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Author: Alfred Czech

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In Bewegung – Die Loreley lernt winken
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Loreley steht in einer Felswand und winkt den Schiffern auf dem Rhein zu. Warnt sie vor einem Unglück oder lockt sie ins Verderben? Edward Jakob von Steinle, Die Loreley, 1864, Bayerische Staatsgemäldesammlungen - Sammlung Schack München, CC BY-SA 4.0 Was stellst du dir vor, wird die Loreley im nächsten Moment tun? Die Animation im rechten Bild ist als unkonventionelle Anregung gedacht. Du fragst dich, wie das funktioniert? Scrolle weiter und erfahre, wie du selbst ein Bild zum Leben erweckst. Edward Jakob von Steinle, Die Loreley, 1864, Bayerische Staatsgemäldesammlungen - Sammlung Schack München, CC BY-SA 4.0, Bearbeitung: Museumspädagogisches Zentrum, Alfred Czech Das Bilddatei-Format .gifMit GIF lassen sich eine Reihe von digitalen Bildern in einem Grafikformat speichern und wie ein digitales Daumenkino als bewegtes Bild abspielen. Am bequemsten erstellst du ein GIF in einem Bildbearbeitungsprogramm, das seine Ebenen beim Speichern im .gif-Format automatisch "animiert". Die GrundtechnikWir erklären dir hier die Technik im kostenlosen Bildbearbeitungsprogramm Gimp am Motiv des winkenden Arms: Ein digitales Bild laden (Datei/Öffnen).Bild als Ebene duplizieren (Ebene/Ebene duplizieren) und verändern.Weitere Ebenen in gleicher Weise anlegen.GIF erstellen: Datei/Exportieren und die Dateiendung in ... . gif ändern.GIF-Einstellungen: x als Animation/Geschwindigkeit festlegen: Pause zwischen Einzelbildern ... Millisekunden/Exportieren. Und so erstellst Du die Animation mit Gimp Schritt für Schritt... Arm freistellen Bild Loreley duplizieren (Ebene/Ebene Duplizieren). Duplikat mit einer Transparenz versehen (Ebene/Transparenz/Alphakanal hinzufügen).Bildfläche um den Arm mit Radierer aus dem Werkzeugkasten löschen.Arm mit Zuschneiden aus dem Werkzeugkasten beschneiden. Edward Jakob von Steinle, Die Loreley (Ausschnitt), 1864, Bayerische Staatsgemäldesammlungen - Sammlung Schack München, CC BY-SA 4.0, Bearbeitung: Museumspädagogisches Zentrum, Alfred Czech Loreley ohne Arm - Hintergrund neutralisieren Bild duplizieren (Ebene/Ebene duplizieren).Auf dem Duplikat den Arm mit dem Klonwerkzeug aus dem Werkzeugkasten durch eine Himmeltextur aus dessen unmittelbarem Umfeld ersetzen. Edward Jakob von Steinle, Die Loreley (Ausschnitt), 1864, Bayerische Staatsgemäldesammlungen - Sammlung Schack München, CC BY-SA 4.0, Bearbeitung: Museumspädagogisches Zentrum, Alfred Czech Loreley winken lassen Ebene mit freigestelltem Arm duplizieren (Ebene/Ebene duplizieren) = Arm 2.Arm 2 mit Drehen aus dem Werkzeugkasten drehen.Arm 2 duplizieren und als Arm 3 weiterdrehen. Edward Jakob von Steinle, Die Loreley (Bearbeitet), 1864, Bayerische Staatsgemäldesammlungen - Sammlung Schack München, CC BY-SA 4.0, Bearbeitung: Museumspädagogisches Zentrum, Alfred Czech Folgenden Ebenenablauf erstellen: Arm / Arm 2 / Arm 3 / Arm 2-Kopie / Arm-Kopie (So kehrt der Arm in seine Ausgangsstellung zurück).Jede Armebene benötigt einen deckenden Hintergrund, sonst "backen" die gedrehten Arme zu einem dunklen Fleck zusammen. Deshalb Loreley ohne Arm 4 x duplizieren und jeweils eine Loreley ohne Arm mit einem der Arm-Bilder vereinen (Ebene/Ebene nach unten vereinen).Ebenen als GIF exportieren (Das Programm verarbeitet die Ebenen immer von unten nach oben im Stapel). © Museumspädagogisches Zentrum Passende MPZ-FührungSehnsuchtsbilder (MS, RS; GY ab Jgst. 7) Informationen zum MuseumMehr über das Gemälde "Loreley" von Edward Jakob von Steinle erfährst du HIER oder besuche das Original in der Sammlung Schack. Abbildungsnachweis Titelbild: Edward Jakob von Steinle, Die Loreley (Ausschnitt), 1864, Bayerische Staatsgemäldesammlungen - Sammlung Schack München, CC BY-SA 4.0

