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Author: Martin Bretschneider

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Schwarz in Schwarz
Titelbild: Frans Hals, Willem van Heythuysen (Ausschnitt)

Welche Mode für die Herren in Holland und Flandern vor rund 400 Jahren angesagt war, zeigen uns Gemälde der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen, die in München, Schleißheim oder Neuburg a. d. D. zu sehen sind. Vergleiche die Kleidung auf diesen Bildern aus der ersten Hälfte des 17. Jahrhundert und suche nach Gemeinsamkeiten und Unterschieden! Von links nach rechts: Anthonis van Dyck (Werkstatt), Bildnis eines Mannes, um 1630, Alte Pinakothek München; Frans Hals, Willem van Heythuysen, um 1625, Alte Pinakothek München; Anthonis van Dyck, Bildnis eines Mannes, um 1627/1630, Staatsgalerie Schleißheim; Anthonis van Dyck, Wolfgang Wilhelm von Pfalz-Neuburg, um 1628, Staatsgalerie Neuburg; alle: Bayerisches Staatsgemäldesammlungen, CC BY-SA 4.0 Seide und Spitze für den Herrn Schwarze Kleidung war in Holland für die Herren des 17. Jahrhunderts gefragt. Frans Hals (1582 – 1666) zeigt uns mit seinem Porträt von Willem van Heythuysen (ⴕ1650) einen wohlhabenden Garnhändler aus Haarlem. Dieser trägt besonders wertvolle Kleidung aus kostbarer gemusteter Seide – also uni, schwarz in schwarz gemustert. Den Maler Frans Hals interessierte dies als Sohn eines Tuchhändlers – heute würden wir Stoffhändler sagen – sicherlich sehr. Im Gemälde erscheint manche Stelle durch den Lichteinfall grau, was das Muster erst sichtbar macht. Frans Hals, Willem van Heythuysen, um 1625, 204,5 x 134,5 cm, Bayerische Staatsgemäldesammlungen, Alte Pinakothek München, CC BY-SA 4.0 Typisch für die Zeit sind ein Oberteil mit Schößchen und vielen kleinen Knöpfen, pludernde Kniehosen, die mit einer Schleife unterm Knie gebunden sind, dazu Seidenstrümpfe und Absatzschuhe mit Schleife. Modisch, nur über einer Schulter getragen, wurde ein üppiger hüftlanger Umhang. Ein voluminöser Spitzenkragen und Spitzen an den Manschetten durften natürlich auch nicht fehlen. Solche Spitzen wurden von Spitzenklöpplerinnen in vielen, vielen Stunden aus feinstem Leinengarn angefertigt – aus Garn, mit dem der Kaufmann van Heythyusen womöglich handelte. Spitzen aus Flandern waren ganz besonders beliebt. Willem van Heythuysen war übrigens sehr wohlhabend und legte Wert auf gute Kleidung. So hinterließ er neben Silber und Schmuck unter anderem auch teure Kleidungsstücke. Goldene Borte am Ansatz des Schößchens Goldene Spitze unterm Knie Schuhe mit Absatz und Schleife Umhang über Arm und Schulter gehängt Feinste Spitze am Kragen Manschette mit Spitze Frans Hals, Willem van Heythuysen (6 Ausschnitte), um 1625, Bayerisches Staatsgemäldesammlungen, Alte Pinakothek München, CC BY-SA 4.0, Bearbeitung: Museumspädagogisches Zentrum Jetzt bist du dran! © Museumspädagogisches Zentrum Uns regt Frans Hals Gemälde gleich zu vier Seiten in deinem MPZ-Album an. • Entwirf ein Muster, das schwarz in schwarz gewebt ist, aber im Licht Girlanden, Blüten oder Vögel zeigt. Verwende dazu einen weichen schwarzen Farbstift und zeichne auf schwarzes Tonpapier. Wenn du willst, ergänze helle Stellen mit grauem oder weißem Stift. • Alternativ kannst du auch eine Collage aus schwarzen Papieren oder Folien anfertigen. Schwarzes Papier findet sich beispielsweise in Zeitschriften auf Werbeseiten, schwarze Folien in Verpackungen von losem Tee, Taschentüchern usw. • Wenn du gerne mit dünnen Stiften arbeitest, dann gestalte deinen Stoffentwurf mit Bleistift oder schwarzem Tintenschreiber . Zeichne dazu nur die Umrisslinien deiner Motive und schließe die Linien zu geschlossenen Formen. Fülle so das gesamte Blatt! Das fertige Blatt – oder eine Kopie davon – eignet sich auch gut als Geschenk für Erwachsene und Freund*innen, die Ausmalbücher lieben. • Mit einem gut gespitzten weißen oder goldenen Stift lässt sich ein Spitzenmuster auf schwarzem Papier entwerfen. Tipp: Ein Blick auf das Gemälde von Frans Hals liefert in jedem Fall Anregungen für deine Blätter. Übrigens Wenn du mehr über Klöppelspitzen erfahren möchtest, wirst du auch in Bayern fündig - in Museen in Abenberg und Nordhalben zum Beispiel. Noch mehr zum Thema Stoffmuster findest du HIER. Passende MPZ-FührungMenschenbilder: Porträts aus drei Jahrhunderten (MS, RS, GYM, BS, ab Jgst. 8)Porträts im Detail (Fortbildung für Lehrkräfte aller Schularten) Passende MPZ-Online-VeranstaltungMusPad: Menschenbilder in der Kunst (MS, RS, GYM, BS)Online-Fortbildung: Porträts im Detail (Lehrkräfte aller Schularten) Passender Beitrag auf XponatGanzfiguriges PorträtDetailfokusExpertentippVergleich Informationen zum MuseumDie Bayerischen Staatsgemäldesammlungen sind in ganz Bayern vertreten. Weltberühmt ist die Alte Pinakothek in München. Ebenso ist die Malerei aus dem 17. Jahrhundert unter anderem in Schleißheim und Neuburg a. d. D. zu finden. Alle Gemälde findest du in der Online-Sammlung der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen. Abbildungsnachweis Titelbild: Frans Hals, Willem van Heythuysen (Ausschnitt), um 1625,Bayerisches Staatsgemäldesammlungen, Alte Pinakothek München, CC BY-SA 4.0, Bildausschnitt: Museumspädagogisches Zentrum.

