde, die auch aus einem modernen Gruselfilm stammen könnten:
„Der Ritt des Todes“ und „Ein Mörder von Furien verfolgt“.

Arnold Böcklin, Der Ritt des Todes (Herbst und Tod) 1871, Sammlung Schack, CC BY-SA 4.0

Und so könnte die Szene in einem Film aussehen:

Arnold Böcklin, Der Ritt des Todes (Herbst und Tod), 1871, Sammlung Schack, Bayerische Staatsgemäldesammlungen, CC BY-SA 4.0
Arnold Böcklin, Ein Mörder von Furien verfolgt, 1870, Sammlung Schack, Bayerische Staatsgemäldesammlungen, CC BY-SA 4.0
Bildanimation: Museumspädagogisches Zentrum, Alfred Czech, Geräusche: salamisound

Arnold Böcklin, Ein Mörder von Furien verfolgt, 1870, Sammlung Schack, CC BY-SA 4.0

Das Video zum „Ritt des Todes“ kann dir als Anregung dienen:

  • Stell dir „Ein Mörder von Furien verfolgt“ als kurzen Film vor.
  • Hör zu, wie der Wind über das flache Land fegt und die Wolken den Himmel verdunkeln.
  • Mal dir aus, wie die drei Furien den Mörder bedrängen und verfolgen werden.

Furien stellten antike Wesen von Gewissensbissen und Skrupeln dar, eine von ihnen, die du auf dem Bild siehst, war „die den Mord rächende“ Tisiphone.

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Informationen zum Museum
Besuch doch mal die vorgestellten Originale in der Sammlung Schack.

Abbildungsnachweise: Titelbild: Arnold Böcklin, Der Ritt des Todes (Herbst und Tod), 1871, Sammlung Schack, Bayerische Staatsgemäldesammlungen, CC BY-SA 4.0

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