Türme bauen
Türme
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Auf dem Gemälde "Dom über der Stadt" (Kopie um 1830) von Karl Schinkel kannst du viele Türme entdecken. Einen einfachen viereckigen Turm kannst du mit unserem Bastelbogen nachbauen. Du findest ihn rechts neben der hohen Brücke. Wenn du auf ihn klickst, bekommst du eine Bestätigung! Lade den Bastelbogen HIER herunter und drucke ihn auf einem festeren Papier aus. Das folgende Bild zeigt vier Gestaltungsmöglichkeiten, wenn du den Regler darunter von links nach rechts schiebst: Informationen zum MuseumMehr über das Bild und den Maler erfährst du HIER. Wenn du dir das Bild in allen Einzelheiten aus der Nähe ansehen willst, besuche doch das Original in der Pinakothek in München. Abbildungsnachweise Titelbild: Karl Friedrich Schinkel (Kopie nach), Dom über einer Stadt, um 1830 (Kopie) bzw. 1813 (verlorenes Original), Bayerische Staatsgemäldesammlungen - Neue Pinakothek München, CC BY-SA 4.0

Bilder-Dramen

Der Schweizer Maler Arnold Böcklin (1827 - 1901) hatte eine besondere Gabe, spannende Geschichten in seinen Gemälden zu erzählen. Er erweckte antike Mythen zu neuem Leben – "Pan erschreckt einen Hirten" – oder verwandelte eine Landschaft in eine Fantasy-Kulisse – "Drachen in einer Felsenschlucht". Die Sammlung Schack in München zeigt zwei Gemälde, die auch aus einem modernen Gruselfilm stammen könnten:"Der Ritt des Todes" und "Ein Mörder von Furien verfolgt". Arnold Böcklin, Der Ritt des Todes (Herbst und Tod) 1871, Sammlung Schack, CC BY-SA 4.0 Und so könnte die Szene in einem Film aussehen: Arnold Böcklin, Der Ritt des Todes (Herbst und Tod), 1871, Sammlung Schack, Bayerische Staatsgemäldesammlungen, CC BY-SA 4.0Arnold Böcklin, Ein Mörder von Furien verfolgt, 1870, Sammlung Schack, Bayerische Staatsgemäldesammlungen, CC BY-SA 4.0Bildanimation: Museumspädagogisches Zentrum, Alfred Czech, Geräusche: salamisound Arnold Böcklin, Ein Mörder von Furien verfolgt, 1870, Sammlung Schack, CC BY-SA 4.0 Das Video zum "Ritt des Todes" kann dir als Anregung dienen: Stell dir "Ein Mörder von Furien verfolgt" als kurzen Film vor.Hör zu, wie der Wind über das flache Land fegt und die Wolken den Himmel verdunkeln.Mal dir aus, wie die drei Furien den Mörder bedrängen und verfolgen werden. Furien stellten antike Wesen von Gewissensbissen und Skrupeln dar, eine von ihnen, die du auf dem Bild siehst, war "die den Mord rächende" Tisiphone. Passende MPZ-FührungSehnsuchtsbilder (MS, RS; GY ab Jgst. 7) Informationen zum MuseumBesuch doch mal die vorgestellten Originale in der Sammlung Schack. Abbildungsnachweise: Titelbild: Arnold Böcklin, Der Ritt des Todes (Herbst und Tod), 1871, Sammlung Schack, Bayerische Staatsgemäldesammlungen, CC BY-SA 4.0

Türme Türme Türme
Türme

In dem Gemälde „Dom über der Stadt“ entwarf Karl Friedrich Schinkel die Fantasieansicht einer gotischen Stadt. Wenn du genauer hinsiehst, kannst du viele Türme entdecken. Mehr über das Bild und den Maler erfährst du HIER. Informationen zum MuseumWillst du dir das Bild in allen Einzelheiten aus der Nähe ansehen, dann besuche doch das Original in der Alten Pinakothek in München. Abbildungsnachweise Titelbild: Karl Friedrich Schinkel (Kopie nach), Dom über einer Stadt, um 1830 (Kopie) bzw. 1813 (verlorenes Original), Bayerische Staatsgemäldesammlungen - Neue Pinakothek München, CC BY-SA 4.0

Falsche Perspektive?