Das Olympia-Attentat 1972 in München
Olympia Attentat Erinnerungsort

Als heitere Spiele begannen die Olympischen Spiele 1972 in München. In einer Katastrophe endeten sie - auf ewig verbunden mit dem schrecklichen Attentat palästinensischer Terroristen auf die israelische Olympia-Mannschaft. Die Geiselnahme In der Nacht vom 4. auf den 5. September 1972 drangen palästinensische Terroristen in das olympische Dorf, in dem die Sportler und Journalisten während der Spiele wohnten, ein. Sie verschafften sich Zugang zu den Appartements der israelischen Mannschaft und nahmen elf Geiseln. Zwei Israelis versuchten sich gegen die Angreifer zu wehren und wurden erschossen. Beide starben im olympischen Dorf. Alle Befreiungsversuche und auch Verhandlungen mit den Terroristen blieben erfolglos. Was wollten die Palästinenser eigentlich? Unter anderem die Freilassung von 326, in Israel inhaftierten „palästinensischen Freiheitskämpfern“. Aber keine ihrer Forderungen wurde erfüllt; so änderten die Terroristen ihren Plan und wollten in ein arabisches Land ausgeflogen werden. München - Olympisches Dorf (Panorama), Maximilian Dörrbecker, CC BY-SA 2.5, via Wikimedia Commons Die Befreiung der Geiseln scheitert Zwei Hubschrauber wurden bereitgestellt, um die Terroristen mit ihren Geiseln von der Olympiastadt München zum Militärflughafen Fürstenfeldbruck zu bringen. Dort stand eine Lufthansa-Maschine nach Ägypten bereit. Auf dem Flughafen scheiterte dann ein letzter Befreiungsversuch der bayerischen Polizei dramatisch. Alle neun israelischen Geiseln, ein Polizist und fünf der acht Terroristen starben. Die drei anderen Terroristen konnte die Polizei zwar gefangen nehmen, sie wurden aber nur sieben Wochen später aus dem Gefängnis freigepresst: durch eine Flugzeugentführung weiterer palästinensischer Terroristen. Deutschland bittet um Vergebung Die deutschen Behörden waren im September 1972 in keiner Weise auf ein solches Ereignis vorbereitet. Erst am 5. September 2022, im Rahmen der Gedenkveranstaltung zum 50. Jahrestag des Olympia-Attentates, bittet Deutschland bei den Verbliebenen der Opfer um Vergebung und gesteht seine Fehler bei dem schrecklichen Attentat ein. Das Gedenken an die Opfer Seit 2017 gibt es im Olympiapark eine multimediale Gedenkstätte: Ein Erinnerungsort, an dem der Geiselnahme, dem gewaltsamen Tod der elf Israelis sowie des deutschen Polizisten gedacht werden können. Dabei stehen die Persönlichkeit und Lebensgeschichte eines jeden Opfers im Mittelpunkt. Erinnerungsort im Olympiapark München, Katja Brenner, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons Gedenken an die Opfer des Attentats von 1972 im Olympiapark München, Root47, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons Auch online informiert dich der "Erinnerungsort Fürstenfeldbruck 1972" über die Ereignisse, erinnert an die Opfer und vor allem, lässt Zeitzeug*innen von damals sprechen. Beide Erinnerungsorte, im Olympiapark und digital, dienen auch als stete Mahnung, Antisemitismus und Rassismus entschieden entgegentreten. Hast du Lust, dein Wissen zu testen? Dann mach hier weiter. Viel Erfolg! ©Author Nachhaltigkeit 17ziele.de „Man muss Partei ergreifen. Neutralität hilft dem Unterdrücker, niemals dem Opfer. Stillschweigen bestärkt den Peiniger, niemals den Gepeinigten.“ (Elie Wiesel, Schriftsteller und Friedensnobelpreisträger)Deutschland ist eines der sichersten Länder der Welt. Dies gilt es zu bewahren und gleichzeitig andere Länder darin zu unterstützen. Doch auch hier gibt es Korruption und die staatliche Verwaltung versagt. Transparenz und Rechenschaftspflicht staatlicher Institutionen und Behörden und eine effektive Kontrolle durch politisch legitimierte Gremien sind hier unverzichtbar, ebenso wie freie Presse und Berichterstattung. Hilfe bei rassistischen VorfällenBei diesen Stellen kannst du rassistische Vorfälle melden. Falls du selbst betroffen bist, erhältst du dort auch Hilfe und Unterstützung:before-muenchen.dereport-antisemitism.deamadeu-antonio-stiftung.de Informationen Mit dem Münchner Stadtmuseum und dem MPZ können Schulklassen auf Spurensuche nach Olympia 1972 im Münchner Stadtgebiet gehen. Passende MPZ FührungMünchen 72 – Olympische Spurensuche im Münchner Stadtmuseum (BS, GS ab Jgst. 3, GYM, MS, RS)Stadtrundgänge: München 72 – Entdeckertour durch den Olympiapark (GS ab Jgst. 3) Abbildungsnachweis Titelbild: Videoinstallation am Erinnerungsort Olympia-Attentat in München, Spielvogel, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Freiflächen für alle
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Pünktlich zum Start der Olympischen Sommerspiele 1972 präsentierte sich München völlig neu: Das Olympiagelände mit seiner weltberühmten Dachlandschaft, eingebettet in eine künstlich angelegte Hügellandschaft mit geschwungenen Wegen und jeder Menge Freiheiten für die Nutzer, eine moderne Fußgängerzone in der Innenstadt, Infrastrukturmaßnahmen … – München zeigte sich modern, weltoffen und demokratisch. Und wie wir heute wissen: Nachhaltig geplant. Von der Demokratisierung öffentlicher Freiflächen Heute ist es ja kaum noch vorstellbar, dass zuvor in öffentlichen Parks das Betreten der Grünfläche verboten war. Für den Landschaftsarchitekten Günther Grzimek (1915 – 1996) jedoch war die „Demokratisierung“ öffentlicher Flächen ein wichtiges Ziel, das er in der Planung des Olympiageländes in München umsetzte. Denn alle Schichten der Bevölkerung sollten das Olympiagelände nutzen, an den Olympischen Sommerspielen teilhaben können: Der freie Zutritt zum Gelände, die Wiese als Sitzplatz nutzen zu können, die Möglichkeit, von den Freiflächen aus Sportveranstaltungen ohne Eintritt aus der Ferne mitverfolgen zu können, selbst Wiesenblumen pflücken zu dürfen war ganz im Sinne der Modernität, die München mit den Olympischen Sommerspielen 1972 präsentieren wollte. Doch dies sollte nicht die einzige demokratisierte Freifläche bleiben … Der Olympiapark während der Olympischen Spiele München 1972, © saai I Archiv für Architektur und Ingenieurbau, KIT Karlsruhe, Werkarchiv Behnisch & Partner, Foto: Behnisch & Partner, Christian Kandzia Die Stadt macht sich fit Als München 1966 den Zuschlag bekam, die Olympischen Sommerspiele der XX. Olympiade 1972 ausrichten zu dürfen, war längst beschlossen, den Autoverkehr aus der Innenstadt zu verbannen und die Massenverkehrsmittel in den Untergrund zu verlegen. Der U- und S-Bahnbau hatte bereits 1965 begonnen. Doch nun musste es schnell gehen, pünktlich zum Beginn der Olympischen Sommerspiele alles fertig sein: Das sternförmig angelegte S-Bahn-Netz und zwei U-Bahnlinien, die 85.000 Besucher*innen binnen Minuten zu den Wettkampfstätten bringen sollten und natürlich eine vorzeigbare Innenstadt! Sechs Jahre Zeit blieben, um die Stadt fit zu machen für dieses Großereignis, auf das Fernsehpublikum in der ganzen Welt schauen sollte. „münchen wird moderner“ – Bau der Fußgängerzone zwischen Stachus und Marienplatz, © Stadtarchiv München, DE-1992-FS-STR-1364. Zu sehen in der Sonderausstellung „Die Olympiastadt München. Rückblick und Ausblick“ (07.07.2022 – 08.01.2023) Unten Massenverkehrsmittel, oben Fußgängerzone Dort, wo mitten in der Stadt zuvor noch Autos und Trambahnen fuhren, entstand eine gewaltige Baugrube – der S-Bahn-Tunnel wurde in München in „offener Bauweise“ erstellt. Als nach Fertigstellung des Tunnels die Baugrube wieder verfüllt worden war, galt es, die gesamte Fläche neu zu gestalten. Hierzu wurde ein Wettbewerb ausgeschrieben, Bernhard Winkler (*1929) und Siegfried Meschederu daraufhin beauftragt, den Entwurf auszuarbeiten für die damals größte Fußgängerzone in Europa. Im Juni 1972 wurden diese 50.000 m² Fußgängerbereich eröffnet. Genau festgelegt ist in diesem Entwurfsplan, wie das Pflaster der Fußgängerzone zu gestalten ist, wo Bäume, die 300 sechseckigen Pflanztröge, Brunnen, Kioske und Vitrinen Platz finden sollten. Ebenso sind die 340 Acrylglasleuchten eingezeichnet, die so typisch für die Münchner Innenstadt sind, und perfekt zur Leichtigkeit passen, die mit den Olympischen Spielen vermittelt werden sollte. Acrylglas-Leuchten vor dem Dom in der Münchner Innenstadt. Foto: © Museumspädagogisches Zentrum Sechseckigen Pflanztröge in der Münchner Innenstadt. Foto: © Museumspädagogisches Zentrum Für ihre Gestaltungsleistung wurden 1974 Bernhard Winkler und Siegfried Meschederu mit dem „R. S. Reynolds Memorial Award“ für „community architecture“ des American Institute of Architects ausgezeichnet. Aufenthaltsqualität und Demokratie Ein wichtiger Gedanke bei der Gestaltung des neuen Fußgängerbereichs in der Münchner Innenstadt war es, allen Menschen hier einen Aufenthaltsort mit Sitzgelegenheiten zu bieten. So wurden nicht nur Außenbereiche für Cafés und Gaststätten vorgesehen, sondern zudem frei bewegliche Stühle aufgestellt, die alle Passanten zum Verweilen einladen – auch dies ein Beitrag zur Demokratisierung öffentlicher Flächen. Gleichzeitig tragen die Stühle gemeinsam mit den Blumeninseln und Brunnen zur Aufenthaltsqualität bei. Die Befürchtung, die neue Freifläche mit insgesamt 50.000 m² würde niemals mit Leben gefüllt werden können, bestätigte sich nicht. Kurz nach der Eröffnung nutzten sie bereits 120.000 Menschen pro Tag – für einen Einkaufsbummel, freie Meinungsäußerungen, Kunstaktionen oder auch den Besuch des Christkindlmarktes. Noch bis zum 08.01.2023 kannst du in der Ausstellung „Die Olympiastadt München. Rückblick und Ausblick“ des Architekturmuseums der TUM in der Pinakothek der Moderne ein Stadtmodell mit dem neuen Fußgängerbereich, den Entwurf dazu und ein Interview mit Bernhard Winkler sowie viele weitere Exponate rund um die Themen Stadtplanung und Infrastruktur für die Olympiastadt entdecken! Granit, Kunststeinplatten und Kleinsteinpflaster Foto: © Museumspädagogisches Zentrum Bernhard Winkler ist übrigens davon überzeugt, dass wir beim Laufen den Rhythmus des Pflasters unbewusst spüren. Hast du schon einmal darauf geachtet, wie das Pflaster, auf dem du gehst, gestaltet ist? In der Münchner Innenstadt wechseln sich Bänder aus Kunststeinplatten und Kleinsteinpflaster in unterschiedlicher Breite ab. Vor Kirchen oder dem Rathaus sind Granitplatten verlegt, markante Bauwerke der ehemaligen Stadtbefestigung im Pflaster nachgezeichnet. Jetzt bist du dran! Wie würdest du die Fläche zwischen Stachus und Marienplatz gestalten? Zeichne deine Ideen in die freie Fläche zwischen den grau unterlegten Häuserzeilen im Norden und Süden ein! Verwende dazu die Bilddatei (klicke auf den Link und öffne mit der rechten Maustaste das Menü, um das Bild zu speichern) und ein digitales Zeichenprogramm oder drucke den Plan aus und nimm Farbstifte zur Hand. Wie würdest du den Fußgängerbereich zwischen Stachus (links) und Marienplatz (rechts) gestalten? Situationsskizze und Foto: © Museumspädagogisches Zentrum Oder gestalte ein Stück Kleinsteinpflaster nach deinen Vorstellungen – vielleicht rund um einen Brunnen? Du brauchst dazu Papier, ein Stempelkissen sowie einen quadratischen Stempel. Einen solchen Stempel kannst du aus einer Kartoffel oder einem Radiergummi ausschneiden. Alternativ klebst du ein Stück fester Pappe auf einen Korken auf. Fülle dein Blatt, aber lass zwischen deinen „Steinen“ Fugen frei. Entwirf eine Pflasterung. Verwende dazu zum Beispiel einen selbstgemachten Stempel aus fester Graupappe und ein Stempelkissen. Foto: © Museumspädagogisches Zentrum Übrigens Mehr zur landschaftlichen Gestaltung des Olympiageländes und der weltberühmten Dachlandschaft erfährst du hier. NACHHALTIGKEIT 17ziele.de 17ziele.de Für Gesundheit und Wohlbefinden sorgen in Städten auch Grünanlagen sowie Fußgängerbereiche, also die Trennung von Autoverkehr und Fußgängern (Ziel 11). Das Bereitstellen und Nutzen von Massenverkehrsmitteln und das Begrünen der Städte stellen Maßnahmen zum Klimaschutz dar (Ziel 13). Passende MPZ-FührungLebensraum Stadt – nachhaltig geplant (GS ab Jgst. 3, MS, RS, GYM, BS, Horte)Olympische Sommerspiele 1972. Architektur und Städtebau für München (Fortbildung für Lehrkräfte aller Schularten) Passende Online-VeranstaltungOnline-Fortbildung: Olympische Sommerspiele 1972. Architektur und Städtebau für München (Fortbildung für Lehrkräfte aller Schularten) Passender Beitrag auf XponatKontextualisierungDamals – heuteZukunftswerkstattZeitsprung Informationen zum MuseumIn seinen Sonderausstellungen in der Pinakothek der Moderne vereint das Architekturmuseum der TUM Exponate aus der eigenen Sammlung und Leihgaben aus anderen Museen, Sammlungen oder Archiven. In der Ausstellung „Die Olympiastadt München. Rückblick und Ausblick“ (07.07.2022 bis 08.01.2023) sind neben Modellen, Zeichnungen, Fotos, Filmen und Plakaten auch jede Menge anderer Dinge zu entdecken! Abbildungsnachweis Titelbild: 340 Leuchten aus Acrylglas ziehen sich wie eine Perlenkette durch die Münchner Innenstadt. Foto: © Museumspädagogisches Zentrum 2022