Der Maler Paul Cézanne (1839-1906) ging sehr frei mit der Zentralperspektive um. Er zeigte die Dinge in seinen Stillleben manchmal aus verschiedenen Blickwinkeln, so wie es ihm für sein Bild als richtig erschien. Paul Cézanne, Stillleben mit Kommode, um 1883/87, Bayerische Staatsgemäldesammlungen - Neue Pinakothek München, CC BY-SA 4.0 In dem folgenden Experiment kannst du dich durch ein einfaches räumliches Modell des Bildes bewegen. Probiere verschiedene Standpunkte aus und beobachte, wie sich die Kante des Tisches, die Kommode, die Vasen und die Äpfel perspektivisch verändern. Cézanne - Stillleben mit Kommode by Fred_3D on Sketchfab Um die Animation zu bedienen: Bewege dich mit gedrückter linker Maustaste in alle Richtungen. Mit dem Mousewheel, dem kleinen Rädchen in der Mitte der Maus, kannst du heran- oder wegzoomen. Den Bildausschnitt verschiebst du mit gedrücktem Mousewheel. Information zum MuseumSchau in der Bayerische Staatsgemäldesammlungen - Neue Pinakothek vorbei, um dir im Original das Gemälde anzuschauen oder online in der Sammlung der Neuen Pinakothek. Mehr über das Bild und den Maler erfährst du HIER. Abbildungsnachweise Titelbild: Paul Cézanne, Stillleben mit Kommode (Ausschnitt), um 1883/87, Bayerische Staatsgemäldesammlungen - Neue Pinakothek München, CC BY-SA 4.0

Bild übermalen

Was im Museum streng verboten ist, macht am Bildschirm Spaß: ein Bild übermalen und es dabei langsam verschwinden zu lassen. Es gibt viele Arten, ein Gemälde zu übermalen: Einfach drauflos pinseln oder sein eigenes Bild darüber legen. Für das "Frühstück im Atelier" von Édouard Manet gehen wir nach einem Plan vor: Zum Übermalen wählen wir die Hintergrundfarbe - das Grau - aus.Zuerst verschwinden Motive aus dem Hintergrund, die keine so wichtige Rolle für die Komposition spielen.Der junge Mann bleibt stehen, weil er uns besonders gefällt.Am Ende entsteht ein neues, abstraktes Bild. Schiebe den Regler nach rechts und vergleiche die verschiedenen Zwischenschritte! Mit digitalen Malprogrammen kannst du jedes Bild übermalen, das du fotografierst oder aus dem Internet herunterlädst. Das Übermalen von Bildern hat übrigens der österreichische Künstler Arnulf Rainer zu seinem Markenzeichen gemacht. Seine Bilder findest du in der Pinakothek der Moderne. Passende MPZ-FührungTürkis, Knatschblau und das Spiel mit dem Licht – die Malerei des Postimpressionismus (GS, MS, RS, GYM, Horte, BS) Informationen zum MuseumMehr über das "Frühstück im Atelier" und Manet erfährst du HIER. Wenn du Manets Gemälde im Original kennenlernen willst, besuche es in der Alten Pinakothek in München. Abbildungsnachweis Titelbild: Édouard Manet, Frühstück im Atelier (Ausschnitt), 1868, Bayerische Staatsgemäldesammlungen - Neue Pinakothek, CC BY-SA 4.0

3D – Ins Bild eintauchen
§D Gemälde
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Moritz von Schwind lädt uns ein, an einer Hochzeitsreise teilzunehmen, führt uns in ein altes Städtchen voller liebevoller Details. Doch wo ist der Kutscher? Moritz von Schwind, Die Hochzeitsreise, um 1850/52, Sammlung Schack, Bayerische Staatsgemäldesammlungen, CC BY-SA 4.0 Schwind hat das Bild wohl als romantische Erinnerung an seine eigene Hochzeitsreise gemalt. Nach Halt in einer kleinen Stadt in den Bergen steigt der Bräutigam wieder zu seiner Braut in die Kutsche, um die Reise fortzusetzen.Mit Hilfe des digitalen Nachbaus kannst du direkt in das Bild eintauchen, dich in ihm bewegen und all die Figuren und Dinge von allen Seiten inspizieren. Link zu Sketchfab Moritz von Schwind: Hochzeitsreise by Fred_3D on Sketchfab Navigation im 3D-Raum: Beweg dich mit gedrückter linker Maustaste in alle Richtungen. Mit dem Mausrad kannst du heran oder weg zoomen. Den Bildausschnitt verschiebst du mit gedrücktem Mausrad. Erkunde den Raum!- Gehe auf die Suche und finde den Kutscher!- Wie viele Personen finden sich im Gemälde und im Nachbau?- Welche großen und kleinen Einzelheiten fehlen im digitalen Nachbau?Der digitale Nachbau verzichtet bewusst auf Farbe. Der 3D-Raum will nicht mit dem Gemälde konkurrieren, sondern anregen dessen Reichtum und malerische Qualitäten zu entdecken. Passende MPZ-FührungSehnsuchtsbilder (MS, RS; GY ab Jgst. 7) Informationen zum MuseumHier erfährst du mehr über Moritz von Schwind und die "Hochzeitsreise" oder besser, besuche die Originale in der Sammlung Schack . Abbildungsnachweis Titelbild: links: Moritz von Schwind, Die Hochzeitsreise (Ausschnitt), um 1850/52, Sammlung Schack, Bayerische Staatsgemäldesammlungen, CC BY-SA 4.0; rechts: 3D Model © Museumspädagogisches Zentrum, Alfred Czech

Im Reich der Drachen
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Im Barock brach eine regelrechte Chinamode aus. Die adelige Gesellschaft in Europa begeisterte sich für das ferne Land, das nur ein paar wenige Missionare und Kaufleute mit eigenen Augen gesehen hatten. Auch die Wittelsbacher schmückten ihre Schlösser mit Luxusprodukten aus China: mit Porzellan, Lackmalereien, Seidenstoffen und Papiertapeten. Ihre Sammlerstücke kannst du noch heute in Schloss Nymphenburg entdecken. Um die große Nachfrage nach Chinesischem zu befriedigen, ahmten Maler aus Mitteleuropa chinesische Kunst nach. Diese sogenannten "Chinoiserien" waren Produkte ihrer Fantasie und zeigten, wie sie sich China erträumten. So ist zum Beispiel auf einer Porzellan-Kaffeekanne im Bayerischen Nationalmuseum ein kleiner Junge in einem chinesischen Fantasiekostüm zu sehen. Er reitet auf einem Steckenpferd in Form eines Drachens. Und daneben kannst du aus dem Bayerische Nationalmuseum altes chinesisches Porzellan mit europäischen Nachahmungen vergleichen. Von links nach rechts: Porzellan-Kaffeekanne (Ausschnitt). © Bayerisches Nationalmuseum; Porzellanplatte mit chinesischer Landschaft in „Famille vert“-Farben, China um 1700, Fayenceplatte mit „Famille verte“- Dekor nach chinesischem Vorbild, Ansbach um 1728/30. © Bayerisches Nationalmuseum In unserer heutigen, vernetzten Welt können wir uns kaum mehr vorstellen, welchen Reiz unbekannte Länder früher ausübten. In Räumen wie dem chinesischen Lackkabinett in Schloss Nymphenburg oder in einigen Zimmern der Badenburg mit ihren chinesischen Tapeten konnten die Bewohner Fantasiereisen nach China unternehmen. Gestalte im folgenden Kompositionsspiel deine eigene Variante einer chinesischen Tapete. Ziehe die exotischen Vögel und Schmetterlinge vom Rand in das Bildfeld. Vielleicht verteilst du sie gleichmäßig in den freien Flächen oder du vereinst sie zu kleine Gruppen. Beim "Überprüfen" gibt es kein richtig oder falsch, sondern nur die Möglichkeit, noch einmal von vorne zu beginnen. So sieht die originale Tapete im Vorzimmer der Badenburg im Nymphenburger Schlosspark aus. Chinesische Tapete im Vorzimmer, Badenburg, Park von Schloss Nymphenburg. © Bayerische Schlösserverwaltung Den Drachen des Titelbildes findest du auch in der Badenburg. Er ziert einen Spiegelrahmen über einem Kamin des ehemaligen Schlafzimmers. In der Pagodenburg im Nymphenburger Park ist das ganze Obergeschoss im chinesischen Stil ausgestattet. Auch auf einem Rundgang durch die Münchner Residenz kannst du Objekte aus dem alten China und Chinoiserien entdecken. Sogar gebaut wurde in München im chinesischen Stil, zum Beispiel der "Chinesische Turm" (1789 -1790) im Englischen Garten. Wenn du mehr über Drachen oder Porzellan wissen willst, schau dir auf MPZ-digital die Beiträge "Tierisch ... Drachen suchen" und "Iss was!? - Was kommt in die Kanne?" an! Passende MPZ-FührungenIm Nymphenburger Schlosspark: Wo die kleinen Prinzen wohnten und die Fürstin speiste (FöS, GS, Inklusionsklassen)Barock à la Nymphenburg – Geschichte einer Epoche (MS, RS, BS, GYM) Informationen zu den MuseenWenn du mehr erfahren möchtest, besuche digital oder analog die verschiedenen Museen: Schloss Nymphenburg mit Badenburg und Pagodenburg, Münchner Residenz und Bayerisches Nationalmuseum. Abbildungsnachweis Titelbild: Chinesische Tapete in der Badenburg. © Bayerische Schlösserverwaltung, Foto: Museumspädagogisches Zentrum, Alfred Czech

Biergarten – Legespiel

Der Berliner Max Liebermann (1847 - 1935) war von den Biergärten fasziniert, als er in München lebte. Im Münchner Biergarten trafen sich Menschen aus allen gesellschaftlichen Schichten: die reiche Dame, die Kinderfrau und ihr Kind, die arme Witwe, der feine Herr, der einfache Soldat und viele mehr. Das beeindruckte Liebermann so sehr, dass er daraus ein Gemälde mit vielen Figuren schuf. Ziehe die Motive ins Bild. Nur an der richtigen Stelle rasten sie ein und vervollständigen so das Bild. Wenn du mehr über das Gemälde und Max Liebermann erfahren willst, klicke HIER. Oder du besuchst das Original, das derzeit in der Alten Pinakothek ausgestellt ist. In dem Beitrag "Iss was!? - Im Biergarten" findest du viele Informationen rund ums Essen und Trinken im Biergarten. Abbildungsnachweis Titelbild: Max Liebermann, Münchner Biergarten (Ausschnitt), 1884, Neue Pinakothek, Bayerische Staatsgemäldesammlungen, CC BY-SA 4.0

Gestalte deinen eigenen Spitzweg!
Ausschnitt aus Carl Spitzweg, Kunst und Wissenschaft, Ein Maler sitzt auf einem Gerüst und malt ein Madonnenbild auf eine Hausfassade.