#MPZradelt – Im Olympiapark München
Titel: MPZ radelt - im Olympiapark

Wir sind wieder unterwegs mit dem MPZ-Lastenrad. Dieses Mal im Olympiapark München zum 50-jährigen Jubiläum der Olympischen Spiele in München 1972. Zusammen mit Markus Wagner und dem Olympiamaskottchen Waldi begeben wir uns auf die Spurensuche der Wettkämpfe, Architektur und tragischen Ereignisse. Film „#MPZradelt – Im Olympiapark München“ © Museumspädagogisches Zentrum (MPZ), Musik: musicfox.com Habt ihr im Film gut aufgepasst? Dann könnt ihr folgende Fragen sicher beantworten! ©Author Der Olympiapark, die olympischen Spielstätten und das Olympische Dorf sind bis heute einzigartig in ihrer Architektur. 1975 wurden sie sogar zur Kulisse für den Science-Fiction-Film Rollerball. NACHHALTIGKEIT 17ziele.de Die Zusage für die 20. Olympischen Spiele in München 1972 und der Bau des Olympiageländes katapultierten München in die Zukunft. Bis heute wird die damals geschaffene Infrastruktur wie U-Bahnen, Stadion und Olympiapark nachhaltig genutzt. Abbildungsnachweis Titelbild: #MPZradelt – Im Olympiapark München“ © Museumspädagogisches Zentrum (MPZ)

Olympisches Gold

Woher kommen die olympischen Spiele? Was ist die älteste Sportart? Wie entstand das Stadion? Welcher antike Sportreporter berichtet über einen ganz besonders weiten Diskuswurf? Und wer bekam beim Pferderennen den Preis? Alle Antworten und noch viel mehr über den Sport in der Antike erfährst du im Film mit Pia. Schau einfach rein. Dann weißt du auch, wohin die Goldmedaille von 1972 wandert... Der Film gehört zur Reihe „Antike in Gold und Gips“ – eine Kooperation des Museums für Abgüsse Klassischer Bildwerke, der Staatlichen Münzsammlung München und des Museumspädagogischen Zentrums. Im ersten Film der Reihe ging es um Caesar und die Macht der Bilder. HIER kannst du dir den Film ansehen. Passender Beitrag auf XponatMünzeStatue Passende MPZ-FührungMöchtest du deinen Geburtstag einmal sportlich in den Staatlichen Antikensammlungen München - Sport und Spiel in der Antike feiern?Im Münchner Stadtmuseum können Schulklassen auf Spurensuche nach Olympia 1972 in München gehen. Informationen zum MuseumDas Museum für Abgüsse Klassischer Bildwerke zeigt originalgetreu abgeformte Skulpturen der griechischen und römischen Antike vom 7. Jahrhundert vor Christus bis zum 5. Jahrhundert nach Christus.Die Münzsammlung liegt in der Residenz. Dort finden wir alles, was mit Geld zu tun hat, Münzen, Geldscheine, Kreditkarten und auch Medaillen aus den letzten 2600 Jahren. Und auch Goldmünzen.Auch in den Staatlichen Antikensammlungen kannst du einiges zum Thema Sport in der Antike entdecken. Abbildungsnachweis Titelbild: Staatliche Münzsammlung, Bearbeitung Museumspädagogisches Zentrum

„Giasing International“ – Migration bewegt die Stadt
"Giasing International" digitale Pop Up Ausstellung
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Sport verbindet, Sport integriert. Das zeigt ein spannendes Ausstellungsprojekt der Abteilung für Vereinsgeschichte des TSV München von 1860 e.V. im Rahmen der Migrationstage „All in Giesing“ vom 10. bis 23. Oktober 2022. Seit 2017 finden die Migrationstage in der Landeshauptstadt München statt – dieses Jahr erstmals in Giesing. Bei der Aktion geht es darum, die Bedeutung der Migration für verschiedene Münchner Stadtviertel aufzuzeigen. Dazu gibt es eine Vielzahl an Veranstaltungen wie Ausstellungen, Filmvorführungen, Podiumsgespräche, Stadtführungen und vieles mehr. Die Abteilung für Vereinsgeschichte der Löwen beteiligt sich mit der digitalen Pop-Up-Ausstellung „Giasing International – Bewegte Biografien im TSV München von 1860“. Denn Migration bewegt auch die Geschichte des Sportvereins. „Giasing International“ – Ali Ҫukur © TSV München von 1860 e.V., Grafik: Ralph Drechsel, neueformate – Büro für Gestaltung „Giasing International“ – Ahmed Glavović © TSV München von 1860 e.V., Grafik: Ralph Drechsel, neueformate – Büro für Gestaltung „Giasing International“ – Saskia Bajin © TSV München von 1860 e.V., Grafik: Ralph Drechsel, neueformate – Büro für Gestaltung „Giasing International“ – Ernst Willimowski © TSV München von 1860 e.V., Grafik: Ralph Drechsel, neueformate – Büro für Gestaltung „Giasing International“ – René Gomis © TSV München von 1860 e.V., Grafik: Ralph Drechsel, neueformate – Büro für Gestaltung „Giasing International“ – Julia Nikitiuk und Katja Beese© TSV München von 1860 e.V., Grafik: Ralph Drechsel, neueformate – Büro für Gestaltung „Giasing International“ – Yvonne Welge-Poschet © TSV München von 1860 e.V., Grafik: Ralph Drechsel, neueformate – Büro für Gestaltung „Giasing International“ – Günter Rahm © TSV München von 1860 e.V., Grafik: Ralph Drechsel, neueformate – Büro für Gestaltung „Giasing International“ – Mohamad Awata © TSV München von 1860 e.V., Grafik: Ralph Drechsel, neueformate – Büro für Gestaltung Anhand von Biografien ausgewählter Persönlichkeiten im und um den Verein beleuchtet die Ausstellung das Thema. Neben historischen Fußballer-Biografien aus dem 20. Jahrhundert richtet sich der Blick auf Zeitzeug*innen, aktive Sportler*innen sowie Vereinsmitarbeiter*innen. Die einzelnen Beiträge resultieren aus Recherchen und zahlreichen Interviews, die die Abteilung Vereinsgeschichte im Sommer 2022 geführt hat. Wie bist du nach München gekommen und wie zum TSV 1860? Gab es Hürden? Gab es Vorurteile? Was bedeutet Heimat? Vermisst du hier etwas? Die persönlichen Antworten auf diese und andere Fragen verwandeln das abstrakte Thema Migration in bewegende Geschichten. Auf dem Giesinger Grünspitz laden Plakate mit Zitaten der Interviewten zum Nachdenken, Verweilen und Schmunzeln ein. Über einen QR-Code können Besucher*innen mit dem Smartphone oder Tablet unmittelbar in die Geschichte der Person eintauchen: Die Biografien sind als Videos abrufbar. »Es ist nicht immer bunt gewesenim Leben bei mir.« »Zwischen Mostar und München – ein Leben in zwei Welten« »Sport spricht keine Sprache.« »Er hat sich nie viel aus Nationalitäten gemacht. Er war mal der Pole, mal Deutscher, so wie er am besten durchkam.« »In der Schwierigkeit konnte ich die Leute erkennen, die mir etwas bedeuten.« »Julia hat alles hinter sich gelassen – unfassbar!« »Jetzt nach 25 Jahren, das Bayerische, doch, das beherrsche ich schon.« »Da war schlagartig alles weg. Das muss man ja auch erstmal verdauen.« »Hinter mir mein Land, meine Familie, mein Alles … vor mir die Zukunft!« Alle Abbildungen: „Giasing International“ © TSV München von 1860 e.V., Abteilung Vereinsgeschichte Die Plakatausstellung ist vom 10. bis 23. Oktober 2022 auf dem Grünspitz, Ecke Tegernseer Landstraße/Martin-Luther-Straße in München-Giesing zu sehen. Alle Videobeiträge sind auch danach weiterhin unter www.giasing-international.de abrufbar. Die Migrationstage „All in Giesing“ werden vom Kulturreferat der Landeshauptstadt München und dem Bezirksausschuss 17 gefördert. Nachhaltigkeit 17Ziele.de Einige der Interviewten mussten aus ihrem Heimatland fliehen. Ein wichtiges Thema ist dabei in Frieden und Gerechtigkeit leben zu können (Ziel 16). Informationen zum MuseumDie Abteilung für Vereinsgeschichte des TSV München von 1860 e.V. wurde 2020 von einem Kreis engagierter Löwenfans gegründet und setzt sich seitdem mit der vielfältigen Geschichte des Turn- und Sportvereins auseinander. Als zentrale Aufgaben sieht die Abteilung den Aufbau und die Pflege einer Vereinssammlung, die inhaltliche Erschließung der Vereinsgeschichte, sowie deren Vermittlung in Form von Veranstaltungen, Publikationen und Ausstellungen. Langfristig soll ein eigenes Vereinsmuseum geschaffen werden. Abbildungsnachweis Titelbild: „Giasing International“ © TSV München von 1860 e.V., Foto: Anne Wild