Carl Spitzweg entwirft in seinem Bild "Kunst und Wissenschaft" ein Idealbild einer Kleinstadt im frühen 19. Jahrhundert. Für die "Kunst" steht der Fassadenmaler, für die "Wissenschaft" der Bücherwurm, der sich in ein Exemplar aus dem Bücherstand vertieft. Beim folgenden Spiel kannst du mit Motiven aus dem Bild deine eigene Variante gestalten. Ziehe die Motive vom Rand in das Bildfeld. Für jedes Motiv steht eine gewisse Ablagezone zur Verfügung, es rastet nicht an einer bestimmten Stelle ein. Die Motive können sich auch überlappen. Dabei ist dasjenige, dass als letztes ins Bildfeld gezogen wurde, immer das vorderste. Da es kein Richtig oder Falsch gibt, dient das Feld "Überprüfen / Wiederholen" nur dazu, alle Motive wieder an den Rand zu versetzen. Wenn du HIER klickst, kannst du sehen, wie Spitzwegs Gemälde aussieht. Passende MPZ-FührungSammlung Schack Sehnsuchtsbilder (RS ab Jgst. 7, MS ab Jgst. 7, GYM ab Jgst. 7) Abbildungsnachweis Titelbild: Carl Spitzweg, Kunst und Wissenschaft, um 1880 (Ausschnitt). © Bayerische Staatsgemäldesammlungen, CC BY-SA 4.0

Gesichter tauschen
Büglerin

Sein Gesicht in ein berühmtes Gemälde zu montieren, gehört zu den beliebtesten Bildmanipulationen im Internet. Von dem Gemälde "American Gothic" (1930) von Grand Wood gibt es viele solcher Montagen. Umgekehrt werden auch gerne Gesichter von Kunstikonen wie Mona Lisa und Vincent van Gogh in eigene Bilder eingefügt. In unserem Experiment tauschen wir die Gesichter in zwei französischen Gemälden aus, um feine Unterschiede von Zeitstilen und gesellschaftlicher Repräsentation sichtbar zu machen. Dazu erhält eine reiche Bankierstochter, porträtiert von Jaques-Louis David während der Französischen Revolution, das Gesicht einer armen Büglerin, gemalt von dem Impressionisten Edgar Degas rund 80 Jahre später. Da sich die Gesichtsformen, die mandelförmigen Augen und die roten Münder auf den ersten Blick ähneln, fügt sich das Gesicht der Büglerin gut ein. Das Gesicht der Anne-Marie-Louise Thélusson ist leicht stilisiert: begradigte Nase, Püppchen-Mund und Schönheitsfleck auf der mit Rouge betonten Wange. Trotz weicher, ästhetischer Malweise spiegelt sich im Gesicht der Büglerin ihr harter Alltag wider. Dabei hat sie durch ihren verschlafenen Blick und den Kussmund eine sinnliche Ausstrahlung. Ihr Gesicht verleiht Davids edlem Arrangement den Charakter eines Rollenspiels. Edgar Degas, Die Büglerin (Ausschnitt), um 1869, Neue Pinakothek, Bayerische Staatsgemäldesammlungen, CC BY-SA 4.0, Bearbeitung: Museumspädagogisches Zentrum Mit einem Bildbearbeitungsprogramm (z.B. Gimp) ist es gar nicht so schwierig, ein Gesicht auszutauschen: - Das Austauschgesicht zuschneiden und vor einem transparenten Hintergrund mit einen weichen Radierpinsel freistellen.- Als Ebene über dem Vorlagenbild laden.- In die passende Position verschieben und die Größe skalieren.- Das Gesicht der Büglerin ist zuletzt vertikal gespiegelt, damit es sich besser in den Kopf von Madame Thélusson einfügt. Die Technik, Köpfe auf andere Körper zu setzen, gab es bereits im antiken Rom. Die Köpfe der Kaiser wurden in vorgefertigte Büsten eingesetzt oder jeweils ausgetauscht. Porträtmaler im Barock malten bekleidete Figuren auf Vorrat und fügten bei Auftrag nur noch das Gesicht ein. Im 19. Jahrhundert verwendeten Fotografen Kulissen mit Öffnungen für die Köpfe. So trugen die Leute auf dem Bild teure Kleidung, die sie sich im Leben gar nicht leisten konnten. Mit den folgenden Links findest du weitere Information zu den Künstlern David und Degas sowie zu den beiden Gemälden auf der Website der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen. Oder noch besser: Schau dir die Originale in der Alten Pinakothek an! Abbildungsnachweis Titelbild: Edgar Degas, Die Büglerin (Ausschnitt), um 1869, Neue Pinakothek, Bayerische Staatsgemäldesammlungen, CC BY-SA 4.0