Holzgewinnung im Wandel der Zeit – Spiel
Titelbild: Holzgewinnung früher vs heute
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Spiel Versuche die Bilder richtig zuzuordnen.

Holzgewinnung im Wandel der Zeit – Werkzeuge
Titelbild: Holzgewinnung früher vs heute
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Werkzeuge und Maschinen Betrachte den Wandel der Werkzeuge.

#MPZradelt – Waldi unterwegs. 50 Jahre Olympia 1972
Titelbild Collage Olympia 1972: MPZradelt - Waldi unterwegs

Für den Klimaschutz findet jedes Jahr das Münchner Stadtradeln statt und das MPZ ist fleißig mit dabei. Wir nutzten die Gelegenheit zudem und starteten anlässlich der Aktion die MPZ-Museumsradltouren mit unserem MPZ-Lastenrad. Dieses Mal geht unsere Tour allerdings in kein Museum, sondern in den Olympiapark. Zusammen mit Olympia-Maskottchen "Waldi" sind wir auf den Spuren der Olympiade 1972 unterwegs – und das bei einem richtigen Hundewetter! #MPZradelt – Waldi unterwegs Film „#MPZradelt – Waldi unterwegs“ © Museumspädagogisches Zentrum (MPZ), Musik im Film von Musicfox Zu finden ist das Video auch als Reel auf unserem Instagram-Account und unter dem Hashtag #MPZradelt. Und wir radeln weiter – durch die Natur, die Stadtgeschichte und durch die Museumslandschaft Münchens – vorbei am Deutschen Museum, dem Museum Fünf Kontinente, den Pinakotheken, dem Lenbachhaus, durch den Olympiapark und, und, und … Video Peter Florea | Pixabay STADTRADELN Bei der jährlichen, bundesweiten Aktion geht es darum, 21 Tage lang möglichst viele Kilometer klimafreundlich mit dem Fahrrad zurückzulegen. So soll gemeinsam ein Zeichen gesetzt werden - für mehr Klimaschutz, mehr Radförderung und mehr Lebensqualität in den Gemeinden. Mitmachen können alle, die in einer teilnehmenden Kommune wohnen, arbeiten, in einem Verein tätig sind oder eine (Hoch-)Schule besuchen. Unter www.stadtradeln.de können sich alle Teilnehmenden registrieren, einem bereits vorhandenen Team der Kommune beitreten oder ein eigenes Team gründen. Mehr Infos über das Münchner Stadtradeln gibt es hier: www.stadtradeln.de/muenchen NACHHALTIGKEIT 17ziele.de 17ziele.de Städte und Gemeinden inklusiv, sicher, widerstandsfähig und nachhaltig gestalten (Ziel 11) und umgehend Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels und seinen Auswirkungen ergreifen (Ziel 13), sind zwei der 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen! Abbildungsnachweis Titelbild: Abb. 1 und 2 © Museumspädagogisches Zentrum (MPZ), Abb. 3: Photo by Markus Spiske on Unsplash

Zaubermaus & Zauberlöwe

Welches ist dein Lieblingstier? Warum magst du gerade dieses Tier? Hast du Dinge oder auch Kleidung, auf denen dieses Tier zu sehen ist? Die Zeit vor fast dreitausend Jahren nennt man Antike. Damals gab es in Griechenland viele Dinge, die mit Tieren verziert wurden. Aber warum? Schau dir einmal die kleine süße Maus auf dem Goldring an. Der Ring sollte wie ein Zauber wirken. Die Menschen glaubten: Wer diesen Ring trägt, ist sicher vor Mäusen. Weil Mäuse die ganze Ernte auffressen konnten, fürchtete man sie als Schädlinge. Wusstest du, dass Mäuse die härtesten Zähne von allen Tieren haben? © antiker griechischer Goldring mit Maus, Staatliche Antikensammlungen, 2022 Die Menschen damals haben also Gegenstände mit Tieren verziert, um sich vor ihnen zu schützen. Sie wollten diese Tiere „wegzaubern“. Es gab aber noch andere Zauber-Tiere im Leben der Menschen. Viele Brunnen hatten zum Beispiel einen Löwenkopf aus Ton oder Stein. Das Wasser floss aus dem Löwenmaul heraus. Das sah nicht nur toll aus, sondern hatte auch eine „Zauber-Aufgabe“: Der mächtige Löwe sollte das Wasser sauber halten. © antiker Löwenbrunnenkopf aus Ton, Staatliche Antikensammlungen, 2022 Bakterien und Viren können krank machen, aber das wussten die Menschen damals noch nicht. Sie hatten aber erkannt, dass ihr Wasser so sauber wie möglich sein sollte, damit sie gesund bleiben. Willst du deinen eigenen Zauberring gestalten? Lade dir hier die Vorlage herunter. Drucke diese Vorlage aus und zeichne dein eigenes Zaubertier. Oder ist es ein Mix aus verschiedenen Tieren? Du kannst auch Tierbilder aus Zeitschriften ausschneiden und mit selbst gemalten Tieren wild mischen. Was ist das Besondere an deinen Tieren? Welche Stärken haben sie? Gibt es Tiere, die dich vor etwas beschützen sollen? Wenn du dir den Mausring oder den Löwenbrunnenkopf ansehen möchtest, kannst du das HIER tun. NACHHALTIGKEIT Die zwei Gegenstände zeigen, wie die Menschen in der Antike Essensvorräte und Wasser vor Schädlingen und Verschmutzung schützen wollten. Information zum MuseumMöchtest du mehr über die Antike erfahren, dann schau doch bei den Staatlichen Antikensammlungen auf dem Königsplatz vorbei. Abbildungsnachweis Titelbild: © antiker griechischer Goldring mit Maus, Staatliche Antikensammlungen, 2022

Handysüchtig?
Titelbild: handysüchtig?

Teilnahmslos steht sie vor der farbenfrohen Fassade des Museums Brandhorst. Die lebensgroße Figur ist vertieft in ihr Smartphone. Mit Skulpturen wie Phone User 4 hält die Bildhauerin Judith Hopf uns einen Spiegel vor. Wie oft haben wir schon auf unsere Handys geschaut, obwohl um uns herum das bunte Leben stattfindet? Wie viel Zeit verbringen wir tagtäglich am Bildschirm? PHONE USER 4, Judith Hopf. Foto: © Elisabeth Greil, Bayerische Staatsgemäldesammlungen, Museum Brandhorst, München Die Skulptur von Judith Hopf ist einheitlich schwarz-grau und Mensch und Technik sind aus den gleichen Materialien – Faserbeton und Edelstahl – gefertigt. Im Gegensatz zu Phone User 4 sind wir (noch) keine untrennbare Einheit mit unseren Smartphones. Doch wie viel von uns steckt in unseren Handys und wie abhängig sind wir von ihnen? Phone User 4 stellt sich uns in den Weg und macht uns auf unser Nutzungsverhalten von Smartphones aufmerksam. Vielleicht fühlen wir uns sogar ertappt, erkennen uns in der Skulptur wieder und müssen schmunzeln. Beobachte die Szenerie vor dem Museum Brandhorst eine Weile: Wie viele Passant*innen und Museumsbesuchende nehmen eine ähnliche Körperhaltung wie Phone User ein? Wie viele Menschen nutzen ihr Smartphone im öffentlichen Raum? PHONE USER 4, Judith Hopf. Foto: © MPZ, Bayerische Staatsgemäldesammlungen, Museum Brandhorst, München Die MPZ-Mitarbeiterinnen hat Phone User 4 zu einem Instagram-Reel inspiriert: Hier kannst du den Reel auf Instagram MPZ.Bayern ansehen. Welche kreativen Ideen für einen Social Media Post fallen dir ein? Tipp: Gehe um das Museum Brandhorst herum. Auf der Grünfläche zwischen Museum Brandhorst und der Pinakothek der Moderne befindet sich eine weitere Skulptur Judith Hopfs. Was macht dieser Phone User mit seinem Handy?Handysüchtig? - die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hat hierzu eine digitale Plattform geschaffen und lädt dich zum Selbstcheck ein, berät telefonisch und auch digital. Hole dir Hilfe! Übrigens ist hier ein spannender Film entstanden, darüber wie viel Zeit Jugendliche am Handy verbringen, wie es ihnen dabei geht und was ein Experte dazu sagt. Passende MPZ-FührungWorkshop: Future Bodies: Von Mensch-Maschinen und Maschinen-Menschen (GS, GYM, MS, RS) Passende MPZ-Online-VeranstaltungMusPad: Future Buddys (Deutschklasse MS Jgst. 5-6, FöS, GS, GYM Jgst. 5, Horte, RS Jgst. 5) Information zum MuseumMöchtest du mehr über die aktuelle Ausstellung und die Sammlung im Museum Brandhorst erfahren, dann schau doch einfach HIER vorbei. Abbildungsnachweis Titelbild: Ausschnitt aus dem MPZ-Reel "Wie stelle ich ein Kunstwerk nach", © Museum Brandhorst, München und Museumspädagogisches Zentrum

Rundum Vögel
Titelbild Melchior d´Hondecoeter Vogelpark

Melchior d‘ Hondecoeter, Vogelpark mit Schwan und Hund / Bildnis von drei Kindern in einer Landschaft mit Jagdbeute / Vogelpark / Vogelpark mit Ansicht des Landsitzes Driemond, alle um 1670/80, Leinwand, Höhe jeweils etwa 338 cm, Bayerische Staatsgemäldesammlungen, Alte Pinakothek, CC BY-SA 4.0. Digitale Montage analog zur aktuellen Hängung in der Alten Pinakothek: ©MPZ Gelbschopfkakadu und Wiedehopf Vögel sind das gemeinsame Thema der vier Bilder. Manche sind in West- oder Mitteleuropa zuhause, andere sind Exoten. Sie haben lange oder kurze Beine, Schwimmhäute oder gefährliche Krallen, einen auffälligen Kopfputz – eigentlich eine Federhaube oder besondere Scheitelfedern – buntes Gefieder, auffällige Schwanzfedern, lange oder kurze Hälse … schau mal, wie viele Vogelarten du erkennst! TIPP: Falls du kein Vogelbuch zur Hand hast – hier findest du Fotos und Steckbriefe zu den in Deutschland heimischen Vögeln. Fliegen, flattern und stolzieren Der Künstler Melchior d‘ Hondecoeter war ein Meister in der Darstellung von Vögeln! Er beobachtete genau und fertigte erst einmal Zeichnungen an. Fotos, die hilfreich gewesen wären, gab es im 17. Jahrhundert noch nicht. Trotzdem gelang es ihm, die Vögel in verschiedensten Haltungen und Bewegungen zu zeigen. Sie stehen aufrecht, sitzen auf einem Ast, fliegen oder schwimmen, sie recken die Hälse oder drehen sich um, sie pludern die Flügel oder richten die Scheitelfedern auf … Mitten im Vogelpark Schon entdeckt? Die vier Gemälde gehören zusammen. Wie sie in Saal IX der Alten Pinakothek bis vor kurzem zu sehen waren, kannst du auf einem virtuellen Rundgang erkunden – kürzlich wurde umgehängt. Doch auch jetzt sind sie im Museum etwas anders zusammengestellt, als sie an ihrem ursprünglichen Ort angebracht waren. Denn mit den vier Gemälden hatte sich ein reicher Holländer drei Wände eines Raums schmücken lassen – sie sind jeweils etwa 3,40 m hoch. An der vierten Wand war sicherlich ein Fenster, durch das echte Vögel im Garten zu sehen waren. Damit entstand also der Eindruck, mitten im Park zu sein. Und der Eingang in dieses Zimmer? Bring die Bilder in die richtige Reihenfolge! Achte auf die Bäume! Sie liefern die Lösung … Rundum Fantasievögel im MPZ-Album Uns inspirieren diese Gemälde zu einem Raumentwurf, in dem sich bunte Fantasievögel tummeln, die vorher nie gesehen wurden. Entwirf einen Raum, der rundum mit einer fantastischen Vogelwelt bemalt ist! Du brauchst: Einen langen Streifen dickes Papier: 14,5 cm x 80 cm. Dazu eignen sich Packpapier, Einschlagpapier von Blumensträußen, Papiertragetüten, große Kuverts oder auch ein Bogen Zeitungspapier, wenn du das Papier dreifach nimmst und verklebst. Eine Zeitschrift und/oder bunte Werbeprospekte Schere Klebstoff Meterstab oder Maßband Locher Farbstifte oder Wachsmalkreiden Rundum Fantasievögel - das brauchst du. Schneide aus einem Kuvert zwei Streifen in der Höhe deines MPZ-Albums. Setze die beiden Streifen zu einem langen zusammen. Der Deckel deines MPZ-Albums dient als Schablone. © Museumspädagogisches Zentrum So gehts: Schritt 1: Bereite deine „Wand“ vor Schneide das Papier im richtigen Maß zu (14,5 x 80 cm). Wenn du ein großes Kuvert verwendest, schneide zwei Streifen, die du zu einem langen Streifen zusammenklebst. Sollten dich die Knicke stören, dann feuchte das Papier mit der Wäschespritze vorsichtig an und glätte das Papier mit dem Bügeleisen – bei maximal zwei Punkten. Falte mithilfe des Buchdeckels deines MPZ-Albums das lange Blatt so, dass es ins MPZ-Album passt. Lege dazu das Blatt quer vor dich hin. Falte das lange Blatt einmal in der Mitte auf die halbe Länge nach links. An der offenen Seite links lochst du die beiden Lagen. Lege den Buchdeckel auf dein gefaltetes Blatt, wobei du die linke Kante exakt auf die offene Kante legst. Falte den überstehenden Streifen entlang der rechten Kante des Buchdeckels über den Buchdeckel nach links. Nun hast du das lange Blatt in vier Teile unterteilt – zwei breitere und zwei schmalere. Falte links den Lochrand noch einmal im Abstand von 2 cm. Fahre schließlich alle Knicke mit dem Fingernagel nach. Schritt 2: Jetzt kommen die Fantasievögel in den Raum Schneide aus einer Zeitschrift oder aus Prospekten bunte Farbflächen aus. Sie sollten maximal etwa 4 x 6 cm groß sein, aber vollkommen unregelmäßige Formen haben. Lege das lange Blatt aufgeklappt quer vor dich hin. Verteile die farbigen Formen quer übers Blatt und klebe sie auf. Unter die Formen malst du jeweils zwei Vogelfüße oder Schuhe in Vogelbeinen. Lass dich von den Formen anregen zu lustigen Vögeln – mit langen oder kurzen Hälsen, kurzen, langen, spitzen oder gebogenen Schnäbeln, Kopfputz, bunten Flügeln oder langen Schwanzfedern … – Ideen dazu findest du in d‘ Hondecoeters Gemälde. Damit die Vögel sich nicht verlieren, ziehst du eine geschwungene Linie quer über das ganze Blatt, die aber immer dort unterbrochen ist, wo einer steht. Vielleicht hat ja eine Vogeldame eine Handtasche dabei? Oder einen Hut auf? Male Bäume, Büsche oder Berge hinter die Vögel. Jetzt braucht dein Raum noch ein Fenster und eine Tür – vielleicht sogar mit Doppelflügel. Schneide beides ein, die Tür aber nicht aus! Die Tür sollte sich auf- und zuklappen lassen. Hefte dein Blatt so ins MPZ-Album, dass die Ausmalung deines Raumes innen versteckt ist. Wann immer du magst, kannst du den Raum „aufstellen“. Richtig gefaltet und links gelocht. Verteile deine bunten Schnipsel und klebe sie auf. Unter die farbigen Schnipsel malst du Vogelfüße oder Schuhe in Vogelbeinen. Lass dich von den Formen und vom Gemälde in der Alten Pinakothek anregen zu lustigen Vögeln, die noch nie gesehen wurden. Gestalte eine Landschaft als Hintergrund und schneide noch eine Türe ein. Eingeheftet in das MPZ-Album lässt sich der Raum aufstellen. © Museumspädagogisches Zentrum Noch mehr Vögel … … gibt es hier: Begib dich auf die Suche nach Hühnern im Museum oder schreibe ein Gedicht zu Franz Marcs „Vögel“. NACHHALTIGKEIT 17ziele.de 17ziele.de Artenschutz – nur wer kennt, was zu schützen ist, kann es schützen. MPZ-Online-VeranstaltungMusPad: Die Welt der Tiere (FöS, GS)MusPad: Vom Haustier bis zum Fabelwesen – Tierdarstellungen in der Kunst (GYM bis Jgst. 11, MS, RS)Online-Fortbildung: Von Schmetterlingen, Vögeln und bunten Pferden (GS, MS) Passende MPZ-FührungGeflügelte Drachen, zahme Löwen oder die Kuh im "Wohnzimmer". Tiere auf Bildern in der Alten Pinakothek (FöS, GS, GYM bis Jgst. 6, Horte, MS bis Jgst. 6, RS bis Jgst. 6) Informationen zum MuseumDie Gemälde von Melchior d‘ Hondecoeter sind in Saal IX der Alten Pinakothek zu finden. Virtuell kannst du die Einzelbilder und noch ein paar mehr Gemälde von Melchior d‘ Hondecoeter in der Onlinesammlung der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen ansehen. Abbildungsnachweis Titelbild: Melchior d' Hondecoeter, Vogelpark (Ausschnitt), 1671/80, Leinwand, 338 x 524,5 cm, Bayerische Staatsgemäldesammlungen - Alte Pinakothek München CC BY-SA 4.0, Bearbeitung: Museumspädagogisches Zentrum