Bilderübergänge

Die letzten Jahre seines Lebens verbrachte Vicent van Gogh (1853 - 1890) im Süden Frankreichs, in Arles, und nahe Paris, in Auvers. Wie sich seine Art zu malen und seine Bilder zu komponieren in einem Jahr veränderte, lässt sich an zwei Gemälden in der Neuen Pinakothek ablesen: "Blick auf Arles" (1889) und "Ebene bei Auvers" (1890). Schieb den Regler unter dem Bild von links nach rechts und erlebe in fünf Schritten, wie der "Blick auf Arles" kontinuierlich in die "Ebene bei Auvers" übergeht. Auch Zwischenstufen sind möglich, denn der Regler rastet nicht ein. Die Gemälde lassen sich gut überblenden, weil van Gogh Leinwände im gleichen Format verwendet. Farbgebung und Malweise ähneln einander, wobei die Pinselstriche in der "Ebene bei Auvers" über die ganze Bildfläche deutlicher sichtbar werden. Dagegen verändert sich Van Goghs Verhältnis zum Motiv: Im "Blick auf Arles" konzentriert er sich noch auf Gegenstände - Baumstämme, blühende Bäume, Stadtsilhouette. In der "Ebene bei Auvers" dominieren unterschiedlich texturierte Felder, was abstrakter wirkt. Am deutlichsten unterscheidet sich der Bildaufbau: Baumstämme, Schilf und Stadtrand bilden ein räumliches Gitter. In der "Ebene bei Auvers" wird die ganze Bildfläche ohne Unterbrechung in unterschiedliche Zonen "gefeldert". Mehr über die Gemälde und Vincent van Gogh erfährst du auf der Website der Bayerischen Staatsgemäldesammlung. Passende MPZ-FührungTürkis, Knatschblau und das Spiel mit dem Licht – die Malerei des Postimpressionismus (GS, MS, RS, GYM, Horte, BS) Information zu dem MuseumWenn du die originale Farbigkeit der Gemälde kennenlernen willst, sieh sie dir doch in der Alten Pinakothek in München an, wo sie derzeit ausgestellt sind. Abbildungsnachweis Titelbild: Vincent van Gogh, Blick auf Arles (Ausschnitt), 1898, Ebene bei Auvers (Ausschnitt), 1890, Neue Pinakothek, Bayerische Staatsgemäldesammlungen, CC BY-SA 4.0, Bearbeitung: Museumspädagogisches Zentrum

Bildermix

Als der junge Maler Ludwig Richter 1824 in seinem Traumziel Rom ankam, faszinierte ihn im Atelier von Joseph Anton Koch ein Gemälde: der "Schmadribachfall". Solch ein Bild wollte er auch malen und machte sich sofort an die Arbeit. Heraus kam sein erstes großes Gemälde: der "Watzmann". Da die Gemälde im Stil so verwandt sind, lassen sich Motive gegenseitig austauschen. Der folgende Bildermix kann die Augen für die feinen Unterschiede öffnen. Entdecke, welche Motive im Mix nicht so recht zueinander passen. Schieb dazu den Regler unter dem Bild nach rechts und die Originale erscheinen über dem Mix. Durch glückliche Umstände hängen heute beide Gemälde in einem Saal der Alten Pinakothek. Passende MPZ-FührungRomantik und Realismus (MS, RS, GYM jeweils ab Jgst. 8, BS) Informationen zum MuseumMit den folgenden Links findest du weitere Information zu Koch und Richter auf der Website der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen. Oder noch besser: Schau dir die Originale in der Alten Pinakothek an! Abbildungsnachweise Titelbild: Joseph Anton Koch, Der Schmadribachfall, 1822, Neue Pinakothek, Bayerische Staatsgemäldesammlungen, CC BY-SA 4.0 und Ludwig Richter, Der Watzmann, um 1824, Neue Pinakothek, Bayerische Staatsgemäldesammlungen, CC BY-SA 4.0, Bearbeitung: Museumspädagogisches Zentrum, Alfred Czech

Regen
Johan Dahl, Morgen nach der Sturmnacht. nordische Felsküste mit abziehendem Sturm und hinzugefügtem Nebel