Sprache lernen – Pinsel, Palette und Staffelei
Titelbild: Gemälde - Ansicht einer Gemäldegalerie

Kennst du die Begriffe schon? Finde jeweils das richtige Wort zum Bild und höre dir an, wie die Begriffe ausgesprochen werden! Klicke auf das Bild, um es zu vergrößern und schau dir das Gemälde genau an! Welche Begriffe aus dem Memo-Spiel kannst du schon zuordnen? Lies die Begriffe laut oder schreibe sie in dein Vokabelheft: die Leinwand, der Pinsel, die Palette, die Staffelei, der Rahmen, das Gemälde, die Skulptur, die Landschaft, das Porträt Willem Schubert van Ehrenberg mit Jacob Jordaens, Gonzales Coques u. a., Ansicht einer Gemäldegalerie, 1666, Leinwand, 142,5 x 237 cm, Bayerische Staatsgemäldesammlungen, Staatsgalerie Neuburg, CC BY-SA 4.0 Hier kannst du hören, was es alles zu entdecken gibt. Klicke jeweils auf den Kreis! Mehr erfahren … Noch bevor es Kunstmuseen gab, die alle besuchen konnten, gab es private Kunstsammlungen. Gemäldegalerien zum Beispiel, in denen gemalte Kunst – Gemälde also – an den Wänden hing. Eine siehst du oben – auf einem Gemälde aus dem 17. Jahrhundert. Neben Gemälden sind auch noch Skulpturen, Büsten, Zeichnungen und Drucke darauf zu finden, dazu Besucher und Tiere. Und sogar Apoll, der Gott der Künste aus der antiken Mythologie, ist mit dabei – zu erkennen an der Lyra in der Hand und dem Lorbeerkranz auf dem Kopf. Weitere Gemälde, die Gemäldegalerien zeigen, findest du übrigens in der Staatsgalerie in der Neuen Residenz Bamberg: Schau mal, welche Dinge du auf dem Gemälde von Johann Michael Bretschneider wiederentdecken kannst! NACHHALTIGKEIT 17ziele.de Hochwertige Bildung: Museen sind für alle offen! Sich über Kunst zu unterhalten, ist längst kein Privileg Einzelner mehr. Die richtigen Begriffe zu kennen, ist dabei nicht wirklich notwendig, erleichtert aber die Kommunikation. Deshalb ist das Erlernen des entsprechenden Vokabulars ein Beitrag, alle im Museum zu Wort kommen zu lassen. Passende MPZ-FührungBuchungen werden über die Tourist-Information in Neuburg a. d. Donau angeboten Informationen zum MuseumDie Staatsgalerie Flämische Barockmalerei ist eine Zweiggalerie der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen. Untergebracht ist sie in Schloss Neuburg a. d. Donau. Zu sehen sind hier Werke von berühmten flämischen Malern. Alle Gattungen der Malerei sind hier vertreten: Historienbilder, Porträts, Landschaften, Stillleben, Jagdstücke sowie Genremalerei. Abbildungsnachweis Titelbild: Willem Schubert van Ehrenberg mit Jacob Jordaens, Gonzales Coques u. a., Ansicht einer Gemäldegalerie, 1666, Leinwand, 142,5 x 237 cm, Bayerische Staatsgemäldesammlungen, Staatsgalerie Neuburg, CC BY-SA 4.0, Bearbeitung: Museumspädagogisches Zentrum

Auf geht’s zum Picknick!
Titelbild: Leo Putz, Picknick (Ausschnitt)

Unter dem dichten Blätterdach einer Kastanie gibt es herrlich tiefen Schatten! Nur an wenigen Stellen finden Sonnenstrahlen einen Weg hindurch, was im Gemälde „Picknick“ von Leo Putz für belebende Lichtpunkte sorgt. Leo Putz, Picknick, 1904, Öl auf Leinwand, 187,5 x 195,5 cm, Bayerische Staatsgemäldesammlungen, Sammlungsbestand Neue Pinakothek München (nicht ausgestellt), CC BY-SA 4.0 Das Gemälde wirkt wie ein Schnappschuss. Die Drei nehmen offensichtlich vom Betrachter keine Notiz, nehmen keinerlei Blickkontakt auf. Die Dame im weißen Kleid streckt sich nach links, um sich etwas aus dem Teller zu nehmen. Die beiden im Hintergrund prosten sich gerade zu und schauen sich in die Augen. Auf dem weißen Tuch bilden Bowlengefäß, gemusterte Teller und Obst ein buntes Stillleben. Zwei Damen und ein Herr haben es sich direkt auf der Wiese gemütlich gemacht. Oder waren es vier Personen, die sich zum Picknick getroffen haben, – die vierte vielleicht der Maler, von dem das Gemälde stammt? Es ist übrigens fast zwei Meter hoch und nahezu quadratisch. Die Menschen sind lebensgroß dargestellt, so dass wir uns gut vorstellen können, auch mit dabei zu sein. Licht und Farbe Klick auf die Farbpunkte unten rechts und zieh sie über das Gemälde! Wo überall findest du die einzelnen Farbtöne, an wie vielen Stellen auf der Bildfläche sind sie jeweils verteilt? Wenn du den Punkt wieder loslässt, geht er automatisch auf seinen Ausgangspunkt zurück. Im Schatten des Baumes erscheinen die Stoffe, die Kleider der Damen und das Tuch am Boden weitaus dunkler, als sie in Wirklichkeit sind. Weil wir das aus unserem Alltag kennen, stellen wir uns die Dame im Vordergrund in einem weißen oder vielleicht cremefarbenen Kleid vor, daneben ein weißes Tuch, das zweite Kleid in Rosa oder Altrosa. Achte einmal auf die Lichtpunkte, die Leo Putz auf der Bildfläche verteilt hat. Sie erhellen die Szene. Im Inneren sind sie jeweils hell und durch einen etwas dunkleren Ton umrahmt, meist länglich oval. Ganz ähnlich sind die Blumen auf der weiten Wiese wiedergegeben. Ihre Formgebung, aber auch die dekorative Linienführung entlang der Rüschen sind ganz typisch für die Entstehungszeit, erinnern uns an Jugendstil. Drei Ausschnitte aus: Leo Putz, Picknick, 1904, Öl auf Leinwand, 187,5 x 195,5 cm, Bayerische Staatsgemäldesammlungen, Sammlungsbestand Neue Pinakothek München (nicht ausgestellt), CC BY-SA 4.0 Komponiere dein Picknick! © Museumspädagogisches Zentrum Lade ein paar Freunde oder deine Familie zum Picknick ein! Packt Picknick-Decken, unzerbrechliche Teller und Becher ein, nehmt zum Beispiel belegte Brote, Muffins, Gemüsesticks, Obst der Saison und kühle Getränke in der Radltasche, dem Rucksack oder einem Korb mit. Und vergesst eure Malsachen nicht! Vielleicht habt ihr ja auch Lust, eure Kleidung farblich auf die Farbe von Decken und dem passenden Obst abzustimmen. Sucht euch ein schattiges Plätzchen und haltet die Lichtsituation mit Farbstiften, Wachsmalkreiden oder auch Tubenfarben fest – zum Auswaschen des Pinsels eignet sich ein altes Marmeladenglas mit Schraubverschluss. Such zunächst einen interessanten Ausschnitt aus. Nutze dazu beispielsweise ein rechteckiges Fenster, das du in ein Blatt Papier geschnitten hast oder deine Schablone vom MPZ-Album. Alternativ geht der Blick durch einen aus den Händen geformten Rahmen – ein Auge ist dabei geschlossen. Oder mach einfach Fotos von den Lichtpunkten, die dein Picknick beleben. Wenn du magst, teile dein Picknick-Stillleben auf Facebook oder Instagram und verwende den Hashtag #MPZpicknick. Übrigens … Das Bildthema hat eine lange Tradition: „Le déjeuner sur l’herbe“ (wörtlich übersetzt: Das Mittagessen auf dem Gras), im Deutschen meist als „Frühstück im Grünen“ oder „Frühstück im Freien“ bezeichnet, kommt in der Malerei quer durch die Jahrhunderte vor. Besonders berühmt sind zwei Werke aus dem Musée d’Orsay in Paris von Edouard Manet und Claude Monet, entstanden um 1863 bzw. 1865/66. Vergleiche sie mit dem Gemälde von Leo Putz! Die Links dazu findest du, wenn du auf die Künstlernamen klickst. Worin unterscheiden sie sich, was ist ähnlich? Und falls du wissen willst, was Picasso daraus gemacht hat, in der Online-Sammlung der Staatsgalerie Stuttgart findest du „Das Frühstück im Freien“. NACHHALTIGKEIT 17ziele.de Gesundheit und Wohlergehen: Gesundes Essen in guter Luft, dazu ein Spaziergang oder eine Radltour zum Schattenplätzchen für das Picknick tun uns gut und fördern unsere Gesundheit. 17ziele.de Nachhaltiger Konsum: Für ein Picknick brauchst du keine perfekte Ausrüstung! Mit etwas Improvisation lässt es sich vermeiden, Dinge zu erwerben, die nur ein paar Mal genutzt würden. Passender Beitrag auf XponatFarbkartenExpertentipp Passende MPZ-Online-VeranstaltungMusPad: Wiesen, Wasser, Berge. Landschaft gemalt (alle Schularten, ab Jgst. 3) Informationen zum MuseumDie Neue Pinakothek mit ihrer Sammlung zur Kunst des 19. und frühen 20. Jahrhunderts ist aufgrund einer Generalsanierung derzeit geschlossen. Du kannst jedoch die Kunstwerke in der Online-Sammlung der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen sehen. Hier findest du auch noch mehr Gemälde von Leo Putz, die üblicherweise nicht ausgestellt sind. Abbildungsnachweis Titelbild: Leo Putz, Picknick, 1904, Öl auf Leinwand, 187,5 x 195,5 cm, Bayerische Staatsgemäldesammlungen, Sammlungsbestand Neue Pinakothek München (nicht ausgestellt), CC BY-SA 4.0, Bearbeitung: Museumspädagogisches Zentrum

Hängende Dächer und sanfte Hügel
Olympiastadt Strumpfmodell-1500
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Weltberühmt ist die Dachlandschaft, die die ehemaligen olympischen Bauten auf dem Münchner Olympiagelände überzieht. Sie zählt zu den großartigsten Meisterleistungen der Architektur des 20. Jahrhunderts, ist Tourismusmagnet und Wahrzeichen der Stadt. Der Olympiapark während der Olympischen Spiele München 1972, © saai I Archiv für Architektur und Ingenieurbau, KIT Karlsruhe, Werkarchiv Behnisch & Partner Foto: Behnisch & Partner, Christian Kandzia. Zu sehen in der Sonderausstellung „Olympiastadt München. Rückblick und Ausblick“. Das transparente Dach überspannt und verbindet voll Leichtigkeit die olympischen Bauten, die in eine leicht hügelige Landschaft eingebettet sind, Tribünen und Zwischenflächen. Die Architektur und der Landschaftspark spiegeln damit eine Idee wider: Denn die Olympischen Spiele 1972 in München sollten heitere, unbeschwerte Spiele werden, Deutschland als fortschrittliches und demokratisches Land zeigen – nach dem Zweiten Weltkrieg war das besonders wichtig. Überschattet wurde das positiv gedachte Gesamtkonzept jedoch durch ein Attentat. Modell und Idee Bevor ein solcher Bau realisiert wird, kommt erst einmal die Idee. Mit einfachsten Materialien setzte der Architekt Günter Behnisch (1922 – 2010) sie in einem Modell um: mehrere Lagen Karton, Nylonstrümpfe, Stecknadeln und Stäbe dienten dazu, diese darzustellen. „Strumpfmodell“ wird es daher auch genannt. Wenn du das berühmte Strumpfmodell im Original sehen willst, dann besuche die Ausstellung „Olympiastadt München. Rückblick und Ausblick“, die vom 07.07.2022 bis zum 08.01.2023 im Architekturmuseum der TUM in den Räumen der Pinakothek der Moderne gezeigt wird! Behnisch & Partner, Ideen- und Bauwettbewerb für die Bauten und Anlagen der XX. Olympischen Spiele München 1972, Modell M 1:1000, 1967, © Architekturmuseum der TUM. Zu sehen in der Sonderausstellung „Olympiastadt München. Rückblick und Ausblick“. Mit diesem Modell gewann Günter Behnisch den Wettbewerb „Bauten und Anlagen der XX. Olympischen Spiele“. Die Inspiration zu solch einer Dachlandschaft fand Behnisch im „Deutschen Pavillon“ auf der Weltausstellung 1967 in Montreal. Diesen hatten die Architekten Frei Otto (1925 - 2015) und Rolf Gutbrod (1910 – 1999) sowie der Bauingenieur Fritz Leonhardt (1909 – 1999) entwickelt. Entsprechend lag es nahe, dass Frei Otto als Ingenieur zu Rate gezogen wurde. Denn konnte man davon ausgehen, dass die kühne Dachkonstruktion nach dem Entwurf von Günter Behnisch tatsächlich gebaut werden kann, realisierbar sein würde? Sie war es! Als absoluter Spezialist für Hängedachkonstruktionen unterstützte Frei Otto die Planungen. Sorgsam konstruiert Dächer haben ein Eigengewicht und müssen Lasten tragen können – z.B. Schnee und Windlasten. Die Kräfte, die hier entstehen, werden in den Boden umgeleitet. Meist liegen Dächer auf Wänden oder Stützen auf. Hier jedoch wirken die gekrümmten Dachflächen fast schon schwebend. Sie sind aufgehängt an insgesamt 12 großen und 36 kleinen sogenannten „Pylonen“. Mächtige Stahlseile spannen die Netzkonstruktion, die mit transparenten Acrylglasscheiben geschlossen ist. Das Foto vom Aufbau macht es deutlich! Vorbereiten des Seilnetzes auf dem Boden, Foto: Karsten de Riese, © Bayerische Staatsbibliothek München, Bildarchiv, Karsten de Riese. Zu sehen in der Sonderausstellung „Olympiastadt München. Rückblick und Ausblick“. Modell und Realität Vergleiche das Modell mit dem gebauten Dach! Wo liegen die Unterschiede zwischen dem ersten Entwurf und der Ausführung? Von links nach rechts: Der Olympiapark während der Olympischen Spiele München 1972, © saai I Archiv für Architektur und Ingenieurbau, KIT Karlsruhe, Werkarchiv Behnisch & Partner Foto: Behnisch & Partner, Christian Kandzia; Behnisch & Partner, Ideen- und Bauwettbewerb für die Bauten und Anlagen der XX. Olympischen Spiele München 1972, Modell M 1:1000, 1967, © Architekturmuseum der TUM | Blick auf die Überdachung der Tribüne des Olympiastadions von Süden, Foto: MPZ 2022 Eine Olympiastadt braucht noch mehr Doch mit neuen Sportstätten allein können noch keine Olympischen Spiele ausgerichtet werden. Tausende Sportler*innen müssen untergebracht werden, ebenso zahllose Reporter*innen. Mehrere Millionen Zuschauer wollen pünktlich die Sportstätten erreichen können. Sportbegeisterte kommen aus der ganzen Welt nach München oder sehen die Bilder aus München an Fernsehern in aller Welt. Wird eine Stadt Olympiastadt, so sind also viele weitere Bauten und Verkehrswege notwendig. Im Idealfall werden diese „Infrastrukturmaßnahmen“ so geplant, dass sie nachhaltig erhalten bleiben. Für München trifft das zu. Auch nach 50 Jahren. 1972 fanden in München die Sommerspiele der XX. Olympiade statt. Den Zuschlag dafür bekam München 1966. Es blieben also gerade einmal sechs Jahre Zeit, um die Stadt fit zu machen für dieses 17 Tage dauernde Großereignis. Landschaft gestaltet Das Olympiagelände besticht nicht nur durch das berühmte Dach! Die künstlich angelegte leicht hügelige Landschaft, in der die Sportbauten eingelassen sind, spielt eine ebenso wichtige Rolle für das Erscheinungsbild. Auch hierfür brauchte es einen Plan! Der unten abgebildete Entwurf wie auch das „Strumpfmodell“ zeigen aber nur das Zentrum des gesamten Baugeländes. Behnisch & Partner, Olympische Anlagen München 1969, © Architekturmuseum der TUM, Sign. Beh-1-26 Wie würde Dein Plan aussehen? Wie würdest du die Landschaft gestalten, die Sportstätten, Wege, Wiesen, Bäume und Wasserflächen, die Wohnhäuser für Sportler*innen, Trainer*innen und Reporter*innen im vorhandenen Grundstück unterbringen? Probiere es aus! Lade dir den Plan für dein MPZ-Album herunter und greif zu farbigen Stiften. Schematische Zeichnung des Grundstücks nach Behnisch & Partner, Wettbewerbsentwurf Olympiapark, 1969. Zeichnung: MPZ Das Grundstück für das gesamte zu bebauende Gelände hat eine unregelmäßige Form. Durschnitten wurde es durch einen Kanal aus dem 18. Jahrhundert, der das Wasser aus dem Schlosspark Nymphenburg in die Isar bringt. Südlich davon – im Plan also unterhalb des blau eingezeichneten Kanals – lag bereits der Schuttberg, der heutige Olympiaberg. Hier war nach dem Zweiten Weltkrieg, als die Stadt in Trümmern lag, der Schutt der zerstörten Häuser aufgehäuft worden. (Extra hierfür hatte man Gleise gelegt die danach wieder verschwanden.) Der Berg sollte begrünt werden und für die Freizeit der Münchner*innen nutzbar sein. Der Fernsehturm war auch bereits in Bau. An drei Stellen sollten für Massenverkehrsmittel Stationen angelegt werden, um das Publikum zu den olympischen Spielstätten zu bringen: im Süden (also im Plan unten) die Trambahn, im Westen die S-Bahn und im Osten die U-Bahn-Linie 3. Eine Straße, die den Mittleren Ring schließen würde, war auch noch einzuplanen. Behnisch & Partner nutzten den Kanal – im Plan die blaue Linie – für die Landschaftsgestaltung, indem sie die gerade Begrenzung entfernten und einen künstlich angelegten See aufstauten. Diese geschwungene Linie begrenzt die Wiesen mit künstlich angelegten Stufen als Freilichttribüne. Für die Landschaftsarchitektur war übrigens Günther Grzimek (1915 – 1996) verantwortlich. Jetzt bist du dran Probiere selbst einmal aus, wie sich mit unterschiedlichen Materialien Formen finden und Modelle entwickeln lassen! Welche Ideen hast du für eine tolle Dachkonstruktion über gewellter Landschaft? Material für dein Architekturmodell. Foto: MPZ Du brauchst: Kartonagen aus der Papiertonne farbige Ausschnitte aus alten Zeitschriften, Prospekten, Verpackungen in zwei Richtungen dehnbaren Stoff (kaputte Nylonstrümpfe, ein altes T-Shirt oder das Netz, in dem z.B. Knoblauch verkauft wird) Holzstäbe (z.B. Schaschlikstäbe, Stricknadeln oder Essstäbchen) ggf. Draht oder Pinnnadeln evtl. Seidenpapier und Kleister eine große Haushaltsschere eine Zange, falls du mit Draht arbeitest und was du sonst so findest, was eigentlich zur Wertstoffinsel oder in die Papiertonne gebracht werden müsste! So geht’s: Nutze mehrere Lagen Kartonagen als Bauland und forme erst einmal die Landschaft. Gestalte eine luftige Dachlandschaft über deiner Landschaft! Lege ggf. fest, wo Wege, Sitzgelegenheiten, Bäume, Sportstätten … sein sollen. Gibt es auch einen See oder einen Fluss? Nutze hierfür blaues Papier. Oder experimentiere mit Freunden und probiert aus, welche Dachformen sich mit dehnbaren Stoffen formen lassen! Sechs Hände wären hierzu besser als vier. Flanked by Funk - GEMAfreie Musik von https://audiohub.de Übrigens Vielfach ausgezeichnet steht heute das Gelände mit dem Olympiastation, der Olympiahalle, der Olympiaschwimmhalle und dem Fernsehturm als Ensemble unter Denkmalschutz. Seit 2017 läuft die Bewerbung zur Aufnahme in die UNESCO-Weltkulturerbe-Liste. Mach dich also auf und schau dir vor Ort auf dem Olympiagelände die Dachlandschaft, die die Gebäude, Tribünen und Zwischenbereiche überspannt, die großen Pylone und Betonfundamente, die die mächtigen Stahlseile aufnehmen, sowie die geformte Landschaft etwas genauer an! Wage auch einen Blick in die Olympiaschwimmhalle, die ganz ohne Stütze im Inneren auskommt und so von allen Plätzen einen perfekten Blick aufs Becken bietet. Nimm ein Skizzenbuch oder eine Kamera mit und halte interessante Details fest! Wenn du magst, teile deine Entdeckungen auf INSTAGRAM oder FACEBOOK und verwende den Hashtag #MPZOlympiastadt. Oder hast du Lust, ein neues Logo für das Olympiagelände zu entwerfen? Durchsuche dazu deine Zeichnungen und Fotos nach auffälligen Formen, die typisch für den Olympiapark und seine Dachlandschaft sind. Füge sie zu einer einzigen geschlossenen Linie zusammen und gestalte die Fläche darin farbig! NACHHALTIGKEIT 17ziele.de Das Olympiadach sollte nicht nur ein paar Wochen bestehen, sondern auch langfristig Schneemassen, Wind und Wetter aushalten. So können wir auch nach 50 Jahren noch Leichtathletik-Meisterschaften im Olympiastadion erleben, die Olympia-Schwimmhalle nutzen oder einfach die Parklandschaft genießen. Didaktische Anregungen und Hintergrundinformationen auf www.xponat.netKontextualisierung, Konstruktion, Expertentipp Passende MPZ-FührungVon hängenden Dächern, sanften Hügeln und einem modernen Outfit. Architektur und Städtebau zu den Olympischen Spielen 1972 (GS ab Jgst. 3, Horte, MS, RS, GYM, BS) Fortbildung für Lehrkräfte aller Schularten: Olympische Sommerspiele 1972. Architektur und Städtebau für München Lebensraum Stadt – nachhaltig geplant (GS ab Jgst. 3, Horte, MS, RS, GYM, BS) Passende MPZ-Online-VeranstaltungOnline-Fortbildung: Olympische Sommerspiele 1972. Architektur und Städtebau für München (Fortbildung für Lehrkräfte aller Schularten) Informationen zu den MuseenDas Architekturmuseum der TUM betreut eines der größten Architekturarchiven in Deutschland. Vom 07.07.2022 bis zum 08.01.2023 zeigt es unter anderem Sammlungsbestände zum Thema „Olympiastadt München. Rückblick und Ausblick“, ergänzt durch Leihgaben aus anderen Archiven. Einblicke in die Arbeit im Architekturarchiv bekommst du HIER. Abbildungsnachweis Titelbild und Hauptbild: Behnisch & Partner, Ideen- und Bauwettbewerb für die Bauten und Anlagen der XX. Olympischen Spiele München 1972, Modell M 1:1000, 1967, © Architekturmuseum der TUM