Wäre es nicht interessant, es einmal in einem Bild regnen zu lassen? Mit einem digitalen Bildprogramm ist das gar nicht so schwierig. Dazu eignen sich Gemälde, in denen der Himmel bereits wolkenverhangen ist und sich Regen ankündigt. Regnen lassen kannst du es mit dem kostenlosen Bildbearbeitungsprogramm „GIMP“. Dazu musst du weder ein Künstler noch ein digitaler Experte sein. Lade das Programm auf der Website von GIMP herunter, öffne es und folge dieser Anleitung. Schiebe dazu den Regler unter dem Bild Schritt für Schritt nach rechts. Hier kannst du den Regenfilter herunterladen, den du dazu brauchst. Hier findest du Beispiele zur Anregung. Wenn du die „ungefilterten“ Gemälde sehen und mehr über sie wissen willst, klicke auf die Bilder. Sie führen dich zur Abbildung auf die Homepage der Alten Pinakothek der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen. Oder noch besser: Sieh sie dir im Original in der Alten Pinakothek an! Regen in "Morgen nach der Sturmnacht" von Johan Christian Dahl Regen in "Ostende" von Joseph Mallord William Turner Bayerischen Staatsgemäldesammlungen, Alten Pinakothek, CC BY-SA 4.0 Passende MPZ-FührungRomantik und Realismus (RS ab Jgst. 8, MS ab Jgst. 8, GYM ab Jgst. 8, BS)Informationen zum MuseumAuf der Internetseite der Alten Pinakothek kannst du einmal schauen, was es sonst noch in diesem Museum zu sehen gibt. Abbildungsnachweis Titelbild: Johan Christian Dahl, Morgen nach der Sturmnacht (Ausschnitt), Öl auf Leinwand, 74,5 x 105,3 cm, 1819, Bayerische Staatsgemäldesammlungen - Neue Pinakothek München, CC BY-SA 4, Bearbeitung: Museumspädagogisches Zentrum, Alfred Czech

Kleine Überraschungen bei Thusnelda
Ausschnitt aus Carl von Pilotys "Thusnelda im Triumphzug des Germanicus". Die Germanin schreitet mit erhobenen Haupt an der Tribüne des römischen Kaisers vorbei.
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Der Maler Carl von Piloty wurde im 19. Jahrhunderts für seine riesigen Historienbilder berühmt. "Thusnelda im Triumphzug des Germanicus" misst rund 5 x 7 Meter! Nach der verlorenen Schlacht im Teuteburger Wald unternahm der römische Feldherr Germanicus einen Vergeltungsfeldzug. Die Gefangenen und die Beute führte er in einem Triumphzug 17 n.Chr. in Rom vor. Unter ihnen war Thusnelda, die Frau von Hermann dem Cherusker. Wenn du auf die Ausrufezeichen im Bild klickst, bekommt du Informationen zu Personen und Dingen auf dem Bild sowie den Inspirationsquellen und Absichten des Malers. In ihnen spiegelt sich das Geschichtsverständnis des Historismus und der nationalen Begeisterung im deutschen Kaiserreich. Dieser Link führt dich zur Abbildung in der Onlinesammlung der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen, wo du weitere Informationen zum Bild findest. Informationen zum MuseumAuf der Internetseite der Neuen Pinakothek kannst du einmal schauen, was es sonst noch in diesem Museum zu sehen gibt. Abbildungsnachweis Titelbild: Carl Theodor von Pitoty, Thusnelda im Triumphzug des Germanicus, Bayerische Staatsgemäldesammlungen, CC BY-SA 4.0, Bildmanipulationen: © Museumspädagogisches Zentrum, Alfred Czech

Schnee
Van de Velde, Eisbelustigung, Menschen laufen auf einen zugefrorenen Wallgraben Schlittschuh.
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Ab der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts erlebten die Menschen in Europa eine "Kleine Eiszeit". Die Känale in Holland froren in den sehr kalten Wintern dauerhaft zu. So nutzten Kinder und Erwachsene die Eisflächen zum Schlittschuhlaufen. Auch die Künstler entdeckten die schönen Seiten des Winters und begannen Winterlandschaften zu malen. Esaias van de Velde: Eisbelustigung auf dem Wallgraben, 1618, Alte Pinakothek, Inv. Nr. 2884, Bayerische Staatsgemäldesammlungen Maler wie Pieter Bruegel d.Ä. oder Lucas van Valckenborch stellten nicht nur den Schnee auf dem Boden und den Dächern dar, sondern ließen es in ihren Bilder auch schneien. Lucas van Valckenborch, Winterlandschaft, 1586, Wien, Kunsthistorisches Museum Vielleicht willst du es auch einmal in einem Winterbild schneien lassen. Das ist mit Hilfe eines digitalen Bildprogramms wie dem kostenlosen GIMP gar nicht so schwer. Lade das Programm von der Website von GIMP herunter, öffne es und folge der Anleitung unter dem Bild. Schiebe dazu den Regler unter dem Bild Schritt für Schritt nach rechts. Klicke auf Schneemaske 1 und Schneemaske 2, um sie herunterzuladen. Informationen zum MuseumEin Klick auf die Abbildung von van de Velde führt dich zu der Onlinesammlung der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen. Oder noch besser: Sieh sie dir im Original in der Alten Pinakothek an! Abbildungsnachweis Titelbild: Esaias van de Velde, Eisbelustigung auf dem Wallgraben (Ausschnitt), Inv. Nr. 2884, Bayerische Staatsgemäldesammlungen, CC BY-SA 4.0, Bearbeitung: Museumspädagogisches Zentrum, Alfred Czech