#MPZradelt – Museumsradltouren
Museumsausflüge mit dem Fahrrad

Für den Klimaschutz fand im Mai 2022 das Münchner Stadtradeln statt und das MPZ war wieder dabei. Wir nutzten die Gelegenheit und starteten während der Aktion einige „Museumsradltouren“ mit unserem MPZ-Lastenrad. In kleinen Videos gaben wir Tipps zu vielseitigen Museumsausflügen, günstigen Eintritten, spannenden Ausstellungen – und das alles mit dem Fahrrad! Zu finden sind die MPZ-Museumsradltouren auch als Reels auf unserem Instagram-Account und unter dem Hashtag #MPZradelt. Montags geöffnet Mittelalter in München Maximal 1 Euro Eintritt Filme „#MPZradelt – Münchner Stadtradeln – MPZ-Museumsradltouren“ © Museumspädagogisches Zentrum (MPZ), Musik im Film von Musicfox Und wir radeln weiter – durch die Natur und durch die Museumslandschaft Münchens – vorbei am Deutschen Museum, dem Museum Fünf Kontinente, den Pinakotheken, dem Lenbachhaus und, und, und … STADTRADELN Bei der jährlichen, bundesweiten Aktion geht es darum, 21 Tage lang privat und beruflich möglichst viele Kilometer klimafreundlich mit dem Fahrrad zurückzulegen. So soll gemeinsam ein Zeichen gesetzt werden für mehr Klimaschutz, mehr Radförderung und mehr Lebensqualität in den Kommunen. Mitmachen können alle, die in einer teilnehmenden Kommune wohnen, arbeiten, in einem Verein tätig sind oder eine (Hoch-)Schule besuchen. Unter www.stadtradeln.de können sich alle Teilnehmenden registrieren, einem bereits vorhandenen Team der Kommune beitreten oder ein eigenes Team gründen. Mehr Infos über das Münchner Stadtradeln gibt es hier: www.stadtradeln.de/muenchen NACHHALTIGKEIT 17ziele.de 17ziele.de Städte und Siedlungen inklusiv, sicher, widerstandsfähig und nachhaltig gestalten (Ziel 11) und umgehend Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels und seinen Auswirkungen ergreifen (Ziel 13), sind zwei der 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen! Abbildungsnachweis Titelbild: Filmstills: „#MPZradelt – Münchner Stadtradeln – MPZ-Museumsradltouren“ © Museumspädagogisches Zentrum (MPZ)

Die 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen

Was können wir gemeinsam tun, damit es allen Menschen auf dieser Welt gut geht? Was müssen wir ändern, damit wir unsere Umwelt vor schlimmen Veränderungen schützen? Wie schaffen wir es, dass alle Menschen lernen können, kein Mensch hungern oder frieren muss? Die Vereinten Nationen haben 17 Ziele für unsere Erde beschlossen. Die 17 Ziele geben Antworten auf diese Fragen. Wenn wir alle bereit sind gemeinsam etwas für unsere schöne Erde zu tun, dann können wir die Ziele erreichen. Wir stellen dir die 17 Ziele vor. Betrachte die Bilder und überlege dir, was sie wohl bedeuten. Die Auflösung findest du auf der Rückseite. Abbildungsnachweis Titelbild: 17 Ziele für unsere Erde. © 2021 ENGAGEMENT GLOBAL