Nebel
Casper David Friedrich, eine Mittelgebirgslandschaft am Morgen, in denen der Nebel aus den Tälern aufsteigt.
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"Wenn eine Gegend sich in Nebel hüllt, erscheint sie größer, erhabener und erhöht die Einbildungskraft und spannt die Erwartung gleich einem verschleierten Mädchen." So beschreibt der romantische Maler Caspar David Friedrich (1774 - 1840) die Wirkung des Nebels in seinen Gemälden. Wenn du die Atmosphäre veränderst, verändert sich auch die Stimmung eines Bildes. Das sensibilisiert dich dafür, wie der Künstler Licht und Wetter als Gestaltungsmittel eingesetzt hat. Mit dem kostenlosen Bildbearbeitungsprogramm „GIMP“ kannst du einfach Nebel in Bilder einfügen. Dazu musst du weder ein Künstler noch ein digitaler Experte sein. Lade das Programm kostenlos auf der Website von GIMP herunter, öffne es und folge der Anleitung unter dem Bild. Schiebe dazu den Regler unter dem Bild Schritt für Schritt nach rechts. Hier findest du weitere Beispiele zur Anregung. Wenn du die „ungefilterten“ Gemälde sehen und mehr über sie wissen willst, klicke auf die Bilder. Sie führen dich auf die Website der Alten Pinakothek der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen. Nebelmanipulation: Joseph Anton Koch: Der Schmadribachfall Nebelmanipulation: Carl Blechen: Bau der Teufelbrücke Nebelmanipulation: John Christian Dahl, Frederiksholm Kanal in Kopenhagen Bayerischen Staatsgemäldesammlungen, Alten Pinakothek, CC BY-SA 4.0 Passende MPZ-FührungRomantik und Realismus (MS, RS, GYM jeweils ab Jgst. 8, BS) Informationen zum MuseumSieh dir doch die Bilder im Original in der Alten Pinakothek an. Abbildungsnachweis Titelbild: Caspar David Friedrich, Riesengebirgslandschaft mit aufsteigendem Nebel (Ausschnitt), um 1820, Neue Pinakothek, Bayerische Staatsgemäldesammlungen, CC BY-SA 4.0, Bearbeitung: Alfred Czech

Starke Farben – Paul Gauguin

Der Maler Paul Gauguin liebte intensive Farben. Sein Gemälde "Die Geburt" von 1896 wird vom intensiven strahlenden Gelb beherrscht. Es hängt zur Zeit in der Alten Pinakothek in München. Im folgenden Experiment kannst du ausprobieren, wie das Bild wirkt, wenn das Bett, auf dem die junge Maorifrau liegt, eine andere Farbe hat. Schiebe dazu den Regler unter dem Bild langsam von links nach rechts: Mehr über das Bild und den Maler erfährst du HIER. Passende MPZ-Führung: Türkis, Knatschblau und das Spiel mit dem Licht - die Malerei des Postimpressionismus (GS, MS, RS, GYM, Horte, BS) Informationen zum MuseumWenn du die originale Farbigkeit des Gemäldes kennenlernen willst, besuche es doch in der Alten Pinakothek in München. Abbildungsnachweis Titelbild: Paul Gauguin, Die Geburt (Ausschnitt), 1896, Neue Pinakothek, Bayerische Staatsgemäldesammlungen, CC BY-SA 4.0, Bearbeitung: Alfred Czech

Der arme Poet ist ausgezogen

Carl Spitzwegs "Armer Poet" (1839) wohnt unter dem Dach in einer kleinen Kammer. Wie armselig seine Behausung ist, fällt erst so richtig auf, wenn er ausgezogen ist. Ziehe am Anfasser links in der Mitte am Rand und schiebe den Balken langsam nach rechts. So siehst du Stück für Stück, welche Besitztümer er hinterlassen hat. Finde auch heraus, was genau er alles mitgenommen hat. Passende Beitrag auf XponatDer arme Poet ist ausgezogen Informationen zum MuseumWenn du mehr über den Armen Poeten wissen willst, gehe auf die Webseite des Museums. Oder besser, sieh dir das Original in der Sammlung Schack an. Abbildungsnachweis Titelbild: Carl Spitzweg, Der arme Poet (Ausschnitt), 1839, derzeit Sammlung Schack, Bayerische Staatsgemäldesammlungen, CC BY-SA 4